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Über dieses Buch

Diese umfassende Bestandsaufnahme zum Betafaktor im Capital Asset Pricing Model (CAPM) greift praktisch alle aus heutiger Sicht relevanten Aspekte des Betafaktors auf und ordnet sie inhaltlich und dogmengeschichtlich ein. Dabei werden die Methoden der Betabestimmung – insbesondere im Rahmen der Unternehmensbewertung – diskutiert und die Einflüsse der bei der Betaschätzung festzulegenden Parameter sowohl theoretisch analysiert als auch empirisch anhand des deutschen Aktienmarkts untersucht. Eine Auswertung von Bewertungsgutachten und OLG-Beschlüssen bietet Einblicke in die aktuelle rechtsgeprägte Bewertungspraxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Das Capital Asset Pricing Model (CAPM), ein in den 1960er Jahren entwickeltes Gleichgewichtsmodell, erklärt die Preisbildung am Kapitalmarkt unter Unsicherheit. Die Kernaussage des CAPM ist, dass sich die erwartete Rendite eines Wertpapiers aus dem risikolosen Zins und einer Risikoprämie additiv zusammensetzt. Die Risikoprämie wiederum ergibt sich aus Multiplikation der Marktrisikoprämie mit dem Betafaktor.
Franziska Ziemer

Chapter 2. Konzeptionelle Grundlagen der Unternehmensbewertung

Die Bewertung von Unternehmen, die „Königsdisiplin“ unter den Bewertungsproblemen, stellt sowohl eine Wissenschaft als auch eine Kunst dar. Sie zählt zu den „Dauerbrennern“ der Betriebswirtschaftlehre und hat eine lange Tradition. In diesem Unterkapitel wird die Entwicklung der Bewertungskonzepte chronologisch aufgearbeitet, wobei die verschiedenen Gedankenschulen und umstrittenen Sachfragen in ihren historischen Kontext eingebettet werden. Trotz internationaler Vernetzung des betriebswirtschaftlichen Wissens fand die wissenschaftliche Diskussion zur Unternehmensbewertung vorwiegend im länderspezifischen Rahmen statt, sodass verschiedene Bewertungsaspekte je nach Land unterschiedlich gewichtet wurden.
Franziska Ziemer

Chapter 3. Der Betafaktor in der Wissenschaft

Der Betafaktor ist ein Maß für das systematische Risiko eines Unternehmens, d. h. er gibt an, wie sensibel der Aktienkurs auf allgemeine Marktschwankungen reagiert. Dieses systematische Risiko ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich trotz perfekter Diversifizierung seitens der Kapitalmarktteilnehmer nicht verringern lässt. Es beinhaltet die Einflüsse aus dem politischen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld, denen sich das Unternehmen nicht entziehen kann.
Franziska Ziemer

Chapter 4. Der Betafaktor in der Praxis

Ein gesetzlicher Bewertungsanlass führt, wie in Unterabschnitt 2.2.3.1 beschrieben, zu einer dominierten Verhandlungssituation, in der zwei gegensätzliche Interessen aufeinandertreffen. Während die Minderheitsaktionäre eine möglichst hohe Ausgleichs- bzw. Abfindungszahlung wünschen, möchte der Hauptaktionär die Kosten gering halten. Die dazu notwendigen Bewertungsgutachten werden zumeist von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WP-Gesellschaften) erstellt, die ihre Bewertung aktuell auf den IDW S 1 stützen.
Franziska Ziemer

Chapter 5. Ergebnisse und Ausblick

Diese Arbeit behandelt diverse Themen zum Betafaktor, die jeweils mehrmals aufgegriffen wurden, zuerst im „historischen“ Literaturüberblick des zweiten Kapitels, dann in den „aktuellen“ Literaturauswertungen und empirischen Untersuchungen des dritten Kapitels und schließlich in den Analysen von Bewertungsgutachten und obergerichtlichen Entscheidungen im vierten Kapitel. Dabei wurde erstens herausgearbeitet, welche Auffassungen bezüglich des Betafaktors in der Fachliteratur und in Unternehmensbewertungsbüchern vertreten werden (Wissenschaft), zweitens, wie in der gutachtlichen Bewertungspraxis und der Rechtsprechung mit dem Betafaktor umgegangen wird (Praxis), und drittens, was die eigenen Überlegungen ergeben, die großteils auf empirischen Untersuchungen basieren. Die 28 Betafaktor-Themen, die in dieser Arbeit behandelt wurden, sind zur Übersicht in Tab. 5.1 aufgeführt.
Franziska Ziemer

Backmatter

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