Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Im Mittelpunkt dieses Sammelbandes stehen die zukünftigen Perspektiven der Bankwirtschaft vor dem Hintergrund der Einführung der Europäischen Bankenunion. Neben der Sorge vor einer Überregulierung der Banken im Euroraum macht die andauernde Niedrigzinssituation die Erzielung der zur Kostendeckung und Stärkung der Kapitaldecke nötigen Überschüsse zu einer weiteren Herausforderung. Die demographische Entwicklung reduziert die Kundenzahlen, während die Digitalisierung die FinTechs als zusätzliche Wettbewerber stärkt. Wie Kreditinstitute mit dieser Situation umgehen und wie die Welt der Banken zukünftig aussehen wird, behandeln die Beiträge in diesem Band. Sie beruhen auf Vorträgen führender Praktiker der Münsteraner Bankentage 2015.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Zwischen Niedrigzinsen, Regulierung und Digitalisierung: Wie die Sparkassen-Finanzgruppe die Nummer 1 beim Kunden bleibt

Zusammenfassung
Georg Fahrenschon stellt heraus, dass Sparkassen anders auf die neuen, mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen reagieren als klassische Banken. Sie verfolgen weiterhin das Ziel, Menschen bei ihrer Eigenvorsorge zu unterstützen, und fördern gleichzeitig Unternehmen und Kommunen in den Regionen.
Georg Fahrenschon

Europäische Bankenunion – Herausforderungen an ein zentrales Verbundinstitut

Zusammenfassung
Die jüngsten regulatorischen Neuerungen und die Europäische Bankenunion haben zur Verbesserung der Finanzmarktstabilität beigetragen. Lothar Steinborn-Reetz betont, dass die positiven Veränderungen mit einer dauerhaften Erhöhung der Kosten erkauft wurden und stellt einen Bezug zum andauernden Konzentrationsprozess in der Kreditwirtschaft her.
Lothar Steinborn-Reetz

Der neue SREP-Ansatz der internationalen Bankenaufsicht: Fortschritt oder Rückschritt?

Zusammenfassung
Michael Speth erklärt die mit dem SREP-Ansatz verbundenen Vor- und Nachteile für deutsche Kreditinstitute. Die europäische Umsetzung müsse Ungleichheiten möglichst ausschließen jedoch Proportionalität zulassen. Angesichts der Erwartung eines gestiegenen Prüfungsaufwands und höherer Kapitalanforderungen sollten die aufsichtlichen Prüfungen und Anfragen integriert erfolgen.
Michael Speth

FinTech und Digitales Banking – what‘s next?

Zusammenfassung
Mathias Ullrich ist überzeugt, dass sich FinTechs mit ihrem besseren Kundenverständnis bewusst eher auf den ersten Teil der Wertschöpfungskette – also Anbahnung, Beratung – konzentrieren. Den regulatorischen Hürden der Banken möchten sie dabei aus dem Weg gehen.
Mathias Ullrich

Podiumsdiskussion: FinTechs aus der Sicht der Bankwirtschaft

Zusammenfassung
Vertreter aus der Münsteraner Bankenszene diskutieren über die mit der neuen, digitalen Welt verbundenen Herausforderungen. Den Banken ist bewusst, dass der Wettbewerbsdruck durch junge, dynamische Unternehmen steigt. Als Antwort entwickeln sie ihre eigenen Lösungen und gehen Kooperationen mit bestehenden FinTechs ein. Solange die FinTechs Nischen abdecken, stellen sie keine Gefahr dar.
Andreas Pfingsten

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise