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Über dieses Buch

Können Beamte überhaupt „Change“? Und muss man jeden Digitalquark mitmachen? In einem vehement geführten Streitgespräch kämpfen sich in diesem humorvollen Buch die IT-Leitung und der Informationssicherheitsbeauftragte einer Berliner Verwaltungsbehörde zu Ihrer Vision der digitalen Personalakte durch – ein Projekt, das auf einer anstehenden Konferenz präsentiert werden soll. Möchtegern-Success-Stories prallen auf die harte Wirklichkeit im behördlichen Alltag.
Die Protagonisten verheddern sich gehörig zwischen Aktenplänen und Brainstorming, Prozessen und EGov, Transformation und Datensicherheit – und man lernt sehr viel dabei. Worauf kommt es bei der Digitalisierung wirklich an? Wo fängt man an? Wie hält man dabei den Betrieb aufrecht? Schnell wird beiden Experten klar, dass die Digitalisierung nur gelingen kann, wenn man nicht einfach 1:1 alle bestehenden Prozesse digitalisiert.
Ist aber ein radikaler Bruch mit dem Gewohnten überhaupt möglich? Lassen Sie sich überraschen. Dieses kleine Buch schafft mit seinem humorvollen Streitgespräch eine hilfreiche Distanz zum alles bestimmenden Thema Digitalisierung. Es ermöglicht so einen freien Blick auf das komplexe Thema und motiviert für die anstehenden Herausforderungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Prolog – Der Auftrag

Frau K (verantwortlich für die IT-Steuerung) und Herr G (der Informationssicherheitsbeauftragte) sollen auf einem Kongress einen Vortrag über die Einführung der elektronischen Akte in ihrer Verwaltung halten. Schnell stellen Sie fest, dass ihre Rollen hier ein gehöriges Konfliktpotential bieten und beschließen, aus diesem Vortrag ein vorgetragenes Streitgespräch zu machen. Sie stecken die Rahmenbedingungen ab und finden schon im Vorgespräch heraus, dass ernsthafte Zusammenarbeit auch in diesem Fall mehr als nur vernünftig ist.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Erster Akt – Erste Szene: Die Vorbereitung

K und G einigen sich auf den Kern des Vortrages und lernen, vor welchen Herausforderungen ihre Verwaltung bei der Einführung der elektronischen Akte konkret stehen wird.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Erster Akt – Zweite Szene: Klärung der Begriffe

K und G diskutieren, wie sich die Digitalisierung auf alle Beteiligten auswirken wird und versuchen ein integratives Paradigma zu definieren.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Zweiter Akt – Erste Szene: Überwindung der Hürden

K und G überwinden Hürden im gegenseitigen Verständnis und diskutieren die konkrete Umsetzung einer Aktendigitalisierung. Neben den gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen werden praktische Hürden beleuchtet, philosophiert und Georg Wilhelm Friedrich Hegels Differenzierung zwischen theoretischen und praktischen Prozesses zitiert. Hamlet hilft bei der Überwindung der zweiten Hürde und selbst Gesundheitsmanagement und Grundschutz werden besprochen.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Zweiter Akt – Zweite Szene: Der Weg

K und G finden den Titel für ihren Vortrag und spinnen den roten Faden für die unvermeidlichen Folien. Man wirft sich Spinnerei und Träumerei vor und gerät aneinander. Nachdem die Standpunkte klar geworden sind, findet man wieder zueinander und hat eine Vision.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Zweiter Akt – Dritte Szene: Die Reflexion

K und G sprechen über Transformationsprozesse und reflektieren, das bislang Diskutierte. Sinn und Unsinn des Digitalisierungshypes werden beleuchtet und man stellt fest, dass die Zeit knapp ist. Sowohl für die Abgabe der Kongressvorbereitung, als auch für die Verwaltungsdigitalisierung.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Dritter Akt – Erste Szene: Das Resümee oder Zopf versus Besen

K und G ziehen ein Resümee und überlegen, wer letztlich digital transformiert wird. Das neue Besen oder die alten Zöpfe.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Dritter Akt – Zweite Szene: Vor der Abreise zum Kongress

K und G sind kurz vor der Abreise zum Kongress, als G einfällt, dass man unbedingt noch einen Punkt zu den gesetzlichen Zeitvorgaben aus dem Berliner E-Governmentgesetz in den Vortrag integrieren müsste.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Dritter Akt – Dritte Szene: Auf dem Weg zum Kongress

K und G sitzen im Zug. Es wird sich vorbereitet und es werden letzte Freundlichkeiten ausgetauscht. Eine Infrastrukturdystopie wird vorhergesagt und am Schluss stellt man gemeinsam fest, dass man alles schaffen kann, wenn man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Letztlich gelingt es so, sich sogar auf Morgen zu freuen.

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Epilog – Was wirklich geschah zwischen Frau K und Herrn G

Streitgespräch in Bildern

Anna-Maria Krebs, Oliver Gollanek

Backmatter

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