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Über dieses Buch

Dieser Band der „Bibliothek der Mediengestaltung“ behandelt die Verarbeitung von Text-, Grafik- und Bilddaten von der Datenerfassung und Datenübernahme bis zur Erstellung fertiger Druckdaten für den professionellen Druck.

Für diese Bibliothek wurden die Themen des Kompendiums der Mediengestaltung neu strukturiert, vollständig überarbeitet und in ein handliches Format gebracht. Leitlinien waren hierbei die Anpassung an die Entwicklungen in der Werbe- und Medienbranche sowie die Berücksichtigung der aktuellen Rahmenpläne und Studienordnungen sowie Prüfungsanforderungen der Ausbildungs- und Studiengänge.

Die Bände der „Bibliothek der Mediengestaltung“ enthalten zahlreiche praxisorientierte Aufgaben mit Musterlösungen und eignen sich als Lehr- und Arbeitsbücher an Schulen sowie Hochschulen und zum Selbststudium.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Layout

Schon mit der Erstellung eines neuen Dokuments treffen Sie Ihre erste gestalterische Entscheidung. Sie definieren das Seitenformat.
Die Fläche Ihrer Gestaltung hat immer ein bestimmtes Format, das sich aus dem Seitenverhältnis von Breite und Höhe der Fläche ergibt.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

2. Schrift, Bild, Grafik

In der Druckvorstufe sind heute drei Fontformate verbreitet, das Format PostScript Type 1, das TrueType-Format und das OpenType-Format. Die Fontformate unterscheiden sich in der Art der mathematischen Konturbeschreibung der Glyphen, im Zeichensatz und in der Zeichencodierung. Ihr Aufbau ist in der ISO-Norm 9541 für Konturschriftarten festgelegt.
Verschiedene Schriftenhersteller bieten namensgleiche Schriften in unterschiedlichen Fontformaten an. Dies kann zu Schwierigkeiten bei der Übernahme von Text- und Layoutdateien führen. Die unterschiedliche Zeichencodierung in diesen Schriften kann bewirken, dass bestimmte Glyphen falsch oder gar nicht dargestellt werden. Alle modernen PostScript-fähigen Ausgabegeräte unterstützen die drei Fontformate.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

3. Farbmanagement

Bei der additiven Farbmischung wird Lichtenergie verschiedener Spektralbereiche addiert. Die Mischfarbe (Lichtfarbe) enthält also mehr Licht als die Ausgangsfarben. Sie ist somit immer heller. Wenn Sie rotes, grünes und blaues Licht mischen, dann entsteht durch die Addition der drei Spektralbereiche das komplette sichtbare Spektrum, d. h. Weiß.
Beispiele für die Anwendung der additiven Farbmischung sind der Monitor, die Digitalkamera, die Bühnenbeleuchtung und die Addition der drei Teilreize (Farbvalenzen) beim menschlichen Farbensehen. Man nennt deshalb die additive Farbmischung auch physiologische Farbmischung.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

4. Ausschießen

Das Layout ist fertig, die Texte sind formatiert, alle Bilder und Grafiken sind platziert. Der nächste Schritt ist die Ausgabe der Layoutdatei auf einem Digitaldrucksystem, die Druckformherstellung für den konventionellen Druck oder der Export als PDF-Datei.
Die Seitenfolge im Layoutprogramm ist aufsteigend. Wenn Sie das Dokument auf einem Laser- oder Tintenstrahldrucker ausdrucken, dann werden die Seiten in der Seitenfolge von der ersten bis zur letzten Seite nacheinander gedruckt. Beim PDF-Export bleibt in gleicher Weise die Seitenfolge im PDF-Dokument erhalten. Im industriellen Druck werden dagegen immer mehrere Seiten auf einen Druckbogen gedruckt. Die Druckbogen werden nach dem Druck gefalzt und z. B. zu einer Broschur oder einem Buch zusammengeführt.
Die Anordnung der Seiten auf dem Druckbogen heißt Ausschießen. Für das Ausschießen in der digitalen Bogenmontage gibt es spezielle Ausschieß- oder Montagesoftware. Sie können aber auch aus dem Layoutprogramm, in unserem Beispiel InDesign, einfache Druckbogen zum Druck auf Laser- oder Tintenstrahldrucker erstellen.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

5. Ausgabe

Die Datenausgabe für den Druck ist die Schnittstelle zwischen der Druckvorstufe und der klassischen druckverfahrensspezifischen Druckformherstellung oder der Ausgabeberechnung in Digitaldrucksystemen.
Die Berechnung der Steuerungsdaten des Datenausgabesystems, Belichter oder Digitaldrucksystem, erfolgt im Raster Image Processor (RIP). Beim Hardware-RIP ist die Rechnerarchitektur auf die RIP-Software hin optimiert; Software-RIP sind spezielle Computerprogramme, die auf Standardhardware, PC oder Mac, laufen.
Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

Backmatter

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