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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung in Termingeschäfte und Optionen

Zusammenfassung
Das spektakuläre Wachstum des Transaktionsvolumens an Terminbörsen rund um die Welt ist das Resultat der seit Anfang der siebziger Jahre ständig zunehmenden Kursfluktuationen auf den Finanzmärkten.

Kapitel 2. Grundlagen der Optionen

Zusammenfassung
Die Grundlage des Optionsgeschäfts ist der Erwerb oder die Veräußerung des Rechts, eine bestimmte Anzahl von Vermögenswerten, wie z. B. Aktien, jederzeit während der festgelegten Frist (Laufzeit) zu einem im voraus vereinbarten Preis (Basispreis) entweder zu fordern (Kaufoption) oder zu liefern (Verkaufsoption).

Kapitel 3. Grundlagen der Optionspreisbestimmung

Zusammenfassung
Der Optionspreis wird, wie jeder Preis eines auf einem Markt gehandelten Gutes, durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Er setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem inneren Wert und dem Zeitwert

Kapitel 4. Marktstruktur der DTB

Zusammenfassung
Als organisierter Markt dient die Terminbörse dem Abschluß von Börsentermingeschäften. Dazu gehören auch Geschäfte, die gleichen wirtschaftlichen Zwecken dienen, auch wenn sie nicht auf Erfüllung ausgerichtet sind, insbesondere Optionsgeschäfte und andere standardisierte Termingeschäfte.

Kapitel 5. Hedging (Risikoabsicherung)

Zusammenfassung
Hedging beinhaltet das Absichern einer offenen Position im Basiswert gegen Kursänderungsrisiken durch Einsatz von Optionen und/oder Futures. Bei Optionen ist die fixe Absicherung (einfache Absicherung) von der sogenannten Delta-Absicherung (auch: dynamische Absicherung) zu unterscheiden.

Kapitel 6. Trading-Strategien

Zusammenfassung
Anders als der reine Kauf oder Verkauf des Basiswertes ermöglicht der Einsatz von Optionen dem Investor eine genauere Anpassung seiner Strategie an seine Markterwartungen und an seine Bereitschaft, Risiken auf sich zu nehmen.

Kapitel 7. Risiken

Zusammenfassung
Aufgrund der volatilen Natur von Futures- und Optionsmärkten beinhalten Termin- und Optionstransaktionen ebenso hohe Verlustrisiken wie Gewinnchancen. Jeder Investor muß sich daher die Frage stellen, ob diese Geschäftsformen unter Berücksichtigung seiner finanziellen Möglichkeiten für ihn geeignet sind. Am Termin- und Optionshandel sollten sich nur Personen beteiligen, die einerseits die hohen finanziellen Risiken tragen können, und andererseits die Geschäfte hinsichtlich ihrer ökonomischen Funktion, technischen Ausgestaltung und Gewinn-Verlust-Mechanik genau verstehen. Neben zahlreichen Aspekten sind vor jeder Investition die folgenden Punkte besonders zu beachten:
  • Eine genaue Vorhersage bestimmter Marktbewegungen der den Futures-oder Optionskontrakten zugrundeliegenden Güter ist grundsätzlich nicht möglich. Die Unbestimmtheit des zukünftigen Kursverlaufs ist vielmehr gerade der Grund für das Entstehen und noch heute Existenzbedingung für die Terminoptionsmärkte. Auch die Optionspreismodelle, mit deren Hilfe ein sogenannter fairer Optionspreis errechnet werden kann, sind nicht in der Lage, die zukünftigen Optionspreise zu antizipieren.
  • Der Investor kann durch einen gegenläufigen Kursverlauf einen Totalverlust seines eingesetzten Kapitals erleiden. Der Verlust kann sogar über die Margin hinaus gehen, wenn eine Verlustposition aufrechterhalten werden soll oder wenn ein Marktausstieg aufgrund der Marktsituation nicht möglich ist. Über die Margin hinausgehende Verluste können auch bei einer Zwangsliquidation entstehen, wenn der Investor einem Margin-Call nicht rechtzeitig nachkommt.
  • In bestimmten Marktsituationen kann die Glattstellung einer offenen Position schwierig oder unmöglich sein. Dies kann beispielsweise bei Limit-Bewegungen vorkommen. In solchen Situationen können Order zur Gewinnrealisierung oder aber auch zur Verlustbegrenzung nicht ausgeführt werden; die Verlustposition kann sich mithin vergrößern.
  • Eine Spread-Position kann in bestimmten Marktsituationen nicht weniger riskant sein als eine einfache Long- oder Short-Position.
  • Der durch die relativ geringen Marginerfordernisse große Hebeleffekt kann sowohl für als auch gegen den Investor wirken. Mithin kann er zu hohen Gewinnen, aber auch zu gravierenden Verlusten führen.
  • Ein Investor sollte einen Optionskontrakt nicht kaufen, wenn er nicht in der Lage ist, einen Totalverlust der gezahlten Prämie und Transaktionskosten zu verkraften.
  • Ein Investor sollte einen Optionskontrakt nicht verkaufen, wenn er nicht in der Lage ist, bei einem ungünstigen Kursverlauf zusätzliche Sicherheitsleistungen zu erbringen und dadurch einen hohen finanziellen Verlust zu erleiden. Das Verlustpotential beim Verkauf eines Call ist theoretisch unbegrenzt; beim Verkauf eines Put können Verluste in Höhe des gesamten Basispreises eintreten.
  • Der Käufer einer deep-out-of-the-money-Option sollte sich darüber im klaren sein, daß die Gewinnchance im Regelfall sehr gering ist. Auf der anderen Seite muß der Verkäufer einer solchen Option wissen, daß er gegen Erhalt einer geringen Prämie dem Verlustrisiko vollumfänglich ausgesetzt ist.

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