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Über dieses Buch

In dem vorliegenden Buch werden Grundlagen zusammengestellt zur Klärung der Frage, ob eine Generalplanung vorteilhaft ist oder nicht. Art und Komplexität des Projektes, auch zeitliche und fachliche Möglichkeiten der am Projekt beteiligten Personen sind dafür wichtige Kriterien. Zuweilen stellt sich die Organisation der Planungskompetenz als eine „Glaubensfrage“, nicht als eine rationale Entscheidung dar. Sie steht im Zentrum eines Problemfeldes, zu welchem Fragestellungen gehören wie
- Macht eine Generalplanung eine Projektsteuerung überflüssig?
- Gibt der Grundleistungskatalog der HOAI 2013 dem Bauherrn bei einzelnen Planern bereits die Sicherheit einer Generalplanung?
- Was hat es mit der Sicherheit des Bauherrn bei Einschaltung eines Generalplaners konkret auf sich?
Grundlagen und einzelne Aspekte der Planereinsatzformen werden zusammengestellt und daraus Thesen abgeleitet, die einer kritischen Bewertung unterzogen werden.


Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zu Beginn wird in der Arbeit die Ausgangssituation mit der Problemstellung beschrieben. Nach einer Zusammenfassung des Standes der Forschung werden das Ziel sowie die hierfür behandelte Fragestellung aufgezeigt. Ergänzend sind hier der genaue Gegenstand sowie die entsprechende Abgrenzung der Arbeit dargestellt.
Daniel Landowski

2. Grundlagen – Begriffe, Projektbeteiligte sowie deren Aufgaben und Organisationsformen

Hier werden zunächst für die Arbeit wichtige Begriffe definiert. Nach Ausführungen zu den wesentlichen Beteiligten von Bauprojekten sowie zur Entscheidungstheorie werden die statistische und die methodische Basis für die durchgeführten Untersuchungen bzw. das entwickelte Entscheidungswerkzeug dargelegt.
Daniel Landowski

3. Aspekte der Planereinsatzformen Einzel- sowie Generalplaner

Anschließend werden die für eine Entscheidungsfindung möglicherweise bedeutsamen Unterschiede zwischen den beiden Planereinsatzformen herausgearbeitet, gegliedert in Teile der o. g. Projektsteuerungs-Handlungsbereiche nach AHO. Zusätzlich wird ein Unterkapitel den die Projektsteuerung selbst unmittelbar betreffenden Merkmalen der Planereinsatzformen gewidmet.
Daniel Landowski

4. Vorbereitung der Modellbildung

Eingangs dieses Kapitels werden die Ziele des Bauherrn betrachtet sowie die Einflüsse auf deren Erreichung zusammengestellt. Aus diesen werden daraufhin die für das Modell herangezogenen potenziellen Entscheidungskriterien identifiziert. Dem folgen Thesen zur Vorteilhaftigkeit einer bestimmten Planereinsatzform, welche anhand von Literatur, dem Verfasser aus eigener Tätigkeit heraus vertrauten Projekten sowie der vorgenannten Betrachtung nach Aspekten ermittelt werden.
Daniel Landowski

5. Bildung des Entscheidungsmodells

In diesem Kapitel werden die Thesen überprüft. Die Ergebnisse werden für die Bildung eines Entscheidungsmodells verwendet, welches wiederum in ein Entscheidungswerkzeug mündet.
Daniel Landowski

6. Schluss

In der deutschen Bauwirtschaft ist aufgrund einer hohen Spezialisierung der Planungsbeteiligten eine komplexe Aufbauorganisation von Projekten mit zahlreichen Aufgabenträgern häufig anzutreffen. Zugleich sind die Anforderungen an geringe bzw. budgetkonforme Herstellungskosten und kurze bzw. termingerechte Realisierungsdauern immens. Der Bauherr, selbst oftmals nicht hinreichend baukundig, strebt nach einfachen, risikoarmen Lösungen und stößt dabei auf die Organisationsform eines Kumulativleistungsträgers, welche sich, gegenüber einem Generalunternehmer, auch schon in der Planungsphase bietet – den Generalplaner. Dieser kann in verschiedenen Formen auftreten, so dass er selten ein einziges Unternehmen verkörpert, sondern meist ein Konglomerat von Planungsbüros. Doch wann ist eine Beauftragung eines Generalplaners wirklich vorteilhaft, da dieser auch gewisse Nachteile mit sich bringt?
Daniel Landowski

Backmatter

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