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Über dieses Buch

Dieser Herausgeberband beleuchtet die Erfolgsfaktoren für die Implementierung und den Betrieb von ESN. Der erste Teil des Bandes umfasst akademische Beiträge zur aktuellen Forschung und beinhaltet fundierte wissenschaftliche Konzepte für den Einsatz von ESN. In den Beiträgen des zweiten Teils stehen Konzepte aus der Praxis im Fokus, bevor im dritten Teil Anwendererfahrungen in Form von Fallstudien betrachtet werden.

In der digitalen Transformation setzen Unternehmen verstärkt Social Software ein, um positive Wirkungseffekte in den Bereichen Mitarbeiterzufriedenheit, Wissenstransfer, Innovationsdynamik, Produktivität oder Führungsakzeptanz zu erzielen.
Diese Enterprise Social Networks (ESN) verändern die interne Kommunikation und erlauben einen ungebremsten Informationsfluss und überwinden organisationale Silos. Jedoch werden die in ESN gesetzten Erwartungen in der Praxis oft nicht erfüllt. Geringe Nutzungsgrade, mangelnde Einbindung in Geschäftsprozesse und unklare Wirkungszusammenhänge induzieren die Frage, ob sich eine Investition in ESN lohnt.
Spitzenforschung, Thought Leader in der Unternehmenspraxis und führende Experten beschreiben wesentliche Strategien, Konzepte und Impulse für das Management der Enterprise Social Networks.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Enterprise Social Networks aus der Perspektive der Forschung

Frontmatter

1. Enterprise Social Networks – Einführung in die Thematik und Ableitung relevanter Forschungsfelder

Die Relevanz von Enterprise Social Networks (ESN) für den Arbeitsalltag in Wissensorganisationen steigt. Diese Netzwerke unterstützen die Kommunikation, Zusammenarbeit und das Wissensmanagement in Unternehmen. Der vorliegende Beitrag beinhaltet eine Einführung in das Themengebiet ESN und skizziert Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und Herausforderungen. Er gibt einen Überblick zu wesentlichen Fachartikeln, die eine Übersicht zu Forschungsarbeiten im Bereich ESN beinhalten. Anschließend werden einzelne Forschungsbeiträge analysiert und weitere Forschungspotenziale abgeleitet. Dies führt zu acht Erfolg versprechenden Bereichen für die weitere Forschung: 1) Nutzerverhalten, 2) Effekte des Einsatzes von ESN, 3) Management, Leadership und Governance für ESN, 4) Wertbestimmung und Erfolgsmessung, 5) kulturelle Auswirkungen, 6) Architektur und Design von ESN, 7) Theorien, Forschungsdesigns und Methoden, sowie 8) weitere Herausforderungen in Bezug auf ESN. Der Beitrag charakterisiert diese Bereiche und formuliert exemplarisch offene Fragestellungen für die zukünftige Forschung.
Alexander Rossmann, Gerald Stei

2. Enterprise Collaboration Software – Eine empirische Studie zum Einsatz von Kollaborationsplattformen

Elektronische Vernetzung durch neue Kommunikationsmedien, soziale Netzwerke und andere digitale Plattformen zum Zwecke des Informationsaustauschs haben die Gesellschaft in einem unumkehrbaren Maße verändert. Diese Entwicklung hat längst auch Einzug in Unternehmen erhalten. Wissensarbeiter fordern zunehmend von ihrem Unternehmen und der IT-Abteilung, Kollegen und Projektteams elektronisch miteinander zu vernetzen und einheitliche Plattformen zur synchronen Übersicht und Bearbeitung von gemeinsamen Projektaufgaben bereitzustellen. Auch wenn sich solche Enterprise 2.0 Anwendungen bereits großer Beliebtheit erfreuen, zögern nicht wenige IT-Entscheider bei der Einführung von Enterprise Social Software mit der Begründung, keinen messbaren Nutzen durch derartige Veränderungen zu erlangen. Der vorliegende Beitrag liefert Studienergebnisse aus einer Befragung von Enterprise 2.0 Nutzern und Nicht-Nutzern und vergleicht die wahrgenommene Effektivität bei der Aufgabenbewältigung mit Hilfe der zur Verfügung stehenden IT-Anwendungen. Es zeigt sich, dass Enterprise 2.0 Anwendungen tatsächlich eine höhere, wahrgenommene Produktivität bei Endnutzern hervorrufen. Implikationen für IT-Entscheider und weiteren Forschungsbedarf werden ebenfalls diskutiert.
Sebastian Sprenger

3. Auf dem Weg zur vernetzten Organisation

Ein Plädoyer für professionelles Community Management in der digitalen Transformation
In diesem Beitrag diskutieren wir die Bedeutung von Social-Media- und Community-Management in der digitalen Transformation. Wir argumentieren, dass Social Media und Online Communities wichtige Vehikel sind, um Anspruchsgruppen innerhalb und außerhalb der Organisationsgrenzen miteinander zu vernetzen. Organisationen beschäftigen zunehmend spezialisiertes Personal mit dem Management dieser Communities. Wir stellen Auszüge der Ergebnisse einer Umfrage des Bundesverband Community Management e. V. für digitale Kommunikation & Social Media (BVCM) unter 256 Professionals vor. Im Anschluss vergleichen wir die Ergebnisse der gesamten Stichprobe mit der Gruppe, die sich dem internen Community Management widmet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das interne Community Management stärker professionalisiert ist als die gesamte Disziplin. Wir geben mit unserer Studie einen ersten Einblick in die wachsende Profession des Social-Media- und Community-Managements im deutschen Sprachraum und legen den Grundstein für weitere, strukturierte Forschung in diesem zukunftsträchtigen Feld. Implikationen für die Praxis werden auf individueller, Team- und Organisationsebene erörtert.
David Wagner, Jan-Mathis Schnurr, Susanne Enke, Ben Ellermann

4. Governancemodelle für Enterprise Social Networks

Unternehmen befassen sich in jüngster Zeit verstärkt mit der Nutzung von Social Media in der internen Kommunikation und Zusammenarbeit. So genannte Enterprise Social Networks (ESN) bieten integrierte Plattformen mit Profilen, Blogs, gemeinsamer Dokumentenverwaltung, Wikis, Chats, Gruppen- und Kommentarfunktionen für die unternehmensinterne Anwendung. Sehr häufig sind damit umfangreiche Investitionen verbunden. Die Budgets werden im Kern für die IT verwendet – „weiche Faktoren“ bleiben häufig außen vor. Dies kann zu erheblichen Problemen bei der Akzeptanz entsprechender Plattformen führen. Daher sind weitere Maßnahmen im Bereich der Steuerung der Einführung und des Betriebs von ESN erforderlich, die sich unter dem Begriff der Governance zusammenfassen lassen. Das Konstrukt Governance bezieht sich auf Art und Umfang der Rollen und Aufgaben zur Steuerung der Nutzung von ESN. Der vorliegende Beitrag beleuchtet mögliche Governancemodelle für die Einführung und Weiterentwicklung von ESN. Die Resultate der vorliegenden Forschung wurden auf der Grundlage einer fundierten Literaturanalyse sowie der explorativen Befragung verantwortlicher Executives für die Nutzung von ESN in deutschen Großunternehmen erzielt. Dabei weisen die Implikationen der qualitativen Datenanalyse auf Zusammenhänge hin, die sich als Ausgangshypothesen für weitere Forschungsarbeiten nutzen lassen.
Alexander Rossmann, Gerald Stei, Winfried Ebner

5. Augmented Reality Smart Glasses and Knowledge Management: A Conceptual Framework for Enterprise Social Networks

Augmented Reality Smart Glasses are an emerging new wearable technology that integrates virtual information in a user’s view-field. In this article, the authors discuss the opportunities of smart glasses in the context of Enterprise Social Networks (ESN). A proposed conceptual model is developed that demonstrates the underlying mechanisms that drive smart glasses ESN adoption on a firm level. Furthermore, on the individual employee level, the authors propose the antecedents to active and passive use. The theoretical contribution is a comprehensive hierarchical model that extends prior technology acceptance and ESN research. On the managerial front, the article provides guidance to managers who aim at achieving competitive advantages by improving knowledge management through the use of new wearable Augmented Reality technologies.
Daniel W. E. Hein, Philipp A. Rauschnabel

Enterprise Social Networks in der Praxis – Leitlinien und Empfehlungen für die Implementierung und Nutzung

Frontmatter

6. Erfolgreiche Praktiken zur Einführung von Enterprise Social Networks

Treiber, Ziele, Erfolgsfaktoren und Risiken als Elemente für ein Change Management
Im Jahr 2016 werden laut Gartner über 50 % der großen Unternehmen Enterprise Social Networks haben. Die Unternehmen unterschätzen aber meist vor lauter Faszination für diese Technologien den dazu notwendigen organisatorischen Wandel bei der Einführung. Was kann ein Unternehmen aus den Erfahrungen anderer Unternehmen und den in Studien empirisch ermittelten Treibern, Zielen, Erfolgsfaktoren und Barrieren für das eigene Vorgehen lernen? Eine einfache Antwort: „Kapieren“, warum andere Unternehmen erfolgreich sind, „Kopieren“, wo Praktiken und Vorgehensweisen passen und daraus den eigenen Veränderungsprozess systematisch gestalten. Dieser Beitrag soll in sieben Schritten Praktiken zur Einführung von Enterprise Social Networks vorstellen. Dazu werden zunächst der Umgang mit den Treibern beschrieben, dann die Strategien und Ziele, die für Unternehmen daraus erwachsen, des weiteren Erfolgsfaktoren und Risiken, die bei der Realisierung berücksichtigt werden müssen und schließlich noch Maßnahmen, die das Change Managements voranbringen.
Martina Göhring, Joachim Niemeier

7. Datensicherheit in Enterprise Social Networks

Software zur Förderung von Zusammenarbeit und Wissensaustausch in Unternehmen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie unterstützt Teams dabei, ihre interne Kommunikation effizient abzuwickeln und sorgt dafür, dass jeder Mitarbeiter die richtigen Informationen zur richtigen Zeit erhält. Da in solchen Enterprise Social Networks auch vertrauliche Informationen und Daten ausgetauscht werden, spielt der Themenkomplex Datensicherheit und Datenschutz hier eine besondere Rolle. Der vorliegende Text beleuchtet verschiedene Bedrohungsszenarien und stellt darüber hinaus Instrumente und Techniken vor, die genutzt werden sollten um die Datensicherheit von ESNs zu gewährleisten.
Katrin Beuthner

8. Rechtliche Implikationen und Handlungsempfehlungen für Enterprise Social Networks

Enterprise Social Networks (ESN) versprechen Unternehmen Vorteile für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Durch den Einsatz dieser Werkzeuge lässt sich die Effizienz von Arbeitsprozessen erhöhen, etwa durch einen barrierefreien Informationsfluss im Unternehmen. Andererseits besteht für Unternehmen die Notwendigkeit, limitierende rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und diese bereits bei der Konzeption für die Einführung von ESN zu adressieren. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die dabei relevanten rechtlichen Implikationen. Im Einzelnen werden die Aspekte Datenschutz, Urheberrecht, Arbeitsrecht und Risikomanagement in Bezug auf die Anwendung Sozialer Netzwerke im Unternehmenskontext dargestellt. Betrachtet werden jeweils relevante rechtliche Grundlagen, Gestaltungsmöglichkeiten und Praxistipps. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung und Darstellung empfehlenswerter rechtlicher Maßnahmen.
Carsten Ulbricht

9. Bewertung des ökonomischen Nutzens eines Enterprise Social Networks: Return on Digital (RoD)

Eine greifbare Darstellung des ökonomischen Nutzens von Investitionen in Kommunikationsmittel stellt in vielen Unternehmen die Grundvoraussetzung dafür da, dass die benötigten Finanzmittel für Implementierung und Betrieb bereitgestellt werden und sich Führungskräfte und Mitarbeiter für die benötigten Veränderungsprozesse im Bereich der Kommunikation und Zusammenarbeit begeistern lassen. Der durch die wirksame Anwendung eines ESN generierte Nutzen zeigt sich zunächst aus der Perspektive der Psychologie und der Transaktionskostentheorie in einer Steigerung des gegenseitigen Vertrauens und damit des Rückgangs der Transaktionskosten bei der internen und externen Zusammenarbeit. Diese induzierten Veränderungen haben einen direkten Einfluss auf Erfolgsfaktoren im Beziehungs-, Struktur- und Humankapital. Mit ganzheitlichen Betrachtungsansatzes „Return On Digital (RoD)“ kann die strategische und operative Wirkung des Wissenskapitals auf die Performance des Unternehmens analysiert werden. Hierdurch wird den für ein ESN notwendigen Investitionen in Kapazitäten und Technologie eine quantifizierbare ökonomische Erfolgsgröße gegenübergestellt.
Volker Steinhübel, Sebastian Reek

10. Enterprise Social Networks im Mittelstand

ESN sind heute bei Großunternehmen breit im Einsatz oder zumindest im Einführungsprozess. Der Mittelstand ist mit der Adaption von ESN bedeutend zögerlicher und hängt hier im Verhältnis zu den Großunternehmen weit hinterher. Nicht nur, aber insbesondere auch im Kampf um die jungen Talente von morgen ist dies ein entscheidender Nachteil, da hier ein digitaler Arbeitsplatz mit zeitgerechten Werkzeugen und offenen Partizipationsmöglichkeiten erwartet wird. In diesem Kapitel beleuchte ich, was die speziellen Eigenheiten mittelständischer Unternehmen sind und wie ESN für sie wirksam eingesetzt werden können.
Markus Besch

11. Die interne Seite einer digitalen Transformation

Technologien wie Cloud Computing, Analytics, mobile Geräte und soziale Medien haben Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Prozesse in Unternehmen, vor allem im externen Zusammenspiel mit den Bezugsgruppen. Es bleibt aber nicht nur dabei, anders auf Kunden zuzugehen. Auch die internen Prozesse bedürfen einer Revision und es muss in neue Technologien investiert werden. Das führt zu einer Transformation hin zu einem digitalen Unternehmen, in dem Netzwerkstrukturen und Projektarbeit eine höhere Bedeutung bekommen werden. Damit das Projekt erfolgreich ist, müssen alle wichtigen Bereiche im Unternehmen aktiv mitwirken. Und jedem sollte klar sein, dass sich auch das Führungsmodell ändern wird. Hierzu kann man viel vom Profifußball lernen, denn dort wurde das Thema Teamführung wie nirgends sonst optimiert. Die Reise ist damit aber nicht zu Ende: Schon bald werden uns kognitive Systeme unterstützen und die Arbeitsweisen nochmals stark verändern.
Peter Schütt

Praxisbeispiele zum Einsatz von Enterprise Social Networks

Frontmatter

12. Einführung einer internen sozialen Kollaborationsplattform bei Volkswagen

Von der IT als Keimzelle der digitalen Transformation bis zum Rollout – Erfahrungen, Tipps und Beispiele
Group Connect als Werkzeug für eine moderne Arbeitsorganisation: „Group Connect“ ist die Social-Business-Collaboration-Plattform der Volkswagen AG. Mit der Plattform will der Konzern vor allem drei Ziele erreichen: Eine bessere Abstimmung zwischen den Mitarbeitern ermöglichen, eine offenere Kultur fördern und einem intensiveren Wissens- und Erfahrungsaustausch Raum geben. Sie soll Dialoge fördern, sowohl zwischen den Mitarbeitern als auch zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Das Resultat ist letztlich eine bessere, effizientere Zusammenarbeit sowie ein höherer Vernetzungsgrad aller Ebenen. Group Connect legt bei Volkswagen den Grundstein für eine moderne Arbeitsorganisation und ist zugleich Treiber für Innovationskultur.
Christina-Dorothea Schlichting

13. Die „TSN Guides“-Initiative

Das Programm Social Media Business bündelt externe und interne Social Media Initiativen der Telekom Deutschland. Die internen Social Media Aktivitäten werden durch die Freiwilligen-Initiative „Die TSN Guides“ ergänzt, um das „Anders Arbeiten“ breit in die Organisation zu tragen. Dieser Beitrag diskutiert, wie die Initiative gestartet wurde, welches Selbstbild sich entwickelt hat und durch welche Formate die TSN Guides unterstützt werden. So werden die Eckpfeiler der erfolgreichen Einführung eines Enterprise Social Networks mit Hilfe einer Freiwilligen-Initiative skizziert. Abschließend wird beschrieben, wie sich die Initiative weiter entwickelt.
Winfried Ebner, Keltoum Strunck-Zair, Romina Seidel

14. Lessons Learnt beim Relaunch von Connections@Bayer

Bei der Bayer AG wird als Lösung für das Enterprise Social Network IBM Connections eingesetzt. Bayer verfolgt das Ziel, die Mitarbeiter/innen weltweit zu vernetzen, die Kommunikation über Bereichsgrenzen hinweg zu unterstützen und um einen Wissens- und Expertenpool bereitzustellen. Im Rahmen eines Relaunches wurde 2012 Connections@Bayer, das vorher nur in Teilkonzernen verfügbar war, auf das gesamte Unternehmen ausgerollt. In einem weiteren Relaunch 2014 führte das Unternehmen ein Update auf die Version 4.5 und eine umfangreiche Kommunikationskampagne durch, die unter den Mitarbeiter/innen Aufmerksamkeit für die Kommunikationsplattform schuf und Neugier weckte. Darin wurde eine Analyse der Schlüsselvorteile der Nutzung von Connections durchgeführt, acht Kernnachrichten erarbeitet und diese auf diversen Kommunikationskanälen im Unternehmen verbreitet. Zudem ließen sich durch die Verwendung von Testimonials die Vorteile für alle Mitarbeitergruppen darstellen. Dieser Relaunch war erfolgreich: Die Nutzerzahlen konnten erweitert werden, die Mitarbeiterzufriedenheit stieg an. Die vorliegende Fallstudie stellt anschaulich dar, dass ein von einer effektiven Kommunikationskampagne begleiteter Relaunch eines Enterprise Social Networks einen nachhaltigen Erfolg herbeiführen kann.
Thomas Helfrich, Gerald Stei

15. Enterprise Social Networks (ESN): Keimzelle agiler Unternehmen

Der Weg in ein vernetztes Unternehmen begann bei Bosch 2009 unter dem Begriff „Enterprise 2.0“ mit der schrittweisen Einführung einer Social Collaboration Platform zur internen Vernetzung der weltweit über 300.000 Mitarbeiter der Bosch-Gruppe. Dieses auch als ESN bezeichnete weltweite Netzwerk entwickelte sich unterdessen in einen elementaren Befähiger-Baustein für die langfristig angelegte Weiterentwicklung der Organisation in ein agiles Unternehmen. Der Beitrag erläutert wichtige Schritte auf diesem Weg und zeigt exemplarisch die Vorgehensweise und ihre Auswirkungen auf Strategie, Geschäftsprozesse, IT, Führungs- und Mitarbeiterentwicklung sowie Kultur auf.
Rüdiger Schönbohm

Unternehmensprofile von ESN-Software-Anbietern

Frontmatter

16. Unternehmensprofile von ESN-Software- Anbietern

In dieser gemeinsamen Arbeit des Research Lab for Digital Business der Hochschule Reutlingen und des SocialMedia Institutes wurde versucht, die Abdeckung unterschiedlicher Funktionsbereiche von ESN Plattformen abzufragen und gleichzeitig mögliche Zielgruppen und Schwerpunkte der Plattformen herauszuarbeiten.
Ziel war es, in einer tabellarischen Aufstellung die Funktionen der Plattformen ohne Wertung gegenüberzustellen und damit eine Entscheidungsgrundlage für Unternehmen für den Auswahlprozess der ESN zu liefern. Ebenso dient die gewonnene Übersicht natürlich dem Marktüberblick für Anwender, Berater und die Anbieter selbst. Ausschnitte aus der Tabelle finden Sie hier zusammen mit den Unternehmensprofilen der Anbieter, die sich an der Studie beteiligt haben.
Für das Vertrauen der Anbieter und die allseitige Unterstützung, die uns entgegengebracht wurde, bedanken wir uns.
Eine komplette und ausführliche tabellarische Darstellung der Ergebnisse sowie weitere Begleitmaterialien und weitere Ausarbeitungen zum Themenbereich ESN finden Sie unter dem Weblink http://esn-studie.de
Als Besitzer dieses Buches haben Sie kostenfreien Zugang zu der ausführlichen Tabelle und Profilen mit dem Zugangscode ABX24R7T4.
Gern hören wir auf Ihr Feedback und sind an Ihren Erfahrungen bei Nutzung der Studienergebnisse interessiert, insbesondere bei der Auswahl und Einführung von ESN Plattformen und natürlich gern auch aus Ihrem Erfahrungsschatz des laufenden Betriebs.
Alle Angaben in der nachfolgenden Tabelle beziehen sich auf Aussagen der jeweiligen Anbieter. Die Angaben wurden bestmöglich plausibilisiert, eine Haftung für deren Richtigkeit durch den Herausgeber der Studie ist aber ausgeschlossen.
Markus Besch

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