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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Weitsichtige Unternehmer und Wissenschaftler haben frühzeitig die herausragende Bedeutung des wissenschaftlichen Fortschrittes bzw. der vornehmlich anwendungs-orientierten Erfindertätigkeit für das Wachstum von Unternehmen und Volkswirtschaften erkannt (Brockhoff, 1999a).1 Diese Erkenntnis ist in der Wissenschaft eng mit der Person Joseph A. Schumpeters verknüpft, der in seiner „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ den erfolgreichen Unternehmer beschreibt, der in einem schöpferisch-zerstörenden Prozess das „Alte“ durch „neue Kombinationen“ ersetzt und auf diese Weise neue Wachstumskräfte dauerhaft freisetzt (Schumpeter, 1912). „Der fundamentale Antrieb, der die kapitalistische Maschine in Bewegung setzt und hält, kommt von den neuen Konsumgütern, den neuen Produktions- und Transportmethoden, den neuen Märkten, den neuen Formen der industriellen Organisation, welche die kapitalistische Unternehmung schafft“ (Schumpeter, 1975, S. 137).2
Holger Ernst

Kapitel 2. Befunde der bisherigen empirischen NPE-Forschung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das Ziel verfolgt, die bisherigen Befunde empirischer Arbeiten zu Erfolgsfaktoren neuer Produkte kompakt darzustellen.19 Aufgrund der Vielzahl bisher zu diesem Thema erschienener Arbeiten, was sich in der mehrfachen Publikation zusammenfassender Aufsätze und Meta-Analysen ausdrückt (Balachandra/Friar, 1997; Hauschildt, 1993; Johne/Snelson, 1988; Lilien/Yoon, 1989; Montoya-Weiss/Calantone, 1994; Mowery/Rosenberg, 1979; Weiss/Neyer, 1990), erscheint es angeraten, die Darstellung eng einzugrenzen und zu strukturieren. Es ist bereits dargelegt worden, dass dies nicht auf der Basis eines geschlossenen theoretischen Konzeptes erfolgen kann, da dieses bisher noch nicht vorliegt (vgl. Abschnitt 1.2). Dazu merkt Hauschildt treffend an:
„Es wurde bereits bei Entwicklung unseres Ordnungsrasters dargelegt, daß ein allgemein verwendbarer theoretischer Ansatz für das Geflecht der Zusammenhänge [zwischen Variablen und Innovationserfolg; d. V.] nicht existiert. Das hat zwei Konsequenzen: Zum einen kann man sich nicht sicher sein, daß man alle relevanten Einflußfaktoren überhaupt erfaßt hat. Zum anderen ist man nicht in der Lage, bestimmte, immer wieder als bedeutungslos erkannte Variablen endgültig auszusteuern und in der weiteren Forschung zu vernachlässigen.“ (Hauschildt, 1993, S. 320)
Holger Ernst

Kapitel 3. Messfehler in der NPE-Forschung — Theoretische Überlegungen und empirische Anhaltspunkte

Zusammenfassung
In Kapitel 3 sollen zunächst einige allgemeine, theoretische Überlegungen zu Arten, Ursachen und Konsequenzen von Messfehlern in der empirischen Sozialforschung angestellt werden (vgl. Abschnitt 3.1.1). Anschließend werden mögliche Ursachen für das Auftreten eines Informant Bias mit Blick auf die NPE-Forschung diskutiert (vgl. Abschnitt 3.1.2). Danach werden die Erkenntnisse aus einer Fallstudie geschildert, in der die zuvor theoretisch diskutierten Ursachen für das Auftreten eines Informant Bias in der NPE-Forschung explorativ untersucht werden (vgl. Abschnitt 3.2). Dem folgt ein Literaturüberblick, der die Behandlung bzw. Nichtbehandlung eines möglichen Informant Bias in der bisherigen empirischen NPE-Forschung schildert. Daraus lassen sich bereits erste Anhaltspunkte für die Existenz eines Informant Bias in den bisherigen Befunden gewinnen (vgl. Abschnitt 3.3). Abschließend erfolgt dann auf Basis der theoretischen Überlegungen, der Ergebnisse der Fallstudie und einer zusammenfassenden Bestandsaufnahme der Messfehlerproblematik in der bisherigen NPE-Forschung die Ableitung der grundsätzlichen Zielsetzungen der vorliegenden Arbeit und die Formulierung der zu testenden Basishypothesen (vgl. Abschnitt 3.4).
Holger Ernst

Kapitel 4. Aufbau der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Abbildung 4.1 fasst die grundiegenden Elemente des dieser Arbeit zugrunde liegenden idealtypischen Messmodells zusammen.
Holger Ernst

Kapitel 5. Empirische Befunde: Informanteneinflüsse

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die empirischen Befunde zu den Informanteneinflüssen bei der Beurteilung des NPE-Programmes präsentiert. In Abschnitt 5.1 werden zunächst die Befunde zum Ausmaß des Informant Bias erörtert, während in Abschnitt 5.2 die Einflussfaktoren auf die Höhe des Informant Bias diskutiert werden. Der Hauptteil dieses Kapitels (vgl. Abschnitt 5.1) gliedert sich zunächst nach den beiden Arten von Messmethoden, nämlich die hierarchisch (vgl. Abschnitt 5.1.1) und funktional (vgl. Abschnitt 5.1.2) unterschiedlichen Positionen der Informanten. Dies erscheint zweckmäßig, da die Messmethode vermutlich einen wesentlichen Einfluss auf die inhaltlichen Ergebnisse ausübt. So ist z. B. denkbar, dass die Faktorenstruktur zwischen den beiden Messmethoden divergiert, was eine voneinander abweichende Darstellung der Befunde zur Folge hätte und zu Unübersichtlichkeiten führen könnte (vgl. Abschnitt 5.1.2).
Holger Ernst

Kapitel 6. Empirische Befunde: Erfolgsfaktoren neuer Produkte

Zusammenfassung
An die Identifikation von Erfolgsfaktoren sind methodische und inhaltliche Anforderungen zu stellen, die im grundlegenden Messmodell bereits spezifiziert worden sind (vgl. Abschnitt 4.1). Die Datenanalyse ist auf der Basis einer möglichst validen Messung der unabhängigen Variablen, d. h. der Konstrukte zur Erfassung unterschiedlicher Gestaltungselemente von NPE-Programmen, durchzuführen. In Kapitel 5 ist deutlich geworden, dass die Validität der Messung durch das Auftreten eines Informant Bias z. T. erheblich eingeschränkt ist. Erschwerend kommt hinzu, dass kein Informant identifiziert werden konnte, der durchgängig valide antwortet und daher als eine Art „key informant“ betrachtet werden könnte. Daraus ist die Forderung abzuleiten, dass die Analyse des Zusammenhanges zwischen Gestaltungselementen und dem Erfolg von NPE-Programmen nur auf Basis multipler Informanten und unter expliziter Modellierung des Informant Bias erfolgen kann (vgl. Anhang A2). Dazu wäre allerdings ein komplexes Kausalmodell zu schätzen, das aufgrund der geringen Anzahl von 43 Beobachtungen in dieser Studie nicht anwendbar ist. Aus diesem Grund wird hier ein anderes Vorgehen gewählt, das auf der einen Seite der Datenlage Rechnung trägt und auf der anderen Seite die Befunde aus Kapitel 5 berücksichtigt. Schließlich führt die geringe Anzahl von Beobachtungen dazu, dass auf die Einbeziehung von Umfeldfaktoren im Sinne eines Kontingenzansatzes ebenfalls verzichtet wird.
Holger Ernst

Kapitel 7. Zusammenfassung und Implikationen

Zusammenfassung
An dieser Stelle werden die wesentlichen Befunde der empirischen Auswertungen noch einmal kompakt zusammengefasst.
Holger Ernst

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