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Über dieses Buch

Daniel Fischer untersucht das bislang bestehende Wissensdefizit hinsichtlich der Bedeutung erlebter und antizipierter Emotionen im Rahmen der Eskalation und Deeskalation von Commitments. Aufbauend auf einem eigens dafür entwickelten theoretischen Bezugsrahmen wird eine großzahlige empirische Befragung projektverantwortlicher Entscheidungsträger durchgeführt. Es wird gezeigt, dass erlebte und antizipierte Emotionen Einfluss auf die Eskalationstendenz nehmen und bedeutende Mediatoren der Wirkungen eingesetzter Deeskalationsmaßnahmen sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Die Geschichte der Emotionen ist geprägt von Anfeindungen und Diskreditierungen. „Man hüte sich, die Affekte zu wecken“, lautete beispielsweise eine deutliche Warnung zu Zeiten der Vorsokratiker (ca. 600-400 v. Chr.). Auch in Platons Werk „Republika“ werden Emotionen als „Feinde des Denkens“ und „die wilden Pferde, die durch den Verstand gezügelt werden müssen“, verurteilt.
Daniel Fischer

Chapter 2. Theoretische Grundlagen und Ableitung der Forschungshypothesen

„Everyone knows what an emotion is, until asked to give a definition. Then, it seems, no one knows.“ Seit über einem Jahrhundert verfolgen Vertreter unterschiedlichster Fachrichtungen wie Psychologie, Physiologie, Biologie und Philosophie das Ziel, eine allgemeine, über die Fachdisziplinen hinweg anerkannte Definition von Emotionen zu formulieren.
Daniel Fischer

Chapter 3. Konzeptionelle und empirische Vorarbeiten für die Durchführung der empirischen Untersuchung

Zur Beantwortung der in Kapitel 1.3 formulierten Forschungsfragen stehen prinzipiell mehrere Methoden zur Verfügung. Angesichts der Notwendigkeit, zur Beantwortung der Forschungsfragen auf Daten aus der Unternehmenspraxis zurückzugreifen, sind Simulationen und formalanalytische Verfahren aus dem Spektrum der potentiellen Methoden zu streichen. Ebenso erscheint die Durchführung von Fall- oder Feldstudien, Beobachtungen oder qualitativen Interviews nicht zielführend.
Daniel Fischer

Chapter 4. Durchführung der empirischen Untersuchung sowie Analyse und Auswertung der erhobenen Daten

Die Befragung wurde ursprünglich im Zeitraum zwischen September und November 2013 durchgeführt, aufgrund des anhaltenden Interesses jedoch einmalig bis Mitte Dezember 2013 verlängert. Um eine möglichst starke Verbreitung der Fragebögen erzielen zu können, wurden Kooperationen mit der GPM Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V., der PMA Projekt Management Austria und der SPM Swiss Project Management Association geschlossen. Die Projektmanagementgesellschaften erklärten sich bereit, in ihren regelmäßig erscheinenden Newslettern sowie auf den jeweiligen Internetseiten einen Hinweis auf die stattfindende Studie zu platzieren.
Daniel Fischer

Chapter 5. Diskussion der Ergebnisse

In den Kapiteln 4.6.1 bis 4.6.3 konnte gezeigt werden, dass die Bedeutung erlebter und antizipierter Emotionen für die Eskalation von Commitments je nach betrachteter Emotion sehr unterschiedlich ausfallen kann. Während bspw. von dem während des Projekts erlebten Ärger eine Verstärkung der Eskalationstendenz ausgeht, konnte für Furcht kein und für Freude ein eskalationssenkender Einfluss festgestellt werden. Mit Blick auf die abgeleiteten Hypothesen und auf die Ergebnisse anderer Studien, die den Einfluss von Emotionen auf die Projekteskalation untersucht haben, sind mehrere Aspekte diskussionswürdig.
Daniel Fischer

Chapter 6. Zusammenfassung, Implikationen sowie weiterer Forschungsbedarf und Limitationen der Arbeit

In Kapitel 1.3 wurde zunächst eine übergeordnete Forschungsfrage formuliert, aus der sich anschließend insgesamt vier Forschungsteilfragen spezifizieren ließen. Da sich anhand der Erkenntnisse zu diesen Teilfragen die übergeordnete Forschungsfrage beantworten lässt, soll zunächst auf die einzelnen Forschungsteilfragen eingegangen werden.
Daniel Fischer

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