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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch bietet einen guten Überblick technischer Grundlagen der Estrichplanung, wie zum Beispiel Verlegearten, Festigkeit, Tragfähigkeit, Trittschallschutz, Belegreife. Es werden Standardkonstruktionen nach Norm dargestellt als auch Sonderbauweisen. Die Autoren legen besonderen Fokus auf die reibungslose Integration des Estrichs in die Gesamtbauleistung und die Vermeidung späterer Schäden. Daher gibt es an vielen Stellen Hinweise auf Schwachstellen und Besonderheiten bestimmter Bauweisen, ebenso zur Qualitätssicherung und Bauüberwachung. Zahlreiche Zeichnungen, Bilder und Tabellen zeigen Beispielkonstruktionen, Schäden und technische Werte. Die ausführlichen Hinweise zur Verlegung von Bodenbelägen dienen ebenso dem Ziel der Schadensvermeidung. Die Autoren setzen sich zudem kritisch mit den einschlägigen Regelwerken auseinander und kommentiert diese, wo es zwingend notwendig erscheint

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Estricharten

Zusammenfassung
Mit DIN EN 13318 wurden neue Bezeichnungen für Estricharten eingeführt, die auf der englischen Schreibweise basieren. Die Tabelle enthält die seit 2004 geltenden Kurzbezeichnungen.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

2. Verlegearten

Zusammenfassung
Mit der Auswahl der Verlegeart lassen sich Estriche für bestimmte Zwecke gezielt einsetzen. Eigentlich gibt es nur die Grundarten, die nach der Art der Auflagerung bzw. Bettung unterschieden werden, nämlich auf Dämmschicht, auf Trennschicht und im Verbund.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

3. Fugen – Risse

Zusammenfassung
Fugen gehören zu den unerwünschten, aber nicht immer vermeidbaren Details einer Fußbodenkonstruktion. Man unterscheidet zwischen den dauerhaft erforderlichen Fugen, zu denen die Bewegungsfugen und die Rand- bzw. Raumfugen gehören und den Fugen mit zeitlich begrenzter Funktion, die auch als Scheinfugen bezeichnet werden. Daneben gibt es Scheinfugen, die dauerhaft verbleiben, weil gelegentlich Zugkräfte, in der Regel durch Abkühlen, auftreten.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

4. Dämmstoffe

Zusammenfassung
Dämmstoffe sind mit ihren speziellen Eigenschaften in der europäischen Normenreihe DIN EN 13162 bis 13171 genormt.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

5. Bewehrung von Estrichen

Zusammenfassung
Früher wurden schwimmende Estriche häufig armiert. Dies mit der irrigen Absicht dadurch die Festigkeit und Tragfähigkeit des Estrichs zu erhöhen. Beides hat sich jedoch als falsch erwiesen.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

6. Anforderungen

Zusammenfassung
Estriche werden mit und ohne Belag in sehr verschiedener Weise genutzt und beansprucht. Der Estrich muss genau auf das Nutzungsprofil abgestimmt werden. Den universellen Estrich gibt es nicht.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

7. Trittschallschutz

Zusammenfassung
Schallschutz verfolgt keinen Selbstzweck. Vielmehr ist Schallschutz Lebensqualität und dient der Gesundheit von Menschen.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

8. Feuchteschutz

Zusammenfassung
Bauwerksabdichtungen sind nach den Landesbauordnungen und der Musterbauordnung bauaufsichtlich nicht relevant, da zunächst nicht erkennbar ist, dass Gefahren für Leben und Gesundheit bestehen. Bei einer Fußbodenkonstruktion kann eine Durchfeuchtung jedoch durchaus eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, wenn dadurch z. B. das Schimmelpilzwachstum beschleunigt, die Hygiene beeinträchtigt oder die Wärmedämmfähigkeit oder Schalldämmfähigkeit einer Dämmschicht reduziert wird.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

9. Estriche auf Balkonen und Terrassen

Zusammenfassung
Estriche auf Balkonen, Dachterrassen u. Ä. unterliegen der Bewitterung und erheblichen Temperaturschwankungen im Tagesverlauf. Hinsichtlich der Bewitterung ist vorrangig an Frosteinwirkungen und an Auswaschungen durch Regenwasser zu denken. Feuchteempfindliche Estriche, wie CA, CAF und MA scheiden hier aus.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

10. Estriche auf Parkflächen

Zusammenfassung
Estriche in Tiefgaragen, auf Parkdächern und auf Rampen werden vorwiegend schleifend beansprucht. Sie sind zudem Temperaturschwankungen und chemischen Einwirkungen (Wasser, Tausalze, Reinigungsmittel usw.) ausgesetzt. Eine Druckbeanspruchung tritt nur in Höhe des Reifendrucks auf und ist daher vernachlässigbar.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

11. Industrieestriche

Zusammenfassung
Industrieestriche müssen nach sogenannten „hochbeanspruchbaren Estrichen“ gemäß DIN 18560-7, nach Estrichen gemäß DIN 18560-2, -3, -4 und nach „nicht genormten Estrichen“ unterschieden werden.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

12. Estrich und Belag

Zusammenfassung
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit werden hier Probleme und Erscheinungsbilder im Zusammenwirken von Estrich und Belag und bei der Verlegung der Bodenbeläge, die in der Fachpraxis immer wieder zu beurteilen sind, behandelt. Unter „Bodenbeläge“ versteht man als Sammelbegriff vereinfachend alle Bodenbeläge (elastische, textile, Fliesen, Platten, Schichtstoffelemente, Parkett, Holzpflaster u. v. m.), die unmittelbar auf Estrichen verlegt werden. Analog dazu versteht man unter dem Begriff „Bodenleger“ allgemein den Auftragnehmer derartiger Verlegearbeiten.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

13. Qualitätssicherung Estricharbeiten

Zusammenfassung
Qualitätssicherung beginnt bei der Qualität der Ausschreibung und endet bei der stichprobenartigen Prüfung der fertigen Leistung. Eine Leistung sollte nur dort geprüft werden, wo es aus fachtechnischer Sicht Sinn macht. Zum Beispiel soll eine Bestätigungsprüfung der Festigkeit nur durchgeführt werden, wenn es konkrete Hinweise gibt, die Zweifel an der Festigkeit aufkommen lassen.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

14. Technik und Recht

Zusammenfassung
Warum bauen wir? Warum werden Estriche und Bodenbeläge verlegt? Aus Sicht der Auftragnehmer soll damit ein Gewinn erwirtschaftet werden.
Harry Timm, Thomas Allmendinger, Norbert Strehle

Backmatter

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