Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Betrachtung der derzeit wichtigsten Methode für die Beschreibung von Geschäftsprozessen, den Ereignisgesteuerten Prozeßketten. Diese werden fundiert, praxisnah und mit zahlreichen Beispielen aus konkreten Ist-Analysen und aus Software-Modellinformationen vorgestellt. Die Beschreibung ist so angelegt, daß sie nicht nur die Methode erläutert, sondern auch dem Praktiker Hilfestellung bei der Modellierung gibt, auch durch die Diskussion der Grenzen dieses Ansatzes. Das Buch ist in drei Teile untergliedert: Im ersten Teil wird das Geschäftsprozeßkonzept erläutert und die Definitionsmerkmale, Chancen und Risiken Betriebswirtschaftlicher Standardsoftware diskutiert. Der zweite Teil befaßt sich mit Ereignisgesteuerten Prozeßketten. Im dritten Teil wird dann am Beispiel von SAP R/3 und Navision Financials in der Praxis untersucht, wie moderne Gesamtkonzepte der Unternehmensmodellierung aussehen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Wir haben es alle bemerkt, die einen gezwungenermaßen, die anderen leidvoll, andere vielleicht auch lustvoll: die Durchdringung der Unternehmen mit Informationstechnologien hat in den letzten 30 Jahren ständig zugenommen und in den letzten Jahren eine neue Qualität erreicht.
Josef Staud

2. Geschäftsprozesse

Zusammenfassung
Schon immer wurden, wenn es um Effizienzsteigerung bzw. Einsparungen ging, die in den Unternehmen zu leistenden Tätigkeiten, Aufgaben und Arbeitsabläufe untersucht. Nicht zuletzt beruht der klassische Strukturierungsansatz der Unternehmensrealität, der zu den Konzepten der Aufbau- und Ablauforganisation führte, auch darauf. Im Vordergrund standen allerdings meist einzelne Tätigkeiten und kurze Arbeitsabläufe, die unter dem Gesichtspunkt der effizienteren Abwicklung bzw. Aufteilung untersucht wurden.
Josef Staud

3. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware

Zusammenfassung
Ein neuer Softwaretyp macht seit einigen Jahren Furore in unseren Unternehmen14, ein Softwaretyp, dessen Urheber eine effiziente Lösung für das DV-Problem aller Unternehmen anbieten. Software dieses Typs wird unterschiedlich benannt, z.B. Standardlösung oder Standardsoftware, wir wollen sie Betriebswirtschaftliche Standardsoftware nennen, weil sie (idealtypisch) folgende Eigenschaften hat:
  • Sie ist prozeßorientiert in dem Sinn, daß sie ganze Geschäftsprozesse unterstützt15 und nicht nur einzelne Funktionen16.
  • Sie unterstützt alle Geschäftsprozesse des kaufinännischen/betriebswirtschaftlichen Bereichs17 eines Unternehmens einschließlich der Produktionsplanung (1. Integrationsaspekt).
  • Sie ist für die konkreten Strukturen und Geschäftsprozesse vieler Unternehmen geeignet (2. Integrationsaspekt)18.
Josef Staud

4. Ereignisgesteuerte Prozeßketten — Grundlagen

Zusammenfassung
Ereignisgesteuerte Prozeßketten (EPK’s) sind das Werkzeug für die Beschreibung von Geschäftsprozessen. Diese grafische Notation für Geschäftsprozesse. wurde von A.-W. Scheer (vgl. [Scheer 1997]) im Rahmen seines ARIS-Konzepts (vgl. Abschnitt 2.6) entwickelt. Sie ist auch zentraler Bestandteil des SAP-Konzepts für die Modellierung von Unternehmensstrukturen und —abläufen (Unternehmensmodellierung) und fmdet darüber hinaus — unabhängig von einer bestimmten Software — immer mehr Verwendung in Projekten des Business Process Reengineering.
Josef Staud

5. Ereignisgesteuerte Prozeßketten — Vertiefung

Zusammenfassung
Es kommt nicht oft vor, daß eine semi-formale Sprache quasi empirisch ergründet werden muß. Bei den Ereignisgesteuerten Prozeßketten ist dies aber der Fall. Die genaue Festlegung muß durch Analyse vorhandener Geschäftsprozesse aus den verschiedenen Quellen festgestellt werden. Oft fällt die Unterscheidung zwischen Fehlern und „Dialekten“ schwer. Im folgenden nun die Klärung anhand von Ereignisgesteuerten Prozeßketten, die bei Ist-Analysen realer Geschäftsprozesse — sozusagen in empirischer Arbeit — entstanden sind, mit Hilfe der im R/3 hinterlegten Geschäftsprozesse, der Scheerschen Notation und anderer Veröffentlichungen.
Josef Staud

6. Beispiele

Zusammenfassung
In diesem Kapitel sollen zwei aus der Praxis stammende Beispiele vorgestellt werden. Damit ist gemeint, daß sie reale Geschäftsprozesse modellieren. Die Betonung der Praxisnähe ist wichtig, da dabei andere Ereignisgesteuerte Prozeßketten entstehen, als wenn entlang einer Software modelliert wird. Das erste Beispiel beschreibt eine Angebotserstellung, das zweite eine Auftragsabwicklung.
Josef Staud

7. Situationen und ihre Modellierung

Zusammenfassung
Zusammenfassend und auch in Ergänzung der vorhergehenden Kapitel wird hier die Umsetzung bestimmter, in Geschäftsprozessen oft auftretender Situationen, in Ereignisgesteuerte Prozeßketten diskutiert. Gleichzeitig wird auch der Blickwinkel verändert. Ausgangspunkt sind jetzt nicht mehr vorliegende Ereignisgesteuerte Prozeßketten und ihre Analyse, sondern Realweltsituationen und ihre Umsetzung in Ereignisgesteuerte Prozeßketten.
Josef Staud

8. Einschätzung der „Methode EPK“

Zusammenfassung
Ereignisgesteuerte Prozeßketten eignen sich sehr gut für die Beschreibung standardisierter Abläufe (vgl. auch Abschnitt 3.2). Diese lassen sich problemlos, wenn einige Regeln beachtet werden, in das lineare und sequentielle Schema von Ereignisgesteuerten Prozeßketten abbilden.
Josef Staud

9. Das SAP-Konzept für die Unternehmensmodellierung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel verfolgt zwei Ziele. Zum einen möchte es einen Eindruck davon geben, wie die zeitgenössische Modellierung der Unternehmensrealität („Unternehmensmodellierung“) sich in der Praxis darstellt (am ausgereiftesten Beispiel, dem SAP-Ansatz), zum anderen soll die Rolle Ereignisgesteuerter Prozeßketten in diesem Kontext deutlich gemacht werden.
Josef Staud

10. Navision mit dem ARIS-Ansatz

Zusammenfassung
Navision Financials ist eine Betriebswirtschaftliche Standardsoftware, die von PC&C erstellt und von vielen Partnerunternehmen vertrieben wird. Die Software zielt auf die DV-Probleme mittelständischer Unternehmen. Sie enthält folgende Komponenten: Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Lager, Kreditoren und Einkauf, Debitoren und Verkauf, Personalwesen/Ressourcen/Projekte und Marketing.
Josef Staud

Backmatter

Weitere Informationen