Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Myriam Hirscher leitet im Lichte einer Konvergenz von IFRS und Controlling verschiedene Verfahren zur intertemporalen und interdivisionalen Allokation des Goodwill her. Schließlich werden hieraus Implikationen für die Praxis von IFRS und Controlling im Allgemeinen und im Speziellen hinsichtlich der Verteilung des Goodwill abgeleitet. Basierend auf der Untersuchung des allgemeinen Konvergenzpotentials des Rechnungswesens wird das Accounting als konvergentes Rechnungswesen anhand konkreter Funktionen und Anforderungen definiert. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Untersuchung des Konvergenzpotentials der Goodwill-Allokation in IFRS und Controlling. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt sodann die normative Analyse der Allokation des Goodwill.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Problemstellung

Zusammenfassung
Eine Vielzahl von großen sowie mittelständischen Unternehmen nutzen Unternehmenszusammenschlüsse, um sich auf internationalen Märkten im Zuge der Globalisierung und Internationalisierung zu positionieren. Hierbei besteht vermehrt die Zielsetzung der Akquisitionsstrategien in der Erlangung wirtschaftlicher Vorteile durch immaterielle Vermögenswerte, innovative Prozesse, Kundenbindung oder Marktzugänge, da jene in der modernen Wissensgesellschaft mit fortschreitender Technologie und Digitalisierung von steigender Relevanz sind. Solche erworbenen Erfolgsfaktoren, die nicht eindeutig identifizierbar und gemäß externen Rechnungslegungsvorschriften regelmäßig nicht aktivierungsfähig sind, werden durch den Goodwill repräsentiert.
Myriam Anna Hirscher

Kapitel 2. Goodwill in IFRS und wertorientiertem Controlling vor dem Hintergrund einer Konvergenz des Rechnungswesens

Zusammenfassung
Das betriebliche Rechnungswesen wird in Deutschland traditionell separiert in externes Rechnungswesen und internes, auch Controlling genannt. Im Folgenden werden zunächst die Grundlagen von erstgenanntem im Allgemeinen dargelegt, wobei der Fokus auf der im Rahmenkonzept verfestigen Zwecksetzung, den Funktionen und Grundsätzen liegt.
Myriam Anna Hirscher

Kapitel 3. Analyse der Konvergenz von IFRS und Controlling unter besonderer Betrachtung des Goodwill

Zusammenfassung
Das Konvergenzpotential beschreibt die bestehende Möglichkeit einer Konvergenz bzw. eines Konvergierens des Rechnungswesens. Ausschlaggebend für eine Konvergenz bzw. für ein hohes Konvergenzpotential ist eine Zweckidentität von IFRS und wertorientiertem Controlling. Als Ausgangspunkt der Konvergenzanalyse sind die jeweiligen Zwecke der Rechnungswesen gegenüberzustellen, da diese deren Ausgestaltung bestimmen.
Myriam Anna Hirscher

Kapitel 4. Normative Analyse der Goodwill-Allokation im Accounting

Zusammenfassung
Aufbauend auf den Ergebnissen des vorangegangen Kapitels - zum einen die Determinierung des wertorientierten Accounting aufgrund des festgestellten, konzeptionellen Konvergenzpotentials von IFRS und Controlling, zum anderen das geringe tatsächliche Konvergenzpotential der IFRS-Bilanzierungsregelungen in Bezug auf die Allokation des Goodwill - wird in diesem Kapitel die Goodwill-Allokation, intertemporal sowie interdivisional, normativ im Lichte der Accounting- Anforderungen betrachtet. Ziel der normativen Analyse ist es, ein den Anforderungen des Accounting gerecht werdendes Allokationsverfahren des Goodwill herzuleiten. Hierzu bedarf es zunächst einer eindeutigen Definition und eines klaren Verständnisses des Charakters des Goodwill, was die Basis für die Allokationsanalyse darstellt.
Myriam Anna Hirscher

Kapitel 5. Diskussion einer Konvergenz und Implikationen für Goodwill in IFRS und Controlling vor dem Hintergrund einer Konvergenz

Zusammenfassung
In den vorherigen Kapiteln wurden eine mögliche Konvergenz von IFRS und Controlling als auch die Goodwill-Allokation im Rahmen einer solchen untersucht. Zunächst zeigte die Konvergenzanalyse ein hohes Konvergenzpotential der Zwecksetzung, Funktionen und Anforderungen im Allgemeinen auf. Die Analyse der Goodwill-Bilanzierung im Speziellen im Lichte des Accounting als konvergentes Rechnungswesen identifizierte, dass die intertemporale und interdivisionale Allokation des Goodwill den Anforderungen eines konvergenten Rechnungswesens nicht gerecht wird.
Myriam Anna Hirscher

Kapitel 6. Zusammenfassung der Ergebnisse

Zusammenfassung
Der derivative Goodwill spielt in Zeiten zunehmender M&A-Transaktionen in der Unternehmenspraxis verbunden mit der gegenwärtigen Wissensgesellschaft eine maßgebliche Rolle für Unternehmen und deren Rechnungswesen. Zwischen externem und internem Rechnungswesen besteht in Bezug auf den Goodwill eine enge Verknüpfung, was zu einer Untersuchung des Goodwill im Lichte des Accounting als konvergentes Rechnungswesen führte. Anhaltend umstrittenes Thema in Wissenschaft und Praxis stellt die Goodwill-Folgebilanzierung des Impairment Only Approach nach IFRS dar.
Myriam Anna Hirscher

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise