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Über dieses Buch

Das Buch behandelt die Herausforderungen rund um die Gründung einer Unternehmensberatung. Dabei werden alle Schritte von der Gründung bis hin zum Akquisitionsprozess von Kunden anhand eines Beratungsunternehmens simuliert. Auch besondere Umstände wie der Bruch der beiden Gründer und die Umbenennung der Unternehmensberatung werden thematisiert. Die Bearbeiterinnen und Bearbeiter der Case Study unterstützen dabei den Protagonisten bei der Frage, welche Möglichkeiten es für die Unternehmensberatung nach dem Streit der Gründer gibt und wie das Unternehmen gerettet werden kann. Dazu werden durch ein umfangreiches Change-Management auch strukturelle Änderungen erarbeitet und implementiert, um zukünftige Krisen zu vermeiden. Die Case Study behandelt so viele Herausforderungen aus dem Bereich der Beratungsindustrie beziehungsweise des wissensbasierten Dienstleistungssektors. Die Erkenntnisse aus der Bearbeitung der Case Study und die vermittelten Werkzeuge lassen sich auch auf andere Unternehmen in vergleichbaren Situationen übertragen.
Die Leuphana Case Studies sind ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen erstellt und entwickelt worden ist. Sie sind ein Lehrbuch, mit dessen Hilfe Unternehmen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, selbige bewältigen können. Dafür ist keine Hilfe von Dritten notwendig. Auf Grundlage der einzelnen Case Studies werden den Bearbeiterinnen und Bearbeitern elementare Werkzeuge aus der wissenschaftlichen Theorie erklärt. Diese können sie anwenden, um mit den Insiderkenntnissen des eigenen Unternehmens Prozesse zu optimieren, Ziele entwickeln und erreichen oder schwierige Herausforderungen zu bewältigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Fallbeschreibung ist in vier Phasen der Gründung des Unternehmens unterteilt und gibt Hintergrundinformationen über den relevanten Markt. Der erste Abschnitt widmet sich der Gründungsphase (Abschn. 2.1), der nächste Teil beschreibt Marktstruktur und Wettbewerbssituation für Unternehmensberatungen (Abschn. 2.2) und Abschn. 2.3 stellt die strategische Ausrichtung des Beispielunternehmens dar: Zwei befreundete Berater entschließen sich, gemeinsam eine kleine Unternehmensberatung zu gründen, in welcher sie ihre eigenen Vorstellungen vom Zusammenspiel von Karriere und Privatleben und einer kollegialen Unternehmenskultur verwirklichen wollen. Nach der Gründung und der zunächst schwierigen aber schließlich erfolgreichen Positionierung der Beratungsboutique Mangold Emde & Partner durchläuft die Firma eine Phase des Wachstums (Abschn. 2.4), bis es am entscheidenden Punkt zu einer Krise kommt (Abschn. 2.5), aufgrund derer eine strategische Managemententscheidung getroffen werden muss.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

2. Falldarstellung

Zusammenfassung
Unternehmensberatung im Bereich Energiewirtschaft – das ist Michael Emdes Job. Seit zehn Jahren arbeitet er in der Branche – davon seit sechs Jahren bei einer führenden Strategieberatung. Er findet, dass es an der Zeit ist, über neue berufliche Herausforderungen nachzudenken. Die Aufstiegsmöglichkeiten in seinem Unternehmen selbst sind begrenzt: Der Karrierepfad in seiner Firma folgt einem rigorosen „Up-or-Out“-System, sodass es für ihn nur um den Aufstieg zum Partner gehen kann. Es ist Januar 2005 – in wenigen Monaten würde wieder das „Compensation and Promotion Committee“ tagen, um über potenzielle Kandidaten zu entscheiden, denen das Angebot einer Partnerschaft unterbreitet werden soll. Ob er diesmal dabei ist?
Sebastian Göse, Markus Reihlen

3. Fallzusammenfassung

Zusammenfassung
In der Case Study werden zwei Berater, Frank Mangold und Michael Emde, vorgestellt, die bei einem großen deutschen Unternehmen tätig sind und mit ihrem Arbeitgeber, aber auch ihrer Arbeitssituation, unzufrieden sind. Aufgrund dieser Unzufriedenheit überlegen sie, welche Möglichkeiten es für sie gibt. Sie entscheiden sich, ihre eigene Unternehmensberatung zu gründen. Dabei gibt es zwei Alternativen: Die Gründung einer Tochtergesellschaft einer internationalisierenden Beratung oder eine kleine Beratungsboutique. Beides hat seine Vorteile: So können in einer Tochtergesellschaft Cross-Selling-Effekte durch die Mutter genutzt werden, wodurch das Risiko für die beiden Gründer geringer ist. Eine eigene kleine Beratung, auf der anderen Seite, bietet den Vorteil, dass man unabhängig agieren kann und keine Umsatzanteile abführen muss. Die Entscheidung ist für beide Berater klar: Sie wollen ihre eigene kleine Beratung. Sie erarbeiten einen Businessplan, in dem das genaue Alleinstellungsmerkmal der Beratung entworfen wird. Durch bisher erfolgreich abgeschlossene Projekte konnten sich die beiden Gründer eine hohe Reputation bei ihren Kunden aufbauen. Diese könnten nun ihre Aufträge an die junge Beratung vergeben.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

4. Lehrstrategie

Zusammenfassung
Ziel dieses Kurses ist es, den Bearbeitenden einen Einblick in das Themenfeld der Professional Service Firms zu geben. Hierbei werden dafür relevante Themengebiete vorgestellt, um den Bearbeitenden den aktuellen Stand der Forschung und Inhalte zu Entrepreneurship, professionellen Dienstleistungen, strategischer Positionierung und Wachstum zu vermitteln. Der Kurs soll ihnen einerseits einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Forschungsfelder geben, und sie andererseits in die Lage versetzen, deren Komplexität und Vielseitigkeit auf die Praxis zu übertragen. Dazu sollen ihre Fähigkeiten bezüglich Präsentation und wissenschaftlichem Arbeiten weiter ausgebaut werden.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

5. Werkzeuge

Zusammenfassung
Im ersten Teil der Case Study sollen sich die Bearbeitenden mit der Thematik des Gründungsmanagements und des Entrepreneurships näher beschäftigen. Am Anfang steht die Frage im Vordergrund, welche Rolle dieses Thema in unserer Gesellschaft spielt. Für diese sind Entrepreneure von hoher Relevanz. Sie leisten einen enormen Beitrag zur Entwicklung entscheidender Innovationen für Fortschritt und Wachstum. Joseph A. Schumpeter spricht von einem Prozess der „kreativen Zerstörung“, welcher durch Entrepreneure ausgelöst wird (Schumpeter 2005). So können unternehmerische Aktivitäten einen Beitrag zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften leisten und neue Arbeitsplätze schaffen. Wirtschaftlicher Erfolg ist damit ein Resultat vieler verschiedener Faktoren, die auf Märkte und Unternehmen einwirken; vor allem aber sind es die Unternehmerinnen und Unternehmer, die für den ökonomischen Erfolg sorgen und den Fortschritt vorantreiben.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

6. Ablauf

Zusammenfassung
Dieser Abschnitt gibt eine Übersicht über die Lernaktivitäten, speziell mit Blick auf Zeit und Inhalt.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

7. Arbeitsblätter

Zusammenfassung
Die Bearbeitenden sollen in Kleingruppen erarbeiten, wie der Businessplan einer Unternehmensberatung aussehen könnte. Dabei sollen sie sich in die Rolle eines Gründers/einer Gründerin hineinversetzen, alle wichtigen Kapitel eines Businessplanes auflisten und besonders auf die strategische Positionierung eingehen. Im Anschluss daran soll jede Gruppe ihre Ideen vor den Anderen präsentieren. Dies soll als Elevator Pitch erfolgen. Jede/r Studierende darf Punkte verteilen, sodass am Ende das beste Projekt gewinnt.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

8. Anhänge

Zusammenfassung
Studierte Maschinenbau in Hamburg. Ab 1997 arbeitete er als Unternehmensberater mit Stationen in Europa und den USA. Zuletzt war er Manager bei einer großen Beratung. Er ist 40 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Hamburg. Kollegen beschreiben ihn eher als zurückhaltend, sehr strategisch denkend und einfühlsam. Er überdenkt verschiedene Möglichkeiten bis ins kleinste Detail bis er die optimale Lösung gefunden hat. Er hat sich im Laufe der Jahre auf den Bereich Versicherungen spezialisiert. Seine Hobbys sind Klettern und Segeln.
Sebastian Göse, Markus Reihlen

Backmatter

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