Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Jan Steinbach, Michael Krisch und Horst Harguth zeigen, dass es beim Content-Marketing weniger um die Unterbrechung durch Werbung, sondern vielmehr darum gehen sollte, hilfreiche Inhalte mit Mehrwert zu entwickeln. ‚Helpvertising‘ stellt dar, wie Sie diese Form des Marketings erfolgreich in Ihrer Unternehmenspraxis einsetzen können. Unterbrechende Werbung soll dazu dienen, die Aufmerksamkeit auf die Produkte und Leistungen zu lenken und ein Kaufbedürfnis auszulösen. Diese Form des Marketings ist für Kunden nicht sonderlich attraktiv und für Unternehmen immer ineffizienter. Im digitalen Zeitalter wollen Menschen zunehmend selbst entscheiden, ob, wo, wann und wie sie mit Unternehmen interagieren. Daher benötigen wir im Marketing eine neue Denkweise. Die Autoren nennen diesen Ansatz Helpvertising.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Sand im Marketing Getriebe: Das klassische Push-Marketing stößt an seine Grenzen

Zusammenfassung
Seit es Marketing und Werbung gibt, basieren diese auf dem immer gleichen Prinzip: dem Prinzip „Störung“.
Der Werbespot stört die Zuschauer beim Spielfilm, die Anzeige beim Lesen der Zeitung und der Radio-Spot beim Musikhören. Werbebriefe verstopfen den Briefkasten und der Anruf des Call-Center-Agent stört bei der Arbeit im Büro.
Jan Steinbach, Michael Krisch, Horst Harguth

2. Eine neue Philosophie im Marketing: Helpvertising statt Advertising

Zusammenfassung
Das Prinzip von Content-Marketing lässt sich einfach beschreiben: Statt Kunden mit den immer gleichen Werbe- und Verkaufsbotschaften zu stören, geben Sie ihnen das, was sie wirklich suchen, nämlich hilfreiche Inhalte, also Content, der einen spezifischen Mehrwert bietet. Deshalb haben wir unser Buch „Helpvertising“ genannt: „Hilfe statt Werbung“.
Dadurch, dass Sie den Content, den Sie publizieren, konsequent an den Interessen Ihrer Kunden ausrichten, werden sie relevant und hilfreich und ziehen Menschen an, anstatt diese abzustoßen.
Jan Steinbach, Michael Krisch, Horst Harguth

3. Die Entwicklung von hilfreichem Content

Zusammenfassung
„Content is King“ lautet das Credo, mit dem wir regelmäßig konfrontiert werden. Und im Kern ist diese Aussage richtig. Schließlich tragen Inhalte dazu bei, dass unsere Angebote von Suchmaschinen wie Google gefunden werden. Ohne Content kein Traffic, lautet die vereinfachte Formel.
Wie in Kap. 2.4 beschrieben, ist der Weg von einem Besucher zu einem Kunden ein mehrstufiger Prozess und nicht jede Form von Content ist gleichzeitig auch hilfreich.
Wenn also „Content King“ ist, dann ist „Relevance Queen“. Damit meint Relevanz in erster Linie die jeweilige Situation des Nutzers, der gerade auf der Suche nach spezifischen hilfreichen Inhalten ist.
Jan Steinbach, Michael Krisch, Horst Harguth

4. Marketing-Automation: integrierte Technologie einsetzen

Zusammenfassung
Content-Marketing ist ohne die Unterstützung einer Technologie zwar vorstellbar, wäre aber zeitaufwändig und mühsam. Noch dazu wäre es schlicht unmöglich, den Erfolg genau nachzuvollziehen und zu messen.
Für die unterschiedlichen Aufgaben im Content-Marketing gibt es unzählige Plattformen und Webtools.
Die meisten sind cloudbasiert und gegen einen monatlichen Beitrag nutzbar. Andere bieten Lizenzen und wieder andere sind kostenlos.
Jan Steinbach, Michael Krisch, Horst Harguth

5. Erfolge messen und sichtbar machen

Zusammenfassung
Bevor die digitalen Medien die Werbewelt eroberten, waren Daten über die Wirksamkeit von Werbung schwer verfügbar und mussten meist teuer via Marktforschung erkauft werden. Die Mediadaten wurden (und werden) mit den Maßeinheiten Reichweite und Frequenz erfasst. Die Währung des Werbedrucks war die Bruttoreichweite, also Reichweite × Frequenz auch GRPs (Gross Rating Points) genannt. Diese Daten sind allerdings ungenau, weil sie auf Marktforschung und nicht der tatsächlichen Mediennutzung basieren. Es handelt sich also eigentlich nur um Kontaktchancen ohne Information darüber, ob der Kontakt tatsächlich stattgefunden hat und welche Qualität dieser Kontakt überhaupt hatte, noch ob dieser Kontakt eventuell sogar als störend empfunden wurde. So gesehen ist auch der so genannte 1000er-Kontaktpreis nur eine theoretische Basis zum Vergleich von verschiedenen Kontaktoptionen.
Jan Steinbach, Michael Krisch, Horst Harguth

Backmatter

Weitere Informationen