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Über dieses Buch

Die Autoren erklären in diesem Praxisbuch anschaulich die strategisch möglichen Ausrichtungen eines Unternehmens und deren Verknüpfung zur Kalkulation. Den Kern des Buches bildet die Kalkulation in den wichtigsten Bausparten (u. a. Hochbau, Straßenbau, Brücken- und Tunnelbau). Besonderheiten der Kalkulation im Auslandsbau, bei Argen, bei der Risikobewertung sowie erweiterten Bauvertragsformen wie Funktionsbau- und GMP-Verträge und Lebenszykluskosten (z. B. bei PPP) runden die Darstellung ab. Ebenfalls werden die softwaregestützte Kalkulation und das Building Information Modeling erläutert. Mit erfolgreicher Auftragserteilung setzt dann das projekt- und unternehmensbezogene Controlling ein.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Strategien und Kalkulation

Das Kapitel behandelt die strategische Ausrichtung von Bauunternehmen. Für jedes Bauunternehmen existiert eine optimale Strategie zur Erfüllung der Unternehmensziele. Dies ermöglicht eine effektive Abwicklung der einzelnen Bauprojekte und sichert dem Unternehmen eine gute Position auf dem Baumarkt. Zunächst wird auf die Absatzstrategien eingegangen. Die drei Strategien Nischenstrategie, Kostenführerschaft und Umfassende Dienstleistung steht dabei im Fokus der Betrachtung. Weiterhin wird auch eine Differenzierung zwischen Einzelgewerk- und Systemanbieter vorgenommen. Im Bereich der Auftragsvergabe werden sinnvolle Strategien Abgabe von Angeboten vorgestellt. Der zweite Unterabschnitt stellt die Produktions- und Beschaffungsstrategien vor. Neben der ABC-Analyse werden mögliche Beschaffungsportfolios für ausgewählte Branchen vorgestellt, die eine Versorgung der Unternehmung mit Lieferanten- und Nachunternehmerleistung sicherstellen soll. Der letzte Unterabschnitt beschäftigt sich mit den Finanzierungsstrategien. Hier wird hauptsächlich auf die Sicherung der Liquidität von Baufirmen eingegangen.

Dieter Jacob, Constanze Stuhr, Christoph Winter

2. Grundlagen der Kalkulation

Im folgenden Kapitel werden die für die Kalkulation wichtigsten betriebswirtschaftlichen Grundlagen gelegt. Diese beinhalten einen Unterabschnitt über die Ziele der Kalkulation, bei dem insbesondere auf die Zielkostenplanung eingegangen wird. Anschließend erfolgt die Erläuterung der wichtigsten betriebswirtschaftliche Kostenbegriffe wie Aufwand und Kosten sowie die Unterscheidung des Kostenbegriffs. Weiterhin wird auf die Kapitalkosten und die Kostenarten und die Verrechnung auf Kostenträger eingegangen. Es folgt eine Erläuterung des Baukontenrahmens und des Baukontenplans. Zu den Grundlagen gehört auch eine Erläuterung der häufigsten Bauvertragstypen der deutschen Baubranche. Darauf aufbauend wird noch auf die üblichen Kalkulationsweisen, die Methoden der Liquiditätsplanung eingegangen. Anschließend erfolgt die Erläuterung des Prozesses der Angebotskalkulation.

Dieter Jacob, Constanze Stuhr, Christoph Winter

3. Kalkulationsbeispiele

Im folgenden Kapitel werden Kalkulationsbeispiele unterschiedlicher Bauwerksarten mit spezifischen Zahlen vorgestellt. Diese Beispiele sind fertiggestellte Bauprojekte, aus welchen die wesentlichen Gewerke betrachtet werden. Jedes Unterkapitel enthält einen Einführungsteil mit der Darstellung der wichtigsten Bergriffe und einer kurzen Beschreibung der Vorgehensweise bei der Kostenermittlung. Neben den grundsätzlichen bauwerksspezifischen Angaben enthalten die Unterkapitel konkrete Zahlen zu den Bausparten Hochbau, Erdbau, Straßenbau, Brückenbau, Tunnelbau, Spezialtiefbau sowie Stahlbau. Darauf aufbauend erfolgt zunächst die Kalkulation der Einzelkosten der Teilleistungen unter Berücksichtigung der Besonderheiten und Charakteristika dieser Bauwerke. Hierbei wird Fokus auf die einzelnen Kostenarten gelegt. Insbesondere die Kalkulation der Kosten für Lohn, Material und Geräte wird praxisnah dargestellt.

Dieter Jacob, Constanze Stuhr, Christoph Winter, Clemens Müller, Markus Passeck, Ahmed Belkaied, Frank Dahlhaus, Johannes Tröndle, Heinrich Schulze, Torsten Hahm, Tino Weinhold, Fabian Theis, Ralf Zietz

4. Besondere Aspekte des Kalkulationsprozesses

Dieses Kapitel behandelt besondere Aspekte des Kalkulationsprozesses. Zunächst wird die Vorgehensweise bei Änderungen des Bausolls anhand praktischer Beispiele behandelt. Es folgt die Ergänzung des Kalkulationsprozesses um die Risikokosten. Neben der Darstellung der Theoretischen Grundlagen folgt die Darstellung der Risikokalkulation für mittelständische Bau- und Generalunternehmer anhand eines praktischen Beispiels. Darauf aufbauend werden die Besonderheiten bei Baustellen im Ausland behandelt. Es folgt die Beschreibung der Besonderheiten der Kalkulation von Funktionsbau und GMP-verträgen sowie der Kalkulation von Lebenszykluskosten anhand von Puclic Private Partnerships. Der fünfte Unterabschnitt behandelt die Besonderheiten von Arbeitsgemeinschaften. Hier werden die grundlegenden Arbeitsgemeinschaften vorgestellt und deren Signifikanz im Bauwesen erläutert. Den Abschluss dieses Teils bildet ein Kapitel über Bausoftware. Neben der Erläuterung der Vorgehensweise von grundlegenden Software-Lösungen wird auch auf 3D-Modelierung und Building Information Modeling eingegangen und anhand dem Bau eines Stadions dargestellt.

Dieter Jacob, Clemens Müller, Tilo Nemuth, Martin Oehmichen, Constanze Stuhr, Markus Rambach, Christoph Winter

5. Controlling

Ein funktionierendes Controllingsystem ist für die wirtschaftliche Abwicklung von Bauprojekten notwendig. Das nachfolgende Kapitel behandelt das Controlling von Bauprojekten als auch das Controlling von Unternehmen und Niederlassungen. Hierbei werden zuerst die Aufgaben und Zielstellungen des Bauprojekt-Controlling abgegrenzt und charakterisiert. Im Weiteren werden die Phasen, in welchen das Bauporjekt-Controlling Anwendung findet dargestellt und die Aufgaben während den einzelnen Phasen sowie die Methoden zur Bewähtligung dieser Anforderungen. In diesem Kontext werden die Planungsrechnung vor der Bauausführung sowie die Steuerung des Bauprojektes während der Bauausführung betrachtet. Im Zweiten Teil wird auf das Unternehmenscontrolling in mittelständischen Bauunternehmen eingegangen. Zu Beginn werden die Aufgaben, die Motivation sowie geeigente Führungsgrößen eines solchen Controlling dargestellt. Nachfolgend werden die Aufgaben sowie Optionen des operativen und strategischen Unternehmenscontrolling und deren Verzahnung beschrieben.

Ralf-Peter Oepen, Christian Keidel

Backmatter

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