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Über dieses Buch

"Kann Wissenschaft witzig?“ nimmt ein ebenso innovatives wie zukunftsträchtiges Element moderner Wissenschaftskommunikation unter die Lupe: Die Komik!

Leserinnen und Leser werden durch anschaulich gehaltene akademische Theorie sowie spannende Hands-on- und Best Practice-Beispiele renommierter Praktiker und Kabarettisten geführt:

· Was haben Schafskäse und Autoreifen gemeinsam?

· Kann Lachen Mauern einreißen lassen?

· Wie funktioniert „Die Anstalt“

· Wie schafft Zauberkunst Wissen?

· Gibt es Humor im Museum?

· Kommt ein Dalmatiner an die Kasse

· Drei Schritte zum Humor

· Serviervorschlag für den Heiligen Geist

· Diktatur der Dummheit

· Und viel mehr!

Das ist aber nicht alles nur lustig. Komik kann auch Kritik etwas von ihrer beißenden Schärfe nehmen, die Kritik für die Adressaten verdaulich, ja sogar schmackhaft machen.

„Kann Wissenschaft witzig?“ navigiert zwischen Kritik und Kabarett und setzt sich mit Komik in verschiedenen Spielarten aus unterschiedlichen Perspektiven auseinander.

22 Beiträge zeigen, wie sich die Ergebnisse von Wissenschaft, Forschung, Technologie auf neuen Wegen in die breite Öffentlichkeit tragen lassen. Sie demonstrieren insbesondere auch, wie Humor sich als kritisch-fragende Kraft einsetzen lässt – wertvoll für sämtliche Kommunikationsarten und hilfreich, damit sie in Zukunft gewitzter daherkommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Zum Einstieg

Zusammenfassung
Wir wollen ein neues Kapitel in der Wissenschaftskommunikation aufschlagen. Das Kabarett auf Forschung und Technologie anwenden. Wir sind überzeugt, dass Wissenschaft und Gesellschaft durch ein Lächeln besser zusammenkommen.
Marc-Denis Weitze, Wolfgang Chr. Goede, Wolfgang M. Heckl

Kapitel 2. Science Slam über Schafskäse und Autoreifen

Zusammenfassung
Unterhaltsame Kurzvorträge zu Wissenschaftsthemen – was einfach klingt, ist die hohe Schule der Wissenschaftskommunikation. Humor wirkt hier als Türöffner und charmante Einladung an diejenigen, die sonst keine Zugänge zu Wissenschaft und Technik finden. Der Erfinder des Science Slam beleuchtet Ursprung und Hintergründe eines Genres, das witzige Wissenschaft in den letzten Jahren gleichermaßen ins Audimax wie ins Wirtshaus gebracht hat.
Alex Dreppec

Kapitel 3. Lachen reißt Mauern ein

Zusammenfassung
Deutscher Wissenschaftshumor goes international. Vince Ebert ist einer der wenigen deutschen Kabarettisten mit naturwissenschaftlicher Ausbildung und der bisher Einzige, der auf Englisch im Ausland, etwa in Schottland und den USA auftritt. Hier nun sein ebenso ernsthaftes wie unterhaltsames Plädoyer für geistige und wissenschaftliche Freiheit – verwirklicht durch Humor. Der Weg in die Köpfe führt über und durch den Bauch.
Vince Ebert

Kapitel 4. „Die Anstalt“ als Beispiel für Kritik, Satire und Humor in der Wissenschaftskommunikation

Zusammenfassung
Im Wintersemester 2018/2019 bot der Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation der TU München das Seminar „Kann Wissenschaft witzig?“ an. Studierende suchten sich Fallbeispiele aus, präsentierten und diskutieren sie. Hier ein Beispiel eines Studenten der Ingenieurwissenschaften, der ein beliebtes TV-Format analysierte.
Dominik Eckert

Kapitel 5. Ein Liebeslied

Zusammenfassung
Wissenschafts-Schlager ist ein neues Genre, das zwar noch nicht den Weg in die Hitparaden gefunden hat, aber auf Kleinkunstbühnen erste Blüten treibt. Hier ein Beispiel, das man ab und zu auf Bühnen in und um München hören kann.
Georg Eggers

Kapitel 6. Die Paradigmakrankheit – eine fast unheilbare wissenschaftliche Epidemie

Zusammenfassung
Manchmal ist derjenige, der sich für gesund hält, krank. Und umgekehrt. Dies gilt auch und besonders für Wissenschaftler, wie hier aus theoretischer Perspektive und mit einigem Augenzwinkern erläutert wird.
Peter L. W. Finke

Kapitel 7. Wissenschaftler, Zauberer und Scharlatane – wie Zauberkunst Wissen schafft

Zusammenfassung
Wie hängen Zauberkunst und Wissenschaft zusammen? Ein Physiker-Zauberer erläutert die enge Beziehung zwischen Witz, Information und Staunen. In einem spannenden historischen Exkurs beleuchtet er die gemeinsamen Wurzeln des Komischen, von Zaubern und Forschen, Überschneidungen und Manipulationen, das alles auch mit Blick auf Fake News.
Thomas Fraps

Kapitel 8. Humorsuche im Deutschen Museum – eine Erkundung

Zusammenfassung
Jürgen Teichmann ist Deutschlands dienstältester Museumspädagoge. Mit Studierenden der TU München machte er sich auf die Suche nach Humor im Deutschen Museum. Mission Impossible? Nein, Humorkeime sind tatsächlich auffindbar. Doch wie lassen sie sich dort und an anderen Stätten der Naturwissenschaften zum Blühen bringen?
Wolfgang Chr. Goede

Kapitel 9. Von Big Bang zu Big Van

Zusammenfassung
Big Van Ciencia ist ein spanisches Wissenschaftskabarett – seit 2013 mit 642 Auftritten in über 20 Ländern rund um die Erde und einer Viertelmillion Teilnehmern, von Häftlingen bis Ministern. Zwei Mitglieder der Truppe erzählen hier, wie witzige Wissenschaft geht, verraten Rezepte und wie damit die MINT-Fächer richtig spannend werden.
Helena González Burón, Oriol Marimon Garrido

Kapitel 10. Kommt ein Dalmatiner an die Kasse

Zusammenfassung
Eckart von Hirschhausen ist der Erfinder des medizinischen Kabaretts. Der Arzt zählt mittlerweile zu den prominentesten Humoristen bundesweit: im Fernsehen und auf Bühnen, in Bestsellern und mit eigenem Gesundheitsmagazin. Hier berichtet er über die ersten wissenschaftlichen Studien, die Humor messen. Er erklärt, was Humor ist und wie er Lachen auslöst; er verrät wichtige Regeln, die auch Ihre Witze zünden lassen.Vor allem aber stellt er fest: Komik, Witz und Heiterkeit sind die beste Medizin gegen Krankheit.
Eckart von Hirschhausen

Kapitel 11. Derblecken bei acatech

Zusammenfassung
Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften veranstaltet zur Fastenzeit regelmäßig Technik-Derblecken. Nach dem Vorbild der beliebt-gefürchteten Prozedur auf dem Münchner Nockherberg liest ein Kabarettist der Akademie die Leviten – auf der Basis ihrer Publikationen des vergangenen Jahres. 2018 machte sich Jaromir Konecny her über die akademischen Ergüsse zwischen Digitalisierung und Sektorkopplung. Hier sein Derblecken-Text.
Jaromir Konecny

Kapitel 12. Witz und Leichtigkeit in der Wissenschaft – die internationale Perspektive

Zusammenfassung
Ein Gespräch mit Bruce Lewenstein, Dean der Fakultät „Science & Technology“ der renommierten Cornell University, USA. Er ist Allrounder und Jetsetter rund um Wissenschaftskommunikation. Der Tenor bei der Begegnung mit Wolfgang Chr. Goede in München: Wissenschaft und Humor begegnen sich schüchtern.
Bruce Lewenstein

Kapitel 13. „Wissenschaft verstehst du eh nicht!“

Zusammenfassung
Constanze Lindner ist eine Münchner Komikerin und tritt u. a. in der Lach- und Schießgesellschaft auf. Im Interview erklärt sie, warum Wissenschaft bisher ein weitgehend weißer Fleck in der Kabarettlandschaft war. Und wie er sich mit Farbe füllen ließe.
Constanze Lindner, Wolfgang Chr. Goede

Kapitel 14. Distanz, bitte!

Zusammenfassung
In einem Zwischenruf mahnt hier ein erfahrener Wissenschaftsjournalist zu Distanz und Professionalität. Bitte keine Wissenschaftler ans Mikro – so wie sich auch keine Politiker selber auf der Kabarettbühne veräppeln.
Hanns-J. Neubert

Kapitel 15. Serviervorschlag für den Heiligen Geist

Zusammenfassung
Martin Puntigam ist Teil der Science Busters. Er erläutert, dass Wissenschaft in launige Geschichten verpackt werden muss, um Nichtfachleute zu erreichen. So könnten Topwissenschaft und Spitzenhumor zu Freunden werden.
Martin Puntigam

Kapitel 16. Diktatur der Dummheit

Zusammenfassung
Dies könnte auch eine wissenschaftliche Büttenrede sein. Jean Pütz wurde mit seiner WDR-„Hobbythek“ (1974 bis 2004) und seinem rauschigen Schnauzer ein bundesweit prominentes Gesicht. Hier entwirft der Wissenschaftsjournalist humorig eine Geschichte der Menschheit, die in der Abschaffung der Schwerkraft gipfelt – eine postfaktische Sottise, allerdings sehr ernst.
Jean Pütz

Kapitel 17. Anekdoten aus meinem Physikunterricht

Zusammenfassung
Der Kabarettist Helmut Scheich erzählt hier mit schelmischem Witz, wie zwei verschrobene Physiklehrer mit ihren bizarren Auftritten seinen eigenen Blick für komisches Volkstheater und Parodie schärften.
Helmut Schleich

Kapitel 18. Humor in der Wissensvermittlung – akademische Grundlagen mit Werkstattbericht

Zusammenfassung
… ein Plädoyer für ein Lächeln endlich auch im Hörsaal!
Michael Suda

Kapitel 19. Georg Christoph Lichtenberg – ein früher Pionier witziger Wissenschaft

Zusammenfassung
Humor in der Wissenschaft ist keine Erfindung unserer Tage. Schon vor Jahrhunderten diente sie der Wissenschaftskommunikation. Besonders erfolgreich bei Georg Christoph Lichtenberg. Witzige Analogien verhalfen dem Göttinger Universalgelehrten zu neuen experimentellen Ideen.
Jürgen Teichmann

Kapitel 20. Kann das Anthropozän witzig sein? Ein Wissenschaftscomic

Zusammenfassung
Geschichten erzählen, Wissenschaft in grafischer Weise darstellen – Wissenschaftscomics reichen von witzig bis gewitzt und können so auch sperrige Themen veranschaulichen. Darin nehmen Forscher dann auch schon mal die Gestalt von Superman an …
Helmuth Trischler

Kapitel 21. Wissenschaftskabarett: ein Drehbuch

Zusammenfassung
Wie wird ein Wissenschaftler zum Kabarettisten? MDW unterzog sich dem Experiment anhand eines drängenden Themas.
Marc-Denis Weitze

Kapitel 22. Fertig. Und jetzt?!

Zusammenfassung
Der Worte sind genug geschrieben, nunmehr heißt es: üben, experimentieren, MACHEN. Der Beifall Ihres Publikums ist des Schweißes wert. Er versetzt Geist und Seele in Höhenflüge, nur MUT!
Wolfgang Chr. Goede

Backmatter

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