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09.12.2020 | Kapitalmarkt | Nachricht | Onlineartikel

Commerzbank automatisiert Post-Trade-Geschäft per Cloud

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
1 Min. Lesedauer

Die Commerzbank will mit einer individuell entwickelten Cloud-Lösung das Back Office im Kapitalmarktgeschäft bei Firmenkunden effizienter gestalten. Dass soll künftig die Marktfähigkeit neuer Produkte beschleunigen und den Kundenservice verbessern.

18 Monate lang entwickelte die Commerzbank gemeinsam mit der LPA-Gruppe, Spezialist für Kapitalmarkttechnologie, eine digitale Plattform, um Prozesse im Post-Trade-Geschäft zu automatisieren. Die für das Frankfurter Bankhaus entwickelte Cloud-Lösung führt nach Angaben des Softwareunternehmens "Daten und Strukturen aus ehemals getrennten Systemen zusammen". Damit will das Institut effizienter werden. 

Individuelle Lösung für das Kapitalmarkt-Firmenkundengeschäft

Mit der neuen individuell entwickelten Lösung "Capmatix Post-Trade" sollen die Back-Office-Prozesse im Kapitalmarkt-Firmenkundengeschäft der Bank künftig kontrolliert und bei Bedarf angepasst werden können. Die Commerzbank verspricht sich hiervon kürzere Time-to-Market-Zeiten bei neuen Produkten, aber auch Verbesserungen beim Kundenservice. Die Plattform könne "unabhängig von der bestehenden IT-Infrastruktur sowohl in der Cloud als auch auf lokalen Servern eingesetzt werden", heißt es.

"Mit der Software heben wir Teile unserer IT-Infrastruktur im Kapitalmarktgeschäft in die Cloud verlagert", erläutert Armin Hasselbach, Experte für Post Trading OTC Derivatives IT-Anwendungen bei der Commerzbank. "Die Automatisierung im Back Office führt zu optimierten internen Prozessen und mehr Zeit für die Kundenbetreuung. Neue Produkte können wir schneller auf den Markt bringen." So will das Institut seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. 

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