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Über dieses Buch

Matthias Ballod untersucht die Kommunikation von Verwaltungen und Behörden und liefert Handlungsempfehlungen um aufzuzeigen, wie mit einfachen sprachlichen und gestalterischen Regeln jedwede Form von Verwaltungstexten leicht zu verbessern ist. Er beschreibt, wie es unter Beachtung der Themen Anleiten, Motivieren, Befähigen und Orientierung gelingen kann, die formale, juristische Absicherung der Organisation einerseits und die Verständlichkeit der Texte für Laien andererseits zu realisieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

THEORIE

Frontmatter

Kapitel 1. Textverständlichkeit

Zusammenfassung
In einer Wissensgesellschaft, die diesen Namen verdient, ist ‘Verständlichkeit’ kein bloßes Postulat, denn das Suchen und Finden einer gemeinsamen Sprache ermöglicht und sichert erst den erfolgreichen, kommunikativen Austausch von Wissen. Die multimedialen Textsorten in multimodaler Ausprägung haben eine kommunikative Basisanforderung befeuert, deren obersten Prämissen ‘Einfachheit’ und ‘Schnelligkeit’ sind. Posts, Tweets, WhatsApp-Nachrichten, aber auch Infografiken zeichnen sich durch ein erweitertes Zeichenrepertoire, wie z.B. Emoticons oder Emojis aus, und prägen die moderne, digitale Textproduktion.
Matthias Ballod

Kapitel 2. Textoptimierung

Zusammenfassung
Erkenntnisse der Verständlichkeitsforschung für die Textoptimierung nutzbar zu machen, ist naheliegend. Die Forschung stellt theoretische Konzepte zur Modellierung sowie Merkmale und Kriterien bereit. Praktisch angewendet dienen diese dann einer Analyse und gezielten Verbesserung.
Matthias Ballod

Kapitel 3. Informationsgestaltung

Zusammenfassung
Als Fazit aus Kapitel 1 und 2 lässt sich festhalten: Ein Text ist per se nicht verständlich oder unverständlich, vielmehr ist das Vorwissen sowie die Lese- und Textverstehenskompetenz des Lesers entscheidend. Verständlichkeit ist daher keine bloße Texteigenschaft, sondern vielmehr eine kommunikative Größe im Zusammenspiel von Text und Leser (Ballstaedt 2019; Ebert/Fisiak 2016: 17f.)
Matthias Ballod

Kapitel 4. Verständlichkeit und Verwaltungssprache

Zusammenfassung
Verwaltungstexte sind – ähnlich wie Wissenschaftstexte – einer subjektlosen Darstellung von Sachverhalten verpflichtet. Aus diesem Grund kennen sie i.d.R. keinen Autor (Ich-Verbot) und keinen spezifischen Adressaten (Lieber Leser…). Aus der Perspektive der Verwaltung ist dies leicht nachvollziehbar, schon aus Gründen der Gleichbehandlung.
Matthias Ballod

PROJEKT

Frontmatter

Kapitel 5. Projekt ‚start-klar‘

Zusammenfassung
Das im Folgenden vorgestellte Projekt ‘start-klar’ zeigt prototypisch, mit welchen Methoden und in welchem Projektrahmen Verständlichkeitsanalysen von Verwaltungsinformationen durchgeführt werden können. Dies soll wiederum anregen und ermutigen, bedarfsgerecht und zielorientiert eigene Analysen durchzuführen bzw. Verbesserungen vorzunehmen. Da Verwaltungen ebenso wie andere Organisationen Informationen heute digital präsentieren, ist es konsequent, administrative Texte im Kontext von Webauftritten zu analysiert und zu optimieren.
Matthias Ballod

EMPFEHLUNGEN / OPTIMIERUNG

Frontmatter

Kapitel 6. Textdesign: Gestaltung und Layout

Zusammenfassung
Die Gestaltung eines Textes ist zentral für das schnelle Erfassen von Inhalten und die einfache Orientierung im Text. Zudem schafft eine lese(r)freundliche und funktionale Textgestaltung möglichst Anreize zum vertiefenden Weiterlesen.
Matthias Ballod

Kapitel 7. Inhalt und Sprache

Zusammenfassung
Verwaltungstexte stellen verlässliche Informationen bereit. Was zunächst trivial anmutet, erfordert in der Praxis einen Spagat. Aus der Innenperspektive (Institution / Organisation) bedeutet dies, Informationen müssen korrekt und rechtssicher dargestellt sein. In der Außenperspektive (Leser / Nutzer) sollen Informationen zugänglich und verständlich sein.
Matthias Ballod

Kapitel 8. Spezielle Textsorten

Zusammenfassung
Mit „speziellen“ Textsorten sind Gruppen von Texten gemeint, die spezifische kommunikative Funktionen, Formate oder mediale Gestaltungen übernehmen. Hierzu zählen z.B. Broschüren und Flyer, aber auch E-Mails (8.1), Websites (8.2), Formulare (8.3) und Merkblätter (8.4).
Matthias Ballod

Kapitel 9. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Dieser Ratgeber versteht sich als Brückenschlag zwischen der Verständlichkeitsforschung rund um die Verwaltungssprache und Erkenntnissen aus der Usability-Forschung. Dabei wurde versucht, „klassische“ administrative Texte, insbesondere auch digitale Informationsangebote, lesefreundlicher und klarer zu gestalten. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen dienen der Optimierung von Verwaltungstexten und sind im Sinne einer zeitgemäßen Präsentation (Print- u. Online) administrativer Informationen verallgemeinerbar.
Matthias Ballod

Backmatter

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