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Über dieses Buch

Das Kompendium liefert einen umfassenden Überblick über die zentralen Bereiche der Volkswirtschaftslehre. Die einzelnen Beiträge haben jeweils die Länge eines vollständigen Vorlesungsskripts und umfassen die wesentlichen Inhalte eines Bachelorstudiengangs der Volkswirtschaftslehre. Alle Beiträge sind so konzipiert, dass sie unabhängig von den anderen gelesen und verstanden werden können. Gleichzeitig wird über Querverweise auf Zusammenhänge mit den anderen Themen verwiesen. Themen sind: Mikroökonomik, Industrieökonomik, Internationaler Handel, Institutionen, Umweltökonomie, Wirtschaftskreislauf und gesamtwirtschaftliches Rechnungswesen, Makroökonomik, Instabilitäten, Wachstum und Entwicklung, Geld und Kredit, Währung und internationale Finanzmärkte, Theorie der Wirtschaftspolitik, Wettbewerbspolitik, Regulierung, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik.

Der erste Band des Kompendiums beschäftigt sich mit dem Gebiet der Mikroökonomik.Band II und Band III des Kompendiums widmen sich den Themengebieten Makroökonomik und Wirtschaftspolitik und sind ebenfalls erhältlich.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Mikroökonomik

Zusammenfassung
Gegenstand der Mikroökonomik ist die Analyse menschlichen Verhaltens im wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Bereich einer Gesellschaft. In dieser Hinsicht unterscheidet sie sich also kaum von Zweigen der Psychologie, Soziologie, Politologie oder Geschichtswissenschaft. Das Spezifische am mikroökonomischen Ansatz besteht darin, dass eine bestimmte Methode der Analyse verwendet wird, die eng mit den Begriffen „Knappheit“ und „Homo oeconomicus“ verbunden ist.
Mathias Erlei

Kapitel 2. Industrieökonomik

Zusammenfassung
Gegenstand der Industrieökonomik ist die Struktur von Märkten mit unvollständigem Wettbewerb und das Verhalten von Unternehmen auf solchen Märkten. Unvollständiger Wettbewerb liegt in aller Regel vor, wenn auf einem Markt nur wenige oder, im Extremfall, nur ein einziges Unternehmen aktiv ist, d.h. auf oligopolistischen und monopolistischen Märkten. Zu den Themen der Industrieökonomik gehören daher die Preis- und Angebotsentscheidungen von Unternehmen in verschiedenen Marktstrukturen, Werbung, das Investitionsverhalten, Marktein- und –austrittsbarrieren, die Bildung von Kartellen, Unternehmenszusammenschlüsse, die Beziehungen zwischen Märkten auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette sowie Strategien der Unternehmen, um aktuelle oder potenzielle Wettbewerber zu behindern. In diesem Zusammenhang untersucht die Industrieökonomik auch die interne Struktur von Unternehmen, da diese einen erheblichen Einfluss auf die Risikoverteilung zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb eines Unternehmens und damit auf das Unternehmensverhalten haben kann sowie die horizontale und vertikale Ausdehnung eines Unternehmens. So wird ein vertikal integriertes Unternehmen sich in der Regel anders verhalten als eines, das nur auf einer Stufe der Wertschöpfungskette aktiv ist und eines mit einer großen Produktpalette anders als ein Unternehmen, das nur wenige Produkte herstellt. Aber auch Märkte mit spezifischen Besonderheiten, wie z.B. Märkte mit Netzeffekten und zweiseitige Märkte werden von der Industrieökonomik analysiert.
Ulrich Schwalbe

Kapitel 3. Internationaler Handel

Zusammenfassung
Unter außenwirtschaftlichen oder internationalen Wirtschaftsbeziehungen fasst man alle grenzüberschreitenden Güter- und Faktorbewegungen zusammen. In Abhängigkeit von der Mobilität der Produktionsfaktoren und der Höhe der Translokationskosten (Transport-, Informationskosten, usw.) ergeben sich verschiedene Kombinationen, die wiederum den Rahmen verschiedener Teilgebiete internationaler Wirtschaftsbeziehungen widerspiegeln. So gehen zum Beispiel die Außenhandelstheorie und -politik, die im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen, von vollkommener internationaler Faktorimmobilität aus, während Güter – zumindest teilweise – als international handelsfähig angenommen werden.
Heinz-Dieter Smeets

Kapitel 4. Institutionen

Zusammenfassung
Seit vielen Jahrzehnten stellt das Modell des Allgemeinen Walrasianischen Gleichgewichts (vgl. Beitrag 1 zur Mikroökonomik) den theoretischen Referenzpunkt der Wirtschaftsanalyse dar. Zum einen dient es als Nachweis der Möglichkeit eines paretoeffizienten Zustands, selbst wenn sich alle Beteiligten eigennützig verhalten: Marktprozesse, die weder zentral koordiniert werden noch durch selbstloses Verhalten der Individuen gekennzeichnet sind, können demnach zu optimalen gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichten führen. Darüber hinaus können Verteilungsprobleme durch Änderungen der Ausgangsbedingungen (Anfangsausstattungen) gelöst werden.
Mathias Erlei

Kapitel 5. Umweltökonomik

Zusammenfassung
Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich grundsätzlich und in allen Teildisziplinen, wie sie in diesem Band vorgestellt werden, mit Entscheidungsproblemen, die im Zuge der Bereitstellung und Verteilung von knappen Gütern und Ressourcen entstehen. Die Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik kommen in diesem Zusammenhang zu dem Ergebnis, dass wettbewerbliche Märkte in der Lage sind, die individuellen Entscheidungen so zu koordinieren, dass sich im Hinblick auf die individuellen Bedürfnisse Ergebnisse einstellen, die auch aus sozialer Sicht wünschenswert sind. Die Ergebnisse des Marktmechanismus sind als effizient anzusehen, da sie nicht in dem Sinne verbessert werden können, dass der Nutzen aller Individuen erhöht werden kann, oder zumindest der Nutzen einiger Individuen verbessert werden kann, ohne dass gleichzeitig der Nutzen anderer sinkt.
Roland Menges

Backmatter

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