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Über dieses Buch

Konvergente und radikale Veränderungen in Organisationen treten nicht unabhängig voneinander auf. Erstere führen durch die Eskalationsprozesse Akkumulation und Perturbation zu langen bzw. kurzen radikalen Veränderungsphasen. Weiterhin wirkt die Organisationsgröße nicht grundsätzlich negativ auf radikale Veränderungen, sondern ist förderlich für längere radikale Phasen. Sie besitzt somit zwei gegenläufige Einflüsse. Der Nachweis dieser Erkenntnisse erfolgt auf Basis der Geschäftsberichte von 161 deutschen AGs im Zeitraum 2003–2013, deren organisationale Veränderung mittels computergestützter Inhaltsanalyse erhoben und mit weiteren Kennzahlen als Paneldaten analysiert wird.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Unternehmen erleben über ihren Lebenszyklus hinweg verschiedene Veränderungen innerhalb und außerhalb ihrer Organisation, auf welche sie reagieren müssen, um aufkommende Chancen zu nutzen und entstehende Risiken zu minimieren. Insbesondere über die letzten Jahre nimmt mit der aktuell steigenden Volatilität und Komplexität in den Märkten die Geschwindigkeit der Veränderungen zu. Weiterhin erhöhen Trends wie Globalisierung, zügigerer Technologiewandel und kürzere Produktzyklen den Druck auf Unternehmen in Form von steigendem Wettbewerb.
Andreas M. Koeplin

Kapitel 2. Theoretische Grundlagen, Forschungsstand und Hypothesen

Das Forschungsfeld der Organisationstheorie (Organization Theory) in der Betriebswirtschaft besteht bereits seit längerer Zeit, sodass sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl an Theorien in diesem Bereich entwickelt und teilweise etabliert haben. Organisationale Veränderung (Organizational Change) als ein Teilbereich der Organisationstheorie besteht bereits seit den 1980er Jahren und wird in der Fachliteratur unterschiedlich untersucht, sodass sich auch hier verschiedene, koexistierende Theorien entwickelt haben.
Andreas M. Koeplin

Kapitel 3. Methodische Grundlagen, Datenbasis und Konzeption des Modells

Im vorherigen Kapitel wurden die theoretischen Grundlagen zu organisationaler Veränderung erläutert und auf Basis der systematischen Literaturrecherche Forschungsbeitrag und abgeleitete Hypothesen formuliert. Das dort ebenfalls vorgestellte vereinte Modell organisationaler Veränderung stellt die Beantwortung der ersten Forschungsfrage aus Unterkapitel 1.1 dar. Die zweite Frage erfordert eine Erhebungsmethode samt geeigneter Datenbasis, um organisationale Veränderung direkt zu untersuchen.
Andreas M. Koeplin

Kapitel 4. Beschreibung und Diskussion der Ergebnisse

Kapitel 2 schloss mit der Beantwortung der ersten Forschungsfrage und der Postulierung verschiedener Hypothesen zu den Determinanten organisationaler Veränderung ab. Von besonderem Interesse sind hierbei die Veränderungseskalationsprozesse Akkumulation und Perturbation. Im vorherigen Kapitel 3 wurde bereits die zweite Forschungsfrage mit der CATA-Methode beantwortet, mittels welcher die durch das Management wahrgenommene Veränderungsintensität in der Organisation quantitativ gemessen wird.
Andreas M. Koeplin

Kapitel 5. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Im Fokus dieser Untersuchung stehen Eskalationsprozesse zwischen organisationalen Veränderungsformen, deren inhaltliche Intensität unabhängig von ihrer zeitlichen Dauer und direkt aus Sicht des Managements mittels computergestützter Inhaltsanalyse (CATA) erhoben wird. Die vorliegende Arbeit ist dem Forschungsbereich organisationaler Veränderung (Organizational Change) zuzuordnen, der sich mit der Frage beschäftigt, welche Determinanten Veränderungen in Organisationen bewirken. Dieser unterscheidet sich eindeutig vom Forschungsbereich des Veränderungsmanagements (Change Management), welches untersucht, wie Veränderungen in Organisationen umgesetzt und gesteuert werden.
Andreas M. Koeplin

Backmatter

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