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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung & Methodik

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Grundsätzlich widmet sich die vorliegende Arbeit dem rechnergestützten Informationssystem1 einer Unternehmung und ist somit der Disziplin Wirtschaftsinformatik zuzurechnen2. In ihrer Eigenschaft als wissenschaftliche Arbeit ist sie ein Kind ihrer Zeit und stark abhängig von der Forschungsumgebung, in der sie entstanden ist, sowie von Gedanken und Historie des Autors. Die hohe Spezifität manifestiert sich darin, daß die Arbeit von zahlreichen anderen, sich ergänzenden Aspekten durchwoben ist, die in dieser Kombination nicht so aufgetreten wären, wenn die identische Themenstellung zu einer anderen Zeit, von jemand anders und in einer anderen Forschungsumgebung bearbeitet worden wäre. Die wichtigsten Aspekte werden daher im folgenden mit dem Ziel der Einordnung der Arbeit genannt.
Rainer Paffrath

Kapitel 2. Methodik

Zusammenfassung
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung eines Referenzmodells für computergestützte Entscheidungsmodelle, die die taktische Programmplanung für langlebige Gebrauchsgüter unterstützen. Unter einem Referenzmodell versteht man gemeinhin, daß es für alle Anwendungsfälle eines abgegrenzten Fachgebiets zutreffend ist1. Dieses Ziel ist äquivalent zu der Forderung, daß ein derartiges Modell für die Anwendungsfälle dieses Fachgebiets immer wiederverwendet werden kann. Da bei der Entwicklung eines Referenzmodells nicht alle Anwendungsfälle vorausgesehen werden können, muß eine leichte Erweiterbarkeit eines solchen Modells gewährleistet sein. Für erwartete Änderungen bietet ein Referenzmodell deswegen bereits Schnittstellen an. Da das Fachgebiet, auf das das Referenzmodell angewendet wird, im allgemeinen Änderungen unterworfen ist, kann ein Referenzmodell entsprechend weiterentwickelt werden.
Rainer Paffrath

Domain Analysis

Kapitel 3. Abstraktion

Zusammenfassung
Die in dieser Arbeit betrachtete Domäne umfaßt computergestützte Planungsmodelle, die die taktische Programmplanung für langlebige Gebrauchsgüter unterstützen1. Nach Gutenberg wird im Planungsprozeß des Produktionsbereichs zunächst geprüft, welche Produkte im einzelnen hergestellt werden sollen. Diese Frage spielt insbesondere in Mehrproduktunternehmungen eine große Rolle. Diese Teilaufgabe bezeichnet Gutenberg als Programmplanung2. Das Ergebnis dieses Planungsschritts ist das Produktionsprogramm, das durch die Art und Menge der zu fertigenden Produkte und den Zeitpunkt der Fertigung gekennzeichnet wird.
Rainer Paffrath

Kapitel 4. Anwendungsfall Marktsimulation

Zusammenfassung
Entlang des Vorgehens in einer idealtypischen Domain Analysis1 werden zunächst wichtige Datenquellen identifiziert und die erhobenen Daten dargestellt und analysiert. Anschließend wird in einem konstruktionsorientierten Modellierungsvorgang eine Referenz-Aktivitätenfolge erarbeitet, die den dann folgenden Abschnitten als Gliederung zugrundeliegt.
Rainer Paffrath

Kapitel 5. Anwendungsfall Kostenberechnung

Zusammenfassung
Im vierten Kapitel wurde der Anwendungsfall Marktsimulation analysiert. Mit der Marktsimulation ist ein Produktionsplaner zunächst in der Lage, Absatzhöchstmengen für aktuelle und fiktive Produkte des Produktionsprogramms sowie für Konkurrenzprodukte zu prognostizieren. Da verschiedene Produkteigenschaften variiert werden und die Wirkungen auf die Absatzmengen untersucht werden können, ist es auch möglich, bezüglich der betrachteten Eigenschaften Responsefunktionen zu approximieren. Gehört der Preis zu diesen Eigenschaften, so kann z.B. eine Preis-Absatzfunktion geschätzt werden. Auch der Umsatzhöchstbetrag einer Produktkonfiguration kann vorhergesagt werden.
Rainer Paffrath

Kapitel 6. Anwendungsfall Entscheidung

Zusammenfassung
In Kapitel 5 wurde das Referenzmodell um eine Möglichkeit erweitert, die unternehmungsinternen Konsequenzen von Maßnahmen der taktischen Programmplanung zu bewerten. Bislang sind also eine Prognose des maximalen Umsatzes sowie die Selbstkostenberechnung eines vorgegebenen Leistungsprogramms möglich. Mit Systemen der betrachteten Domäne sollen jedoch Entscheidungen über die Gestalt des taktischen Produktionsprogramms getroffen werden. Das Referenzmodell wird in diesem Kapitel daher um Entscheidungsmodelle für die Neuproduktplanung, Produktvariation und -differenzierung ergänzt, die selbständig Vorschläge zu optimalen Produktionsprogrammen generieren (vgl. 6.2).
Rainer Paffrath

Domain Design & Implementation

Kapitel 7. Architektur und Implementierung

Zusammenfassung
Wie bereits angedeutet, wird in dieser Arbeit nicht nur die konzeptionelle, sondern auch die Ebene des Entwurfs und der Implementierung betrachtet, um auch einen konkreten Nutzen und die Anwendbarkeit eines Referenzmodells der konzeptionellen Ebene zu demonstrieren. Zu diesem Zweck wird ein einfacher Generator für einen kleinen Ausschnitt des in dieser Arbeit beschriebenen Referenzmodells entwickelt. Der Ausschnitt bezieht sich auf das Feature Normierung (vgl. 4.3). Bei der Normierung handelt es sich um alternative Normierungsvorschriften, die zur Buildtime eingestellt werden. Das simple Beispiel der Normierung ist ausreichend, um Implementierungsalternativen zu demonstrieren. Im Vordergrund dieses Kapitels steht weniger das ökonomische Interesse, als vielmehr der technische Aspekt der Implementierung. Der Generator ist eine Form des Referenzmodells auf der Implementierungsebene und setzt eine Referenzarchitektur (Fachkonzeptebene) voraus, die ebenfalls für alle möglichen, konkreten Anwendungen des Referenzmodells tragfähig ist.
Rainer Paffrath

Schlußbetrachtung

Kapitel 8. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
In dieser Arbeit wird ein konstruktionsorientiertes Modellverständnis vertreten1. Die in Kapitel 3 abgegrenzte Domäne wird nicht nur passiv-rezeptiv abgebildet, sondern aktiv weiterentwickelt. Ziel dieser Zusammenfassung ist es, die Ergebnisse der Modellkonstruktion in einer kompakten Form und mit Abstand zur Detailflut der vorigen Kapitel darzustellen.
Rainer Paffrath

Backmatter

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