Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Unter Controlling wird heute üblicherweise die Unterstützung des Managements bei der zielorientierten Steuerung des Unternehmens durch die Bereitstellung entscheidungsadäquater Informationen verstanden. Der Hauptteil dieser Informationen stammt dabei aus dem Rechnungswesen im weitesten Sinne. Dies gilt vor allem für das operative Controlling, dessen Schwerpunkte auf der Steuerung der Liquidität und des Erfolges liegen. Instrumente der Liquiditätssteuerung sind dabei vor allem Planbilanzen, Finanzpläne und Kennzahlen; Instrumente der Erfolgssteuerung sind unter anderem die Budgetierung und die kurzfristige Erfolgsrechnung sowie Erfolgsanalysen auf der Basis mehrstufiger Deckungsbeitragsrechnungen im Sinne des Profitcenter-Gedankens. Das strategische Controlling hat sich dagegen mehr und mehr vom operativen weg­ entwickelt und mit strategischen Planungssystemen, Szenarien, Portfolio-Analysen und Frühwarnsystemen ein eigenständiges Instrumentarium aufgebaut. Selbst die operative Betrachtungsebene der Profitcenter und Absatzsegmente ist dabei üblicherweise nicht zwingend ident mit der strategischen Betrachtungsebene der strategischen Geschäftsfelder bzw. der strategischen Geschäftseinheiten. Damit driften die beiden Bereiche des eher intern, am Rechnungswesen orientierten operativen Controllings und des eher extern, am Markt orientierten strategischen Controllings immer weiter auseinander. Gleichzeitig fehlen sozusagen Brückenprogramme zwischen dem Informationssystem des Rechnungswesens und dem Informationssystem der strategischen Planung. Es wird immer schwieriger, die Auswirkungen strategischer Entscheidungen auf das operative Tagesgeschäft herunterzubrechen bzw. die Auswirkungen operativer Maßnahmen auf die Strategie zu beurteilen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Einleitung

Zusammenfassung
Ursprüngliche Aufgabe des Rechnungswesens war die Dokumentation von Zahlen über die Tatbestände und Vorgänge im Betrieb sowie der wirtschaftlichen Beziehung des Betriebes zu seiner Umwelt.1) Neben der Dokumentationsfunktion wird heute in der betriebswirtschaftlichen Literatur die Bedeutung des betrieblichen Rechnungswesens als Führungsinstrument herausgestrichen.2)
Michael Erner

B. Grundlagen der Arbeit

Zusammenfassung
Der Begriff des Erfolgsmanagement bildet den Ausgangs- und Kernpunkt der Arbeit. Zur Untersuchung dieses Begriffes und seiner komplexen Zusammenhänge muß ein Ansatz ausgewählt werden, der in der Lage ist, die wesentlichen Aspekte und Merkmale des Erfolgsmanagement zu erfassen.1) Weiterhin muß er flexibel genug sein, um neue Erkenntnisse im Bereich des Erfolgsmanagement integrativ aufzunehmen. Dabei ist die Verknüpfung der Managementfunktionen und des Rechnungswesens von besonderer Bedeutung. Um den vielschichtigen Begriff Erfolgsmangement sowie seine komplexen Beziehungszusammenhänge zu untersuchen, wird der Systemansatz ausgewählt, der den aufgestellten Forderungen Rechnung trägt. Er liefert einen pragmatischen Bezugsrahmen zur Wissensableitung im Sinne der wissenschaftstheoretischen Zielsetzung und erlaubt die Verknüpfung der wissenschaftlichen Teildisziplinen, die der Arbeit zugrunde liegen.
Michael Erner

C. Konzeption des Erfolgsinformationssystems

Zusammenfassung
Das Erfolgsmanagementinformationssystem ist als Subsystem des Erfolgsmanagementsystems charakterisiert worden. Bei der Gestaltung der Erfolgsrechnung sowie der Kapi-talflußrechnung, als Teilsysteme des Erfolgsinformationssystems, sollen die Erkenntnisse der System- sowie der Modelltheorie berücksichtigt werden.1) Die Kriterien Rech-nungszweck2) und Abbildungsisomorphie3) werden bei der Modellanalyse bzw. -kon-struktion als relevant erachtet. Sie sollen ebenfalls bei der Gestaltung des zu konzipierenden Rechnungssystems zugrunde gelegt werden.4)
Michael Erner

D. Integration und Einsatzmöglichkeiten des Erfolgsmanagementinformationssystems im Rahmen des Erfolgsplanungs- und Kontrollsystems

Zusammenfassung
Aufgabe des vorangegangenen Abschnitts war die Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen und des Entwurfs von Gestaltungsrichtlinien für ein marktorientiertes Erfolgsmanagementinformationssystem mit strategischer Ausrichtung. Dabei wurde von einem allgemeinen, aus dem zuvor entwickelten Erfolgsmanagementkonzept abgeleiteten Informationsanforderungsprofil ausgegangen.
Michael Erner

E. Schlußbemerkung

Zusammenfassung
Im folgenden soll abschließend noch einmal die Vorgehensweise der Arbeit nachvollzogen sowie ihre wesentlichen Aussagen resümiert werden. Ausgangspunkt der Arbeit war die Lücke, d. h. mangelnde Abstimmung zwischen Rechnungswesen und strategischem Management.
Michael Erner

Backmatter

Weitere Informationen