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28.11.2012 | Motorentechnik | Im Fokus | Onlineartikel

Stellhebel bei den Kosten: die Baukastenstrategie

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Modulare Baukastensysteme bedeuten mehr Flexibilität, Zeitersparnis und Kosteneffizienz. Jedoch sind die Komplexität der Systeme und die verschiedenartigen Kundenanforderungen zentrale Herausforderungen.

So konsequent wie Volkswagen hat wohl kaum ein anderer Fahrzeughersteller das Baukastenprinzip umgesetzt. Um die Abläufe in Entwicklung und Produktion unterschiedlichster Fahrzeuge im Volkswagen-Konzern zu vereinheitlichen und damit wirtschaftliche Vorteile zu erzielen, wurde nach dem modularen Längsbaukasten (MLB) der modulare Querbaukasten (MQB) neu entwickelt.

Bestandteil des modularen Querbaukastens ist eine flexible Fahrzeugarchitektur. Konzeptbestimmende Abmessungen wie Radstände, Spurbreiten, Rädergröße und Sitzposition wurden im Konzern abgestimmt und sind variabel. Andere Abmessungen wie der Abstand der Pedalerie zur Radmitte sind immer gleich und ermöglichen eine einheitliche Vorderwagensystematik. Der MQB erstreckt sich dabei über die Segmente A0 bis B.

Modularer Otto- und Dieselmotorbaukasten

Eines der wichtigsten Merkmale des modularen Querbaukastens ist die einheitliche Einbaulage aller Motoren. Eine zentrale Rolle übernehmen dabei der in die MQB-Strategie integrierte modulare Ottomotorbaukasten (MOB) und der modulare Dieselmotorbaukasten (MDB).

Die Entwicklung der neuen Drei- und Vierzylinder-Ottomotoren von Volkswagen (interne Bezeichnung EA211) ist eng mit dem Aufbau des neuen modularen Querbaukastens des Volkswagen-Konzerns verknüpft. Die Antriebs- und Kraftstoffstrategie des Unternehmens war dabei eine wesentliche Triebfeder für die Entwicklung des MQB. Im Vergleich zur Vorgänger-Motorgeneration sind die neuen Motoren kompakter, bis zu 30 % leichter und verbrauchen 10 bis 20 % weniger Kraftstoff.

Die neue TDI-Motorengeneration von Volkswagen ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Modulstrategie. Der MDB bildet die Basis für alle Vierzylinder-Dieselmotoren des Konzerns mit Hubräumen von 1,6 und 2,0 l in den Leistungsklassen von 66 bis 135 kW mit den Emissionsstufen Euro 4 bis Euro 6. Für die neue Motorenfamilie sind die Anforderungen des modularen Querbaukastens umgesetzt worden. Gleichzeitig galt es, die TDI-Technologie nachhaltig auszurichten.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.06.2012 | Entwicklung | Ausgabe 6/2012

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01.12.2012 | Entwicklung | Ausgabe 12/2012

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