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Über dieses Buch

Im vorliegenden Buch sind Berechnungsgrundlagen, Modelle und Programmsysteme zur EDV-gestützten Ausfalldatenerfassung und -auswertung ausgearbeitet. Außerdem werden, ausgehend von einer breitgestreuten Informationsbasis, die Ausfallursachen von flexiblen automatisierten Produktionsanlagen und ihre statistische Verteilung sowie die Funktionszusammenhänge zwischen der Verfügbarkeit und äußeren Einflüssen dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, daß das Nutzungsverhalten von flexibel automatisierten Produktionsanlagen von unterschiedlichen Faktoren beeinflußt wird. Deshalb ist eine Erhöhung der Anlagennutzung nur durch ein einheitliches Konzept erreichbar. Ein solches muß eine engere Zusammenarbeit zwischen Werkzeugmaschinenherstellern und -anwendern zum Ziel haben. Das Buch wendet sich sowohl an Werkzeugmaschinenhersteller als auch an Werkzeugmaschinenanwender, die Hinweise für die Konzeption bzw. den Betrieb von flexiblen automatisierten Produktionsanlagen mit verbesserter Verfügbarkeit erhalten. Hieraus sind nachhaltige Verbesserungen des Nutzungsgrades zu erwarten, was einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeit gleichkommt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In einem hochindustrialisierten Land ohne größere Rohstoffvorkommen wie der Bundesrepublik Deutschland sind die Erhaltung und der Ausbau einer Spitzenstellung auf dem Gebiet der Produktionstechnik eine der wichtigsten Voraussetzungen für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Norbert Reithofer

2. Theorie der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit technischer Systeme

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfolgt eine Einführung in die Theorie der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit technischer Systeme, in der, ausgehend von den Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die benötigten Begriffe im Bereich Zuverlässigkeit, Instandsetzbarkeit und Verfügbarkeit erläutert werden.
Norbert Reithofer

3. Verfügbarkeitsmodelle

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden mathematische Modelle dargestellt, mit deren Hilfe sich die Verfügbarkeit von Fertigungssystemen abschätzen läßt. Dazu wird zunächst die Berechnung der Verfügbarkeit einer logischen Serienschaltung aus den das Verhalten der Einzelkomponenten kennzeichnenden Parametern am Beispiel einer Serienschaltung aus zwei Komponenten erläutert. Daraus werden Sonderfälle abgeleitet, die sich auf eine Serienschaltung aus beliebig vielen Komponenten verallgemeinern lassen: Außerdem wird die Verfügbarkeit der Parallelschaltung zweier Komponenten abgeleitet. Für Fertigungsanlagen mit Zwischenlagern wird ein vorhandenes Modell zur Berechnung der Verfügbarkeit eines Fertigungssystems aus zwei Stationen und einem Zwischenlager dargestellt und die zugehörigen Annahmen erläutert. Ausgehend von diesem Modell wird ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe die Verfügbarkeit eines Fertigungssystems mit beliebiger Anzahl von Stationen und Zwischenlagern berechnet werden kann.
Norbert Reithofer

4. Praktische Berechnungsmethoden mit zeitbezogenen Kennwerten

Zusammenfassung
Ablaufgliederungen sind die Grundlage für die Bildung von Kennwerten, die ausdrücken, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel von verschiedenen Systemkomponenten ist /25/. Der Begriff Wirksamkeit bzw. wirkungsvoll ergibt sich aus der Zusammenfassung von Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit /22/. Demnach ist ein System dann wirkungsvoll, wenn es leistungsfähig und verfügbar ist. In diesem Abschnitt werden zwei im Rahmen des Arbeitsstudiums verwendete Ablaufgliederungen (eine grobe und eine detaillierte) erläutert, die es erlauben, Abläufe eindeutig zu beschreiben. Mit Hilfe dieser beiden Ablaufgliederungen kann die Wirksamkeit eines Fertigungsmittels dargestellt werden. Außerdem wird eine auf Verfügbarkeitsüberlegungen aufgebaute Gliederung von Ablau fabschnitten erläutert, die die Leistungsfähigkeit einer Anlage unberücksichtigt läßt. Abschließend werden die aus dem Arbeitsstudium bekannten Abläufe einer Ablaufabschnittsgliederung zugeordnet, die sich aus Verfügbarkeitsüberlegungen ergibt.
Norbert Reithofer

5. Darstellung von Untersuchungsergebnissen aus der industriellen Praxis

Zusammenfassung
Zum Erfassen der Einflußgrößen auf die Nutzung von Fertigungsmitteln gibt es zwei Methoden:
  • Eine sogenannte “Postprozeß”-Störungsaufnahme, bei der man die Daten durch Auswertung bereits vorhandener, von den Betrieben selbst erstellter Unterlagen über Stillstandszeiten erhält. Der Vorteil dieser Methode ist, daß man sowohl große Zeiträume als auch eine große Maschinenanzahl betrachten kann und damit statistisch aussagefähige Trends erhält. Der entscheidende Nachteil ist, daß in den Betrieben im allgemeinen nur Unterlagen über größere Instandsetzungsmaßnahmen, eventuell noch über organisatorische Stillstandszeiten vorliegen. Über technische Kleinstörungen sind in der Regel keine Unterlagen vorhanden.
  • Diesen Nachteil gibt es bei Zeitaufnahmen nicht. Hier findet die Datenaufnahme durch eine dafür abgestellte Person direkt am Fertigungsmittel selbst statt. Dadurch können sämtliche Störungen lückenlos und ohne Unsicherheit in der Informationsübertragung erfaßt werden. Die Durchführung von Zeitaufnahmen ist dafür aber aufwendiger /28/.
Norbert Reithofer

6. EDV-gestützte Stördatenerfassung und -auswertung

Zusammenfassung
Aufgrund der zunehmenden Komplexität von flexibel automatisierten Fertigungsmitteln müssen neue Instandhaltungsstrategien zur Erhaltung der Produktionsbereitschaft entwickelt werden. Um herauszufinden, wo Verbesserungen ansetzen müssen, ist es nötig, eine ausreichende Datenmenge zusammenzutragen und auszuwerten. Geeignete Hilfsmittel zur Handhabung von umfangreichen Datenmengen sind Programmsysteme zur EDV-gestützten Erfassung und Auswertung von Stördaten. In diesem Kapitel wird der grundsätzliche Aufbau solcher Programmsysteme dargestellt.
Norbert Reithofer

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
In dieser Arbeit wurden Ansatzpunkte für die flexible Automatisierung mit verbesserter Verfügbarkeit aufgezeigt.
Norbert Reithofer

8. Schrifttum

Ohne Zusammenfassung
Norbert Reithofer
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