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Über dieses Buch

Das Übungsbuch vermittelt effektiv weiterführende praxisrelevante Anwendungen des CAx-Systems NX 12, aufbauend auf der parametrischen und featurebasierten 3D-Modellierung. Der Fokus liegt dabei auf einer prägnanten und verständlichen Darstellung dieser Anwendungen. Schwerpunkte bilden Beispiele zur Top-Down-Modellierung und dem wissensbasierten Konstruieren mit Hilfe von Teilefamilien und User Defined Feature (UDF) und die Optimierung von Bauteilen. Durch den tabellenartigen Aufbau kann das Buch als Schritt-für-Schritt-Anleitung aber auch als Referenz für die tägliche Arbeit sicher genutzt werden. Für die 3. Auflage wurden die Übungsbeispiele an die Funktionen von NX 12 angepasst sowie an einigen Stellen zusätzliche Erläuterungen der Funktionen hinzugefügt, das Buch wurde um den Themenkomplex der deformierbaren Teile erweitert. Kritische Modellierungsschritte werden zusätzlich durch Videos dargestellt, die über QR-Codes abrufbar sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

NX ist ein leistungsfähiges CAx-System, welches zur Unterstützung des gesamten Produktentwicklungs- und Fertigungsprozesses dient. Das System ist aus der Zusammenführung von I-DEAS und Unigraphics hervorgegangen und wurde von Siemens PLM Software übernommen und stetig weiterentwickelt.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 2. Top-Down-Modellierung

Die Top-Down-Modellierung stellt eine grundlegende Methode zur Modellierung von Baugruppen dar. Hierbei wird zunächst die Baugruppenstruktur ohne geometrisch vorhandene Komponenten angelegt. Oft werden dabei auch bereits die Schnittstellen der Komponenten festgelegt.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 3. Teilefamilien

Mit der Funktion der Teilefamilien können in NX topologisch und geometrisch ähnliche Komponenten und Produkte parametrisch abgebildet werden. Hierzu wird ein parametrisches Vorlagenteil (Template) erzeugt, welches alle gewünschten Varianten eines Produktes darstellen kann. Die Produktvarianten müssen dabei vorgedacht und unter Verwendung von Parametern und einem teilweise komplexen Regelwerk modelliert werden.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 4. Deformierbare Teile

Deformierbare Teile sind Bauteile, welche ausgehend von einer ursprünglichen Geometrie in einer Baugruppe einen deformierten Zustand einnehmen. Somit lassen sich durch ein einziges Modell verschiedene Zustände eines Bauteils abbilden, ohne dass für die verschiedenen Einbauzustände weitere Modelle erstellt werden müssen. Diese Funktion findet häufig Anwendung bei leicht verformbaren Bauteilen, z. B. bei Federn, Klammern, Dichtungen, Klebestreifen oder Schläuchen.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 5. User Defined Features (UDF)

User Defined Features (UDF) sind anwenderdefinierte Formelemente, welche Anwendung finden, wenn die in NX zur Verfügung stehenden Formelemente nicht ausreichen, um ein Produkt effizient zu modellieren. So lassen sich oft genutzte Features oder Feature-Gruppen zusammenfassen und später schneller aufrufen. Die Führungsparameter eines UDF werden bei dessen Erstellung definiert.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 6. Konstruktionsbegleitende Simulation – FEM

Die digitale Simulation von Produkten (Computer-Aided Engineering, CAE) ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil in der Produktentwicklung. Insbesondere die zeitlichen und finanziellen Einsparungen, die durch die verminderte Notwendigkeit realer Prototypen erreicht werden, sind ein wesentlicher Grund dafür, dass Simulationen mittels der Finite-Elemente-Methode (FEM), der Numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics, CFD) und Mehrkörpersystemen (MKS) zu einem wichtigen Bestandteil von CAx-Systemen geworden sind.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 7. Konstruktionsbegleitende Simulation – MKS

Bei der Simulation von Mehrkörpersystemen (MKS) werden Baugruppen und Mechanismen durch starre, undeformierbare Körper (Links) abgebildet, welche über Gelenke (Joints), Federn und Dämpfer miteinander verbunden sind.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Kapitel 8. Optimierung

Die Optimierung spielt bei der Produktentwicklung eine immer wichtiger werdende Rolle. Dabei wird der iterative Entwicklungsprozess zum Teil automatisiert und durch einen Optimierungsalgorithmus gesteuert. Das Ziel ist es, die für die jeweilige Problemstellung unter Berücksichtigung von Zwangsbedingungen optimalen Parameterwerte zu ermitteln.
Andreas Wünsch, Fabian Pilz, Sándor Vajna

Backmatter

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