Power Purchase Agreements
Stromlieferverträge für Erneuerbare Energien
- 2022
- Buch
- Verfasst von
- Dr. Stephan Schnorr
- Buchreihe
- essentials
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
In diesem essential werden Power Purchase Agreements nach verschiedenen Kriterien, wie Lieferrichtung, Preisregime oder Anlagenart kategorisiert. Außerdem wird auf die Besonderheit des fluktuierenden Einspeiseverhaltens von Erneuerbaren Energien eingegangen. Insbesondere dieses Verhalten hat Auswirkungen auf die Bepreisung derartiger Verträge. Bei der Beschreibung der Bepreisung wird insbesondere die Capture Rate näher vorgestellt. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Bewirtschaftung von PPAs, also den Prozessen während der Belieferung. Den Abschluss bildet ein Exkurs zu Herkunftsnachweisen, die in Power Purchase Agreements in der Regel mit übertragen werden.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Power Purchase Agreements
Stephan SchnorrZusammenfassungAktuell dominiert das Thema Power Purchase Agreement die Schlagzeilen in der Energiebranche und beansprucht bei allen Marktteilnehmern Ressourcen und Zeit. Hinter dem Begriff der Power Purchase Agreements verbergen sich im Grunde Stromlieferverträge. Diese sind in der Branche im Grundsatz schon seit einigen Jahren bekannt; sollten also nicht für derart viel Aufregung sorgen. Die Tatsache, dass die Branche sich für einen Anglizismus entschieden hat, markiert eine leicht geänderte Bedeutung des Begriffs. -
Kapitel 2. Einspeiseverhalten von Erneuerbaren Energien
Stephan SchnorrZusammenfassungEine der wesentlichen Herausforderungen bei PPAs ist der Umgang mit dem Einspeiseverhalten der Anlagen. In Bezug auf Erneuerbare Energien wird oft auch von fluktuierender Erzeugung gesprochen. Der erzeugbare Strom ist abhängig vom Angebot an Wind oder Sonne. -
Kapitel 3. Bepreisung von PPA
Stephan SchnorrZusammenfassungDie beiden genannten Herausforderungen, mangelnde Planbarkeit der Erzeugung und stark schwankende Erzeugung stellen in der Bewertung und Bepreisung eine Herausforderung dar. Besonders für langlaufende PPA-Verträge gesellt sich hier eine dritte Herausforderung hinzu: die fehlende Möglichkeit zur Absicherung. -
Kapitel 4. PPA in der Belieferung
Stephan SchnorrZusammenfassungAuch nach Abschluss eines PPA-Vertrages, somit während der Belieferung, gibt es Besonderheiten, die diese Art von Lieferverträgen von herkömmlichen Verträgen unterscheiden. In diesem Abschnitt werden einige Aspekte skizziert, die auf Abnehmerseite und auf Seiten von Dienstleistern während der Bewirtschaftung zu beachten sind. Für Lieferanten bietet in aller Regel die Erfüllung des PPA-Vertrages kaum operative Herausforderungen, da der Dienstleister oder Abnehmer allen produzierten Strom aufnimmt. -
Kapitel 5. Herkunftsnachweise
Stephan SchnorrZusammenfassungEingangs wurde ein PPA als ein Stromliefervertrag bezeichnet, dem eine besondere Qualität zugrunde liegt. Diese besondere Qualität meint die Herkunft aus Erneuerbaren Energien. Diese Eigenschaft kann unabhängig von Verträgen dokumentiert und transportiert werden. Dies geschieht in Form der Herkunftsnachweise („HKN“), im Englischen auch als Guarantee of Origin (GoO) bezeichnet. -
Backmatter
- Titel
- Power Purchase Agreements
- Verfasst von
-
Dr. Stephan Schnorr
- Copyright-Jahr
- 2022
- Electronic ISBN
- 978-3-658-37910-0
- Print ISBN
- 978-3-658-37909-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-37910-0
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