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Über dieses Buch

In dem vorliegenden Buch wird die Messung der Ergebnisqualität durch Qualitätsindikatoren rekonstruiert und anhand von Beispielen, vor allem aus dem Bereich der Chirurgie, näher betrachtet. Bei dem Konzept der qualitätsorientierten Vergütung (pay for performance) werden Klinikabteilungen insgesamt beurteilt. Dabei werden komplexe Behandlungsabläufe mit Hilfe von einigen Parametern (Qualitätsindikatoren) zusammenfassend als Ergebnisqualität beurteilt und bewertet. Der Autor Thomas Friedrich Weigel diskutiert die Grundlagen der quantitativen Beurteilungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu der Debatte über die Qualitätsmessung im Medizinsystem.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Qualität und Quantität sind nach Aristoteles (Nikomachische Ethik; übersetzt und kommentiert von Franz Dirlmeier, Anmerkungen: Ernst A. Schmidt, Reclam, Stuttgart, 1995) und Kant (Kritik der reinen Vernunft; Hrsg. Ingeborg Heidemann, Stuttgart, Reclam, 1966) unterschiedliche Kategorien. Diese stellen aus philosophischer Sichtweise Formen der „Vermittlung von Denken und Sein“ dar. Eine Kategorie wie Qualität und Quantität sind keine Sache oder Ding, sondern Verstandesbegriffe, die bei der Strukturierung des Denkens und der Erfahrung hilfreich sind.
Thomas Friedrich Weigel

Kapitel 2. Ergebnisqualität als Folge von ärztlichen Handlungen

Da der Qualitätsbegriff häufig im Sinne einer positiven Wertung genutzt wird und damit ein „gut“ impliziert, ist es notwendig zu klären, was ein „gutes Ergebnis“ von in Krankenhäusern erbrachten Leistungen konkret bedeutet. Gerade im Krankenhaus sind viele Akteure unterschiedlicher Professionen an dem Ergebnis oder Erfolg der erbrachten Leistungen beteiligt. Auch die Strukturen und Abläufe (Prozesse) innerhalb eines Krankenhauses leisten ihren Beitrag.
Thomas Friedrich Weigel

Kapitel 3. Sicherung und Management von Qualität und andere „Qualitäten“

Der Qualitätsbegriff wird im Medizinsystem in ganz unterschiedlichen Kontexten verwendet. Ob es sich hierbei um die Beschreibung von der Beschaffenheit oder auch um eine implizierte positive Wertung der Qualität handelt, ist nicht immer erkennbar. Häufig werden beide Inhalte auch miteinander vermischt.
Thomas Friedrich Weigel

Kapitel 4. Die Quantifizierung der Qualität

Die Quantifizierung bedeutet zunächst eine „Übersetzungsleistung“, bei der „Phänomene, Eigenschaften oder Beschaffenheiten (Qualitäten) eines Sachverhalts“ in die universelle Sprache der Mathematik und damit in Zahlen überführt werden. In diesem Kapitel wird der Vorgang der Quantifizierung der Qualität rekonstruiert und dabei das Verfahren exemplarisch an zwei Krankheitsbildern aus der Viszeralchirurgie näher betrachtet. Die Qualitätsindikatoren sind das zentrale Hilfsmittel bei der Quantifizierung und bedürfen daher einer ausführlichen Erläuterung.
Thomas Friedrich Weigel

Kapitel 5. Erfahrungen mit dem Pay-for-Performance-Konzept

Der international verwendete Begriff für die qualitätsorientierte Vergütung der Ergebnisqualität im Medizinsystem ist „Pay for Performance“ oder „P4P“. Bereits in der Mitte der 1990er Jahre wurde dieses Verfahren in den USA im Rahmen sog. „Managed-Care-Programme“ etabliert. Aufgrund der Heterogenität des amerikanischen Medizinsystems gibt es eine große Zahl an Variationen dieses Konzeptes.
Thomas Friedrich Weigel

Kapitel 6. Das Qualitätsparadigma

Das „Qualitätsparadigma“ vereint sämtliche Akteure im Medizinsystem. Der Leistungserbringer, der laut Kritik an diesem Unternehmen formuliert, macht sich verdächtig gegen Qualität und damit aus Sicht anderer Akteure nicht in der Lage zu sein, diese zu erbringen. Kostenträger, Leistungserbringer, politisch Verantwortliche und nicht zuletzt auch der Bürger, der wiederum jederzeit auch Betroffener sein kann, vereint der Wunsch nach einer guten Qualität der medizinischen Versorgung.
Thomas Friedrich Weigel

Backmatter

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