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Über dieses Buch

Das essential fasst den aktuellen Stand der rechtlichen Herausforderungen der Blockchain-Technologie anhand von Beispielen kurz und prägnant zusammen. Als branchen-revolutionierende Technologie stellt die Blockchain das Recht vor besondere Herausforderungen. Die Pseudonymität der Blockchain-Teilnehmer und die Unveränderbarkeit von in der Blockchain gespeicherten Daten scheinen im Konflikt mit wesentlichen Grundgedanken des Datenschutzrechts zu stehen. Auch die Frage nach der national anzuwendenden Rechtsordnung, der gerichtlichen Zuständigkeit und der Beweiskraft von Blockchain-Transaktionen werfen spannende Fragen auf. Die Autoren erörtern Aspekte des Straf- und Zivilrechts und zeigen Lösungsansätze auf.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Mittels der Blockchain als technologische Basis sollen neue Plattformen und Geschäftsmodelle entstehen, die ohne Intermediäre auskommen. Ist das deutsche Rechtssystem auf derartige Herausforderungen vorbereitet?
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 2. Blockchain-Technologie

Bitcoin revolutionierte digitale Währungen durch die dezentrale Struktur bei gleichzeitigem Verhindern des sogenannten „Double Spending“. Alle Transaktionen werden verifiziert und chronologisch gespeichert. Miner stellen dem Netzwerk ihre Rechenleistung in der Regel gegen Bezahlung in Form der Kryptowährung zur Verfügung. Das Risiko gegenüber Hackerangriffen ist in einer Blockchain verhätlnismässig gering.
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 3. Strafrechtliche Aspekte am Beispiel des Besitzes von Kinderpornographie

In verschiedenen Bitcoin-Transaktionen wurden kinderpornographische Inhalte gefunden. Ist der Bitcoin-Nutzer durch das automatische Speichern der Transaktionshistorie bereits des Besitzes von Kinderpornographie schuldig? Wie stellt sich der Sachverhalt bei den Minern dar? Kann hier jeweils Vorsatz unterstellt werden?
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 4. Anwendbarkeit des Datenschutzes

Es stellt sich bei Blockchain-Anwendungen die Frage, ob auch die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung darauf Anwendung findet. Sind in einem öffentlichen Blockchain-Netzwerk überhaupt personenbezogene Daten zu finden und wenn ja, liegen sie eventuell anonymisiert oder pseudonymisiert vor?
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 5. Verantwortliche Stellen innerhalb einer Blockchain

Die Verantwortlichkeit innerhalb eines Blockchain-Netzwerks im Sinne der DS-GVO lässt sich nicht eindeutig definieren. Daraus ergeben sich Probleme insbesondere hinsichtlich des Rechts auf Korrekturen falscher Angaben oder der Löschung bestimmter Datensätze. Es müssen neue Lösungsansätze zur Umsetzung des Datenschutz gefunden werden.
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 6. Zivilrechtliche Aspekte am Beispiel von Smart Contracts

Smart Contracts auf Basis der Blockchain-Technologie kollidieren mit dem deutschen Zivilrecht. Da Transaktionen nur von einer Person innerhalb einer Blockchain erstellt werden können, gibt es konkrete Herausforderungen hinsichtlich der Nichtigkeit oder dem Rücktritt von Verträgen.
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 7. Lösungsansätze

„Reverse Transactions“ ermöglichen die Korrektur fehlerbehafteter Transaktionen. „Pruning“ ermöglicht das teilweise Löschen von Datensätzen innerhalb einer Blockchain ohne die gesamte Kette funktionsuntauglich zu machen. „Chameleon Hashs“ ermöglichen durch eine zentrale Instanz rückwirkend Transaktionen zu editieren.
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Kapitel 8. Fazit

Der Einfluss, den die Blockchain-Technologie auf uns haben wird, ist noch nicht abzusehen. Bitcoin wurde bereits für die Abwicklung von illegalen Geschäften verwendet. Andererseits könnte beispielsweise durch Blockchains auch die Korruption eingedämmt werden.
Cathrin Hein, Wanja Wellbrock, Christoph Hein

Backmatter

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