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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Einleitung

Zusammenfassung
Das aktuelle Wirtschaftsgeschehen ist durch permanente Änderungen gekennzeichnet. In den vergangenen Jahren konnte eine ständig wachsende Komplexität und Dynamik der Unternehmensumwelt sowie ein grundlegender Wandel der Wettbewerbsbedingungen konstatiert werden. Auch im gesellschaftlichen Bereich fanden große Umwälzungen statt. Die Folgen sind gravierende marktliche, soziale, ökologische und kulturelle Veränderungen, denen sich soziale Systeme wie Unternehmen, öffentliche Institutionen, Schulen usw. gegenübergestellt sehen. Um handlungs- und wettbewerbsfähig zu sein, müssen sie angemessen auf derartige Wandlungen reagieren. Wichtige Voraussetzungen hierzu stellen die Anpassungsfähigkeit von Unternehmensorganisationen an die neue Umweltsituation, aber auch die Fähigkeit von Unternehmen, selbst aktiv auf ihre Umwelt einzuwirken, dar. Organisationsstrukturen sind so zu variieren, daß Flexibilität, Reaktionsvermögen, Informationskapazität, Koordinationsfähigkeit und innere Dynamik sozialer Systeme steigen, wodurch ihre Überlebens- und Weiterentwicklungsfähigkeit in der gegenwärtig turbulenten Umwelt langfristig gesichert bleibt.
Andreas Dietrich

B. Die Kennzeichnung der Fremdorganisation

Zusammenfassung
Seit Beginn des Industriezeitalters und den damit verbundenen Veränderungen der wirtschaftlichen Umwelt gewinnt die Unternehmensorganisation immer mehr an Bedeutung. Auch im wissenschaftlichen Bereich erfolgte bald eine zunehmende Beschäftigung mit organisatorischen Problemstellungen. Infolge ständiger Komplexitätserhöhungen des wirtschaftlichen Umfelds hat sich daran bis heute nichts geändert.
Andreas Dietrich

C. Kennzeichnung des Übergangs von der Fremd- zur Selbstorganisation

Zusammenfassung
Die im Anschluß erläuterten Ansätze und Modelle kennzeichnen den Bereich zwischen Fremdorganisation und Selbstorganisation. Sie stellen Weiterentwicklungen oder Ergänzungen der in Teil B angeführten klassischen Ansätze oder des zur neoklassischen Organisationslehre zählenden Human-Relations-Ansatzes dar. Es fällt auf, daß einzelne Konzepte zeitlich nicht nacheinander, sondern in der Regel parallel zueinander entstanden. Auch bedeutete die Herausbildung neuer Ansätze immer eine Ergänzung bisheriger Theorien, nie jedoch ihre totale Ablösung. Das gilt ebenfalls für klassische und neoklassische Organisationskonzepte, denn die Entstehung der neoklassischen Organisationslehre führte keinesfalls das Ende klassisch fundierter Organisationstheorien herbei. Beispielsweise werden ältere, bereits auf Taylor zurückgehende Methoden des Scientific Management noch heute in den REFA-Studien weiterentwickelt.
Andreas Dietrich

D. Das Konzept der Selbstorganisation

Zusammenfassung
Teil D gibt einen Überblick über das Selbstorganisationskonzept.431 Zunächst findet die Kennzeichnung des Phänomens der Selbstorganisation statt, wobei auch jener im Hinblick auf den Fortgang dieser Arbeit sehr bedeutende Unterschied zwischen autonomer und autogener Selbstorganisation erläutert wird. Als nächstes folgt eine Zusammenfassung des entwicklungsgeschichtlichen Verlaufs der modernen (autogenen) Selbstorganisationsforschung, an welche sich die Darstellungen wichtiger Grundlagen des Selbstorganisationskonzeptes sowie der Eigenschaften selbstorganisierender Systeme anschließen. Daraufhin werden signifikante Unterschiede zwischen traditioneller Organisationsperspektive und Selbstorganisationsperspektive im Hinblick auf das Organisieren, die Organisationsform, den Organisator und die Organisationsmitglieder beschrieben.
Andreas Dietrich

E. Die Umsetzung der Selbstorganisation

Zusammenfassung
Im Mittelpunkt des vorliegenden Teils E steht die Umsetzung der Selbstorganisation in Unternehmen. Zunächst findet eine Kennzeichnung der Organisation als dynamische Kernkompetenz statt. Dies macht eine Herausarbeitung der Bedeutung von Kompetenzen in der Betriebswirtschaftslehre und im strategischen Management erforderlich. Im Anschluß daran werden das Organisationale Lernen, das Gruppenkonzept sowie die Unternehmenskultur als Voraussetzungen für die Bildung dynamischer Kernkompetenzen näher untersucht.
Andreas Dietrich

F. Schlußfolgerungen

Zusammenfassung
Teil F bildet den Abschluß dieser Arbeit. Von einer wiederholten, ausführlichen Kennzeichnung der Problemstellung und des Arbeitsaufbaus sowie von detaillierten Zusammenfassungen der Inhalte einzelner Arbeitsteile wird hier abgesehen. Diesbezüglich sei auf die Einleitung beziehungsweise auf die Endabschnitte der Teile B, C und D verwiesen. In den folgenden Gliederungspunkten werden zunächst wichtige Aussagen zur behandelten Thematik herausgestellt. Anschließend findet die Formulierung eines Denkschemas zur Umsetzung der autogenen Selbstorganisation — unter Beachtung des Effizienz- und Effektivitätskriteriums — statt. Im letzten Abschnitt werden mögliche Probleme sowie Hindernisse angeführt, welche ein solches Vorhaben erschweren oder gar vereiteln können, und Hinweise auf weiterführende Forschungsfragen gegeben.
Andreas Dietrich

Backmatter

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