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Über dieses Buch

In der klassischen Ökonomik ist in der Regel der statische Gleichgewichtszustand einer einfachen Wirtschaft der zentrale Betrachtungsgegenstand. Mit dem Simulationsprogramm EconSim entwickelt der Autor ein Modell, das es Ökonomen ermöglichen soll, deutlich komplexere Abbilder realer Wirtschaften zu erschaffen und diese konsistent und systematisch zu analysieren. Dabei ist der zentrale Gedanke die Schaffung eines möglichst modularen Werkzeugs, das es erlaubt eine große Vielzahl verschiedener Situationen und Zusammenhänge abzubilden und jederzeit weitere Elemente hinzuzufügen. Janis Kesten-Kühne analysiert wesentliche ökonomische Merkmale von Marktprozessen für bestimmte Marktvermittlungsformen und stellt sie entsprechenden Ergebnissen standardökonomischer Gleichgewichtsmodelle gegenüber. Der verfolgte Ansatz des Autors ist ein wichtiger Beitrag zur ökonomischen Forschung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Interaktion der die Gesellschaft bildenden Elemente und insbesondere mit den Konsequenzen dieser Interaktion für den gegenwärtigen sowie die zukünftigen Zustände der Gesellschaft. Dabei stehen Ökonomen vor dem Problem, dass sie es mit zwei außerordentlich komplexen Systemen zu tun haben, die sich in ihrer Gänze nur schwer beobachten lassen: dem Menschen und der Gesellschaft.
Janis Kesten-Kühne

Kapitel 2. Theoretische Grundlagen

Zusammenfassung
Bei der Ökonomik handelt es sich keinesfalls um ein geeintes und allgemein anerkanntes Theoriegebäude, sondern um eine Reihe konkurrierender Theorien und Modelle, die auf fundamental divergierenden Weltanschauungen, zum Beispiel hinsichtlich der Aufgabe des Staates oder der Funktionsweise der ökonomischen Interaktion zwischen Menschen, fußen. Oft sind ökonomische Debatten alleine aufgrund starker Implikationen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und damit auch auf das eigene Umfeld emotional stark aufgeladen. Eine wertneutrale Analyse der zugrunde liegenden Phänomene ist daher notwendig, um echte Erkenntnisse zu erhalten.
Janis Kesten-Kühne

Kapitel 3. Modellbildung

Zusammenfassung
In Kapitel 1.2 wurde beschrieben, welches gemeinsame Fundament sich in den betrachteten ökonomischen Theorien finden lässt. Ein Simulationsmodell, das die erarbeiteten Elemente abbildet und eine entsprechende Verknüpfung zulässt, sollte es ermöglichen, die Theorien zu untersuchen. Die aufgestellten Zusammenhänge stellen zumeist Ableitungen des Fundaments dar und sollten bei einer geeigneten Simulationsarchitektur aus den Simulationsergebnissen hervorgehen, sich also aus dem Wirtschaftsprozess implizit herausbilden.
Janis Kesten-Kühne

Kapitel 4. Semantische Mächtigkeit

Zusammenfassung
In Kapitel 2 wurde die Modellierung von EconSim ausführlich erläutert und in die einzelnen Bestandteile des Frameworks eingeführt. Das folgende Kapitel soll nun anhand einiger Beispiele zeigen, wie sich ökonomische Problemstellungen mit EconSim abbilden lassen. Ziel ist es dem Leser einen Eindruck der Möglichkeiten von EconSim zu geben und den Einstieg in die Modellierung von Testinstanzen zu erleichtern.
Janis Kesten-Kühne

Kapitel 5. Simulationsstudien

Zusammenfassung
Nachdem in den vorangehenden Kapiteln ausführlich die theoretischen Grundlagen (Kapitel 1) und die Modellierung von EconSim (Kapitel 2 + 3) erläutert wurden, soll im folgenden Kapitel zunächst in Kürze auf die Verifikation und Validierung ökonomischer Analysen eingegangen werden (Kapitel 4.1), denen bei wissenschaftlichen Analysen generell und bei Verwendung wissenschaftlicher Hilfsmittel im besonderen eine wichtige Rolle zukommen, um die wissenschaftliche Qualität der Untersuchung zu untermauern. Anschließend soll anhand einer exemplarischen ökonomischen Untersuchung verschiedener Marktvermittlungsformen und Entscheidungsalgorithmen die Verwendung von EconSim als Mittel der ökonomischen Erkenntnis veranschaulicht werden (Kapitel 4.2).
Janis Kesten-Kühne

Backmatter

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