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Über dieses Buch

Dieses essential erklärt grundlegend das betriebliche Gestaltungsfeld Bestandsmanagement und führt die relevanten Begriffe und Formeln ein. Stochastisches Bestandsmanagement beschäftigt sich mit Antworten auf die Fragen, wann Produktbestellungen aufgegeben werden sollen und wie viel auf einmal bestellt werden soll. Dabei werden die Unsicherheiten des zu versorgenden, konsumierenden Prozesses und des zuliefernden Nachschub-Prozesses berücksichtigt. Diese Aufgaben können mithilfe von Modellen optimal gelöst werden. Die wichtigsten Modelle zur Beantwortung der Fragen nach dem Wann und dem Wie viel werden einsteigerfreundlich erklärt und ihre Anwendung an einfachen Beispielen und einer Fallstudie gezeigt. Nacheinander werden das Newsvendor Modell, das kontinuierliche und das periodische Bestandsmodell erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung: Warum es Bestandsmanagement braucht

Unternehmen befinden sich nicht alleine im Wettbewerb „Wir gegen den Rest der Welt“, sondern Wertschöpfungsketten (eng. Supply Chains) konkurrieren miteinander um Kundenaufträge. Dabei erbringt jedes Unternehmen arbeitsteilig seinen Teil der Wertschöpfungstiefe an einem Produkt. Die Fließrichtung der Supply Chain ist von den Quellen der ausgeschöpften Ressourcen hin zu den Senken des Produktkonsums ausgerichtet.
Christian Brabänder

Kapitel 2. Modell 1: Das klassische deterministische Bestellmengenmodell

Das klassische Bestellmengenmodell geht auf Harris (1913) zurück, wird im deutschsprachigen Raum allerdings oft der Dissertation von Andler (1929) zugeschrieben. Es handelt sich dabei um ein deterministisches Modell, dass zum grundlegenden Verständnis kurz besprochen wird, um es danach um die Eigenschaft der Stochastizität zu erweitern.
Christian Brabänder

Kapitel 3. Modell 2: Das Newsvendor Modell

Bei mengenmäßig stochastischer Periodennachfrage besteht das betriebswirtschaftliche Entscheidungsproblem in der Frage, welche Menge eines Produktes für die Verwendung in einer zu beplanenden, anstehenden Periode bestellt werden soll. Der zu bestimmende Periodenbestand soll – kurz gesagt – nicht zu viel und nicht zu wenig sein, sodass der Erwartungswert des Profits maximiert wird. Diese Situation ist als Newsvendor-Problem (dt. Problem des Zeitungsjungen) bekannt.
Christian Brabänder

Kapitel 4. Modell 3: Kontinuierliches Bestandsmanagement

Das kontinuierliche Bestandsmanagement ist ein Modell, welches Lagerbestände über einen beliebig langen Zeitraum erlaubt. Dieses stochastische Modell geht auf Wilson (1934) zurück. Wilson schlägt folgenden Prozess vor: Ein Produkt befindet sich in einer bestimmten Menge im Lager.
Christian Brabänder

Kapitel 5. Modell 4: Periodisches Bestandsmanagement

Das periodische Bestandsmanagement geht von einem anderen Bestellprozess aus als das kontinuierliche. Der essentielle Unterschied besteht in der Verwendung einer regelmäßigen Lagerbestandsüberwachung bzw. einem Bestelltakt. Das Kontinuierliche begründet einen Bestellvorgang materiell mit dem Bestandsverlauf und der Erreichung des Bestellpunkts.
Christian Brabänder

Kapitel 6. Unsicherer Nachschub

In den vorangegangenen Kapiteln wurden die Modelle des stochastischen Bestandsmanagements unter Berücksichtigung unsicherer Nachfrage diskutiert. Die implizite Annahme war, dass Nachschub aus der upstream Lieferkette mit Sicherheit planbar sei. Diese Annahme ist offensichtlich in der Praxis nicht immer gegeben.
Christian Brabänder

Kapitel 7. Zentralisierung senkt Sicherheitsbestände

Unternehmen bedienen Nachfrage in verschiedenen Regionen. Hierfür gibt es Standorte mit der gleichen Funktion in verschiedenen Regionen: Werke, Zentral- und Regionallager, Umschlagpunkte und Filialen. Aus Sicht des Bestandsmanagements folgt daraus ein Problem: An jedem Standort muss ein Sicherheitsbestand liegen, der der Bedienung von konsumierenden Prozessen dient. Gibt es viele gleichartige Standorte, gibt es viele redundante Sicherheitsbestände.
Christian Brabänder

Backmatter

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