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Über dieses Buch

Themenschwerpunkt bildet das Gütertransportrecht, national wie international. Dargestellt werden das deutsche Gütertransportrecht, wie im HGB geregelt, ebenso wie das Speditions-, Multimodal-, Umzugs- und Lagerrecht. Die wichtigsten gesetzlichen Normen werden im Wortlaut vorgestellt, verständlich kommentiert und in Schaubildern und Übersichten zusammenfassend dargestellt. Da Transporte jedoch nicht an nationalen Grenzen halt machen, sind auch die wesentlichsten internationalen Regelungen des Transportrechts aufgeführt und erläutert, so die Regelungen der CMR, der CIM, des Montrealer Übereinkommens bzw. des Warschauer Abkommens. Eine Darstellung der nationalen Speditionsbedingungen mit den neuen ADSp (2017) und der internationalen FIATA Bedingungen vervollständigen diese Übersicht der Bestimmungen die für die Praxis am relevantesten sind. Den Abschluss bildet das deutschen Seehandelsrecht. Das Seehandelsrecht wie auch die frachtrechtlichen Regelungen werden dabei in den notwendigen kaufrechtlichen Kontext gestellt, das schließt einen Blick auf die Incoterms 2010 ein. Im Rahmen des Speditionsrechts und der ADSp werden auch die hierfür notwendigen Versicherungen erläutert, wie die Haftungs- und die Warenversicherung. Das Buch ist bewusst als „Lernbuch“ konzipiert, das heißt es werden Strukturen aufgezeigt und erläutert, um einen ersten gründlichen Überblick über das nationale und internationale Frachtrecht zu vermitteln. Von Anfang an werden Leserin und Leser mitgenommen, um mittels Anspruchsgrundlagen und Einwendungen transportrechtliche Fragestellungen lösen zu können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Der Umsatz im Wirtschaftsbereich Logistik in Deutschland wird laut dem BVL und der Fraunhofer Arbeitsgruppe für Supply Chain Services für 2011 auf 222 Mrd. € prognostiziert. Im Jahre 2008 wurden alleine in den Sektoren Transport-, Umschlag und Lagerung (TUL) ein Gesamtumsatz von 154 Mrd. € erzielt und 1,45 Mio. Menschen waren in diesen Bereichen in Deutschland beschäftigt.
Thomas Wieske

2. Das deutsche Frachtrecht

Zusammenfassung
Anknüpfungspunkt des neuen Frachtrechts ist der Frachtvertrag.
Thomas Wieske

3. Besondere Regelungen im deutschen Transport- und Lagerrecht

Zusammenfassung
Der Gesetzgeber des HGB hat den Frachtvertrag (§§ 407–450 HGB) in den Mittelpunkt seiner Überlegungen bei der Neuordnung des Transportrechts gestellt. Auch bei Nichtfrachtverträgen wird deshalb immer wieder auf das Frachtrecht Bezug genommen, insbesondere auf die Obhutshaftung des Frachtführers. Im Folgenden sollen dargestellt werden:
Thomas Wieske

4. Der Europäische Straßentransport geregelt durch die CMR

Zusammenfassung
Transporte machen an Landesgrenzen nicht Halt.
Thomas Wieske

5. Das Recht des internationalen Luftverkehrs – Warschauer Abkommen und Montrealer Übereinkommen

Zusammenfassung
Durch das HGB wurden alle nationalen Arten des Transportes den einheitlichen Regelungen des revidierten HGB (Vierter Abschnitt) unterstellt. Dies gilt für nationale Lufttransporte. Aus der Natur von Luftfrachtbeförderungen und als Folge der hohen Kosten liegt jedoch der Schwerpunkt dieser Art des Transports im internationalen ja interkontinentalen Verkehr, z. T. auch kombiniert mit anderen Verkehrsarten, wie z. B. dem sog. „Sea-Air Verkehr“ („Doppelt so schnell wie Seefracht und halb so teuer wie Luftfracht“).
Thomas Wieske

6. Das Recht des internationalen Bahntransports – Die CIM

Zusammenfassung
Der internationale Eisenbahnverkehr war schon 1890 in Europa mit dem Berner Übereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr in einer internationalen Konvention geregelt. Das gültige internationale Übereinkommen hat seine Basis in dem COTIF 1980, das grundlegend reformiert wurde durch das „Protokoll betreffend die Änderung des Übereinkommens über den internationalen Eisenbahnverkehr (COTIF) vom 09.05.1980 (Protokoll 1999)“, nachfolgend COTIF 1999 genannt.
Thomas Wieske

7. Eine kurze Übersicht über das deutsche Seehandelsrecht

Zusammenfassung
Bei den internationalen Transporten dominieren die Seetransporte. Im interkontinentalen Warenaustausch werden mehr als 90 % der Waren per Seeschiff transportiert. Transportiert werden Massengüter und Rohstoffe, ebenso wie Fertigprodukte, Maschinen und Anlagen. Eng mit dem Seetransport ist der Transport von Gütern aller Art unter Benutzung von Container auf der Seestrecke verbunden, die dann auch mit dem Lkw, der Bahn und dem Binnenschiff weiter transportiert werden (Multimodalverkehr).
Thomas Wieske

Backmatter

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