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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort

Zusammenfassung
Die Aufgabe, auf engstem Raum eine Einführung in die Umweltpolitik zu geben und dabei so vielfältige Themenbereiche zu berühren wie Umweltprobleme in der Bundesrepublik Deutschland, im globalen Zusammenhang, „Umwelt-Außenpolitik“, Umweltpolitik in Entwicklungsländern, China und Japan, ist kaum lösbar. Zu ihrer erschöpfenden Behandlung müßten angesichts der Informationsfülle sicher mehrere Bücher von Spezialisten verschiedener Disziplinen geschrieben werden.
Bernhard Glaeser

1. Einleitung und Synopse

Zusammenfassung
Das Ökosystem Erde - einige sprechen vom Raumschiff Erde - ist in Gefahr. Diese Gefahr erstreckt sich auch auf seine Bewohner einschließlich des Menschen. Es sind nicht mehr nur wenige Untergangspropheten, die ein Ende der Geschichte des Menschen im Einklang mit dem Ende der Naturgeschichte befürchten. Denn der Mensch bedroht die Natur mit der geballten Kraft moderner Technik und Ökonomie; ist aber andererseits ohne Natur, deren Teil er ist, nicht überlebensfähig. Folglich bedroht er sich selbst, verschließt jedoch vor dieser Tatsache die Augen.
Bernhard Glaeser

2. Das Umweltthema als politisches Problem

Zusammenfassung
Im Jahre 2000 steht die Menschheit existenziellen Gefahren gegenüber, wenn sich an den gegenwärtig erkennbaren Entwicklungen nichts ändert. Dies ist die Generalthese des Anfang der 70er Jahre erarbeiteten aufsehenerregenden Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ an den Club of Rome (Meadows 1972). Noch knapp ein Jahrzehnt später bleibt dies die Generalthese des wiederum öffentlichkeitswirksamen Berichts an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Global 2000 (The Global 2000 Teport, 1981). Die tendenzielle Deckungsgleichheit der Aussagen und „Prognosen“ macht erschrecken und läßt sogleich die Frage stellen: Haben wir denn nichts gelernt? Erkennen Gesellschaften, Staaten und ihre Politiker die drohenden Gefahren nicht?
Bernhard Glaeser

3. Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Grundlagen

Zusammenfassung
Umweltschädigungen und Umweltpolitik sind in den vergangenen Jahren im öffentlichen Bewußtsein der Bundesrepublik zu einem zentralen Thema avanciert. Die jährlichen Umweltschäden in der Bundesrepublik werden auf über 103 Milliarden DM geschätzt; das entspricht 6% des Bruttosozialprodukts von 1984(Wicke 1986, S. 123 und 130). Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Presse nicht über ein Umweltthema berichtet. Abgesehen von immer wieder auftauchenden Gift- oder Sondermüllskandalen sind es vor allem Nordsee und Wald, deren schleichender und - wie es scheint - unaufhaltsamer Tod weite Teile der Bevölkerung beunruhigt.
Bernhard Glaeser

4. Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Ausgewählte Problembereiche

Zusammenfassung
Im folgenden wird die Umweltpolitik der Bundesrepublik anhand einiger Problembereiche ansatzweise dargestellt. Die Darstellung orientiert sich, wie die Politik auch, an den Umweltmedien Luft, Wasser und Boden. Eine Ausnahme bildet am Ende dieses Überblicks die Umweltchemikalienpolitik, die medienübergreifend konzipiert ist. Eine kommentierende Bewertung und abschließende Zusammenfassimg versteht sich aus der Sicht der betroffenen Menschen und - soweit dies möglich ist - der betroffenen Umwelt.
Bernhard Glaeser

5. Probleme grenzüberschreitender Umweltverschmutzung: Umweltaußenpolitik

Zusammenfassung
Umweltverschmutzung ist nicht nur ein innenpolitisches oder nationalstaatliches Thema, denn „Luft und Wasser kennen keine Schlagbäume“ wie es die Bonner Wochenzeitschrift „Das Parlament“ in ihrer „Themenausgabe Umweltschutz in Europa“ (Das Parlament 17./24.8.1985, S. 1) formulierte. Darüber hinaus werden die Weltmeere verseucht, die ihrerseits Umweltschäden von Kontinent zu Kontinent tragen.
Bernhard Glaeser

6. Umweltpolitik in Entwicklungsländern

Zusammenfassung
In unterschiedlichen Strategien nachholender Entwicklung versuchen die meisten Länder der Dritten Welt, die Länder des industrialisierten Nordens auf dem Wege ihrer - wie sie überzeugt sind - erfolgversprechenden Industrialisierungsstrategien zu imitieren. Trotz nachweislicher Erfolge auf vielen Gebieten sind eklatante Fehlschläge nicht zu leugnen. Aus sozialer Perspektive verschärfte sich vielfach die Einkommensdisparität, die Kluft zwischen reich und arm. Ökologisch gesehen wurden die im Gefolge der Industrialisierung, der Modernisierung der Landwirtschaft sowie der Urbanisierung auftretenden Umweltprobleme weitaus unterschätzt.
Bernhard Glaeser

7. Umweltmodelle aus Fernost: Lernen von China und Japan?

Zusammenfassung
Lernen von China und Japan? Die Frage erinnert wie Lernen von Dazhai oder Dazhing an bestimmte Phrasen der chinesischen Kulturrevolution, die erkennbar spätestens seit 1978 von der Modernisierungspolitik Deng Xiao Pings abgelöst wurde. Dennoch ist die Frage ernst zu nehmen: Wie erfolgreich ist Umweltpolitik in China oder Japan, und bis zu welchem Grade sind ihre Erfahrungen auf andere Länder übertragbar?
Bernhard Glaeser

8. Konsequenzen für Umweltstrategien in Industrie- und Entwicklungsländern

Zusammenfassung
Es gehört bereits zur Routine der internationalen Presse, über Umweltprobleme und Umweltkatastrophen zu berichten. Beispiele sind Unfälle in Kernkraftwerken in der USA und der UdSSR, aas Waldsterben in West- und Osteuropa oder die Giftgaskatastrophe in Indien. Keine Region, kein Land scheint verschont. Überall ist die Bevölkerung betroffen, auch wirtschaftlich lassen sich eher Schäden als Nutzen ausmachen.
Bernhard Glaeser

9. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die Umweltqualität hat sich rapide verschlechtert, in der nördlichen ebenso wie in der südlichen Hemisphäre. Daß ökologische Beeinträchtigungen äußerst nachteilige ökonomische Folgen nach sich ziehen können, wurde zunächst von den Ländern des industrialisierten Nordens, mit einer gewissen Zeitverzögerung aber auch von den Ländern des wirtschaftlich unterentwickelten Südens anerkannt, wie die Weltumweltkonferenzen 1972 in Stockholm und 1982 in Nairobi gezeigt haben (Kapitel 2).
Bernhard Glaeser

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