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Über dieses Buch

Mit dem Praxisbuch bereiten die Autoren Orientierungswissen für die Modernisierung der Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen für die Unternehmens-IT der Zukunft auf. Dazu werden die verfügbaren, schon praxisreifen neuen Technologien und deren Nutzung in ihren jeweiligen Anwendungen, aber auch Ergebnisse der Forschung und der Stand der Forschung erläutert sowie Leitfäden zur digitalen Transformation angeboten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

10. Cloud-Sicherheits-Leitfaden für Nutzer (CSLN)

Zusammenfassung
Der vorliegende Cloud-Sicherheits-Leitfaden für Nutzer von Cloud-Diensten (CSLN) bietet kleinen Unternehmen, Selbstständigen und Privatpersonen Hilfestellungen für die sicherheitstechnische Analyse des (möglichen) Einsatzes von externen Cloud-Angeboten (Public Cloud Services). Der CSLN soll insbesondere die Auswahl von geeigneten Cloud-Diensten erleichtern und helfen, ein Bewusstsein für die bestehenden Risiken zu schaffen und zur Risikoreduktion beitragen. Dazu wird eine Methode zur Risikoanalyse vorgestellt, die auch für Personen, die keine IT-Security-Experten sind, mithilfe des CSLN zu bewältigen sein soll. Außerdem wird ein Entscheidungsfindungsprozess zur Auswahl von Cloud-Diensten aus einer Managementperspektive vorgestellt, der die in der Risikoanalyse ermittelten Sicherheitsanforderungen berücksichtigt.
Johannes Viehmann

Digitalisierung und Digitale Transformation

Frontmatter

1. Digitalisierung im öffentlichen Diskurs

Zusammenfassung
Die Digitalisierung ist eine technologiegetriebene Veränderung aller Bereiche der menschlichen Gesellschaft mit vielen Gesichtern, wie einem politischen, einem arbeitsmarktpolitischen, einem sozialpolitischen, natürlich auch einem kulturellen und letztlich auch einem individual-kognitiven Gesicht. Über alle diesen Gesichtern zugeordneten Phänomene findet ein breiter öffentlicher Diskurs mit all den Begleiterscheinungen statt, die dann, wenn eine breite Öffentlichkeit erreicht werden soll, auch zu unsinnigen Mystifizierungen und Verdammungen führen. Auch das wirtschaftspolitische, das wirtschaftliche und sogar das technische Gesicht der Digitalisierung sind von diesen Begleiterscheinungen nicht verschont geblieben. Für die prognostizierte Digitalisierung 4.0 ist es deshalb wichtig auf einer, auf den rationalen Kern zurückgeführten, wirtschaftlichen und technischen Sicht aufzubauen, um damit den dafür Verantwortlichen Hilfe anzubieten. Diesem Anliegen sollen die folgenden Ausführungen dienen.
Herbert Weber

2. Digitalisierung technisch

Zusammenfassung
Eine unternehmensorientierte technische Sicht auf die Digitalisierung erfordert nicht nur die Betrachtung des gegenwärtigen Standes der Technik und der sich damit ergebenden neuen Möglichkeiten für die Digitalisierung, sondern auch der in den letzten Dekaden schon entstandenen Nutzungen von Informations- und Kommunikationstechnologien, um die weitergehenden Nutzungen und die schon existierenden Nutzungen zu einem kohärenten neuen Ganzen zusammenzuführen. Diese, auch die Historie der Digitalisierung berücksichtigende Darstellung der Digitalisierung dient dazu, den Übergang zu einer Digitalisierung 4.0 auch Fachfremden begreiflich zu machen.
Herbert Weber

3. Digitalisierung 4.0: Perspektiven

Zusammenfassung
Die folgenden weitergehenden Erläuterungen der technischen Möglichkeiten für die Digitalisierung 4.0 sollen verdeutlichen, welche Informations- und Kommunikationstechnologien als Treiber für diese digitale Transformation gelten können. Ihre detailliertere Beschreibung soll auch dazu dienen abzuleiten, welche Weiterentwicklungen des betrieblichen Handelns, bis hin zum Ausbrechen aus tradierten Vorgehensmustern, die Nutzung dieser Technologien zur Folge haben können und welche dieser Änderungen möglicherweise sogar die Voraussetzung für die Digitalisierung 4.0 sind.
Herbert Weber

Digitalisierung und digitale Transformation für die Modernisierung der Unternehmens-IT

Frontmatter

4. Informations- und Kommunikationstechnologien für die Unternehmens-IT

Zusammenfassung
Für die Digitalisierung 4.0 wird nicht selten auch eine Modernisierung der im Ablauf von Dekaden aufgebauten und betriebenen Unternehmens-IT unvermeidbar sein. Die Anforderungen dafür zu kennen ist die Voraussetzung für ein systematisches Vorgehen bei der Modernisierung. Die in der Vergangenheit angewandten „best practices“ werden sicherlich den neuen Herausforderungen nicht immer gerecht werden. Die Eckpfeiler für eine Systematik des Vorgehens für die Modernisierung werden im Folgenden einführend erläutert.
Herbert Weber

5. IKT-Infrastrukturen und Dienste-Infrastrukturen

Zusammenfassung
Die Unternehmens-IT für die Digitalisierung 4.0 wird in aller Regel nicht nur „vor Ort“- Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen, sondern auch über öffentlich zugängliche Dienste-Infrastrukturen verfügbare Dienste umfassen. Ziel dieser Erweiterung ist die zeitnahe Erfüllung neuer geschäftlicher und technischer Anforderungen und die Flexibilisierung der Unternehmens-IT durch einen leichter zu bewerkstelligenden Umstieg zu anderen als den genutzten Diensten. Diese nicht ungerechtfertigten Hoffnungen entsprechen den Hoffnungen beim Übergang von selbstentwickelter zu gekaufter Software am Beginn der Digitalisierung. Es ist zu erwarten, dass mit der Dienstenutzung in der Unternehmens-IT für die Digitalisierung 4.0 preisliche Vorteile entstehen und der Bedarf an kaum verfügbaren Fachkräften auch leichter gedeckt werden kann. Gleichzeitig entstehen mit der Nutzung von Diensten und Dienste-Infrastrukturen aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik mit der Entwicklung und Bereitstellung von Diensten und Dienste-Infrastrukturen für spezielle Anwendungen in einer hochdifferenzierten Wirtschaft wie in der Bundesrepublik Deutschland.
Herbert Weber

6. Modernisierung der Unternehmens-IT aus der Cloud

Zusammenfassung
Die Bereitstellung von informations- und kommunikationstechnischen Diensten zu deren gleichzeitiger Nutzung durch mehrere oder viele Nutzer ist eine erfolgreiche technische Entwicklung mit deren Hilfe private Nutzer über ihre Smartphones eine Vielzahl, als Apps bezeichnete Dienste unterschiedlicher Anbieter in Anspruch nehmen können. Ein ähnlicher Dienstemarkt für die Bereitstellung und Nutzung von Diensten für die Wirtschaft und andere Organisationen ist erst im Aufbau. Technologische Basis beider Entwicklungen sind Clouds, die die Nutzung ganzer Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen aus Hardware, Software und Kommunikationsnetzen als Dienste ermöglichen und damit auch die Basis sehr weitreichender Neustrukturierung der Unternehmens-IT sein können. Diese Transformation verspricht nicht nur eine Vielzahl von Vorteilen, sondern stellt auch eine große Herausforderung dar. Diese zu kennen und zu bewältigen ist das Anliegen in den folgenden Erläuterungen zur cloudbasierten Modernisierung der Unternehmens-IT.
Herbert Weber

7. Schlussbemerkungen

Zusammenfassung
Welche Schlüsse sind nach den vorangegangenen Ausführungen zur Modernisierung der Unternehmens-IT für die Digitalisierung 4.0 zu ziehen? Welche Stärken und Schwächen bestimmen das weitere Vorgehen, welche Erfolgsaussichten existieren und welche Voraussetzungen für Erfolge müssen erst noch geschaffen werden? Die Beantwortung dieser Fragen erlaubt sicherlich kein Schwarz-Weiß-Denken, sondern erfordert die Analyse im Detail.
Herbert Weber

Leitfäden für die digitale Transformation in der Wirtschaft

Frontmatter

8. Leitfaden 1

Smart Sourcing für die Unternehmens-IT
Zusammenfassung
Es ist wohl kaum zu leugnen, dass sich in der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Entwicklung von Systemen und Infrastrukturen für die Unternehmens-IT, verglichen mit anderen Ingenieurdisziplinen, eine nicht zu übersehende ad hoc Mentalität eingebürgert hat. Die im Vorfeld von Produktentwicklungen sonst üblichen ingenieurtechnischen Planungen werden all zu oft durch schnelles Probieren ersetzt. Die Bewältigung der anstehenden Aufgaben und die Beherrschung der Komplexität der entstehenden Ergebnisse können deshalb keineswegs immer als gesichert gelten. Insbesondere die in der Zwischenzeit alltäglichen Sabotagen unterschiedlichster Art und die damit existierenden Risiken können nur abgewendet werden, wenn ein solides durchgängiges Ende-zu-Ende-Engineering sichergestellt wird. Der folgende Leitfaden liefert die Eckpunkte für ein Raster zum Vorgehen um ein Minimum an Engineering im Vorfeld der Programmierung zu ermöglichen.
Herbert Weber

9. Cloud-Sicherheits-Leitfaden für Anbieter (CSLA)

Zusammenfassung
Der vorliegende Cloud-Sicherheits-Leitfaden für Anbieter von Cloud-Diensten (CSLA) bietet Hilfestellungen bei der Analyse von Sicherheitsrisiken, bei der Planung und Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen und insbesondere bei der Kommunikation der Sicherheitsleistungen. Durch die Verwendung des CSLA können Entwickler und Betreiber von Cloud-Diensten ihr Angebot gegenüber der Konkurrenz positionieren. Potenzielle Kunden können mit dem CSLA gestaltete Angebote mithilfe des Cloud-Sicherheits-Leitfadens für Nutzer von Cloud-Diensten (CSLN) gemäß ihren persönlichen Sicherheitsanforderungen beurteilen, eine passende Lösung zu finden, der sie vertrauen können.
Zum einen beinhaltet der CSLA eine Methode zur Risikoanalyse, die auch für kleine und mittelständische Unternehmen zu bewältigen ist. Zum anderen werden standardisierte Sicherheitsmaßnahmen mit verschiedenen Schutzlevels vorgestellt, die nicht nur die Konzeption und die Realisierung adäquater Sicherheitskonzepte zur Reduktion der identifizierten Sicherheitsrisiken unterstützen, sondern die im Zusammenspiel mit dem CSLN auch den potenziellen Nutzern die Einschätzung des gebotenen Sicherheitsniveaus und letztlich das Schöpfen von Vertrauen in den angebotenen Cloud-Dienst erleichtern.
Johannes Viehmann

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