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Über dieses Buch

Die vorliegende Studie identifiziert Einflussmöglichkeiten und Faktoren für die erfolgreiche Überführung vom Material in die Produktinnovation. Bis in die 1990er-Jahre berücksichtigte die Innovationspolitik ein lineares Modell, das unmittelbare Zusammenhänge zwischen Grundlagenforschung, Fertigung, Produktentwicklung und Kommerzialisierung annahm. Dagegen zeigen neue Entwicklungen, dass die Innovationskette als ein nichtlinearer, interaktiver und systemischer Prozess zu sehen ist, der intensiver Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen daran beteiligten Institutionen (Geldgeber, Forschungsinstitutionen, KMUs, etc.) bedarf. Mit detaillierten Analysen von Fallstudien werden in diesem Buch zugrundeliegende „Mechanismen“ zur Abbildung von Wertschöpfungs-/Innovationsketten dargestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse sind in einem Modell zur integrierten Material-, Prozess- und Produktentwicklung aggregiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung, Motivation und Zielsetzung

Der Weg von einer Entdeckung oder Erfindung als Ergebnis der Grundlagenforschung zu einem kommerziellen Produkt bzw. Prozess ist langwierig und führt nur in bestimmten Fällen und unter bestimmten Umständen tatsächlich zum (kommerziellen) Erfolg. Die Überführung von Grundlagenforschungsergebnissen in Produktinnovationen stellt somit einen komplizierten, sequenziellen Prozess dar, der auch „Innovationskette“ genannt wird.
Sebastian Gramlich, Emanuel Ionescu, Eckhard Kirchner, Karsten Schäfer, Stefan Schork

Kapitel 2. Grundlagen

Die Zielsetzung dieser Studie überspannt mehrere Produktlebenslaufphasen und involviert damit auch unterschiedliche (wissenschaftliche) Disziplinen. Umso entscheidender ist es, bei dieser disziplinübergreifenden Themenstellung von einer einheitlichen und konsistenten Terminologie auszugehen. Im Folgenden sind daher zentrale Begriffe definiert und das dieser Arbeit zugrunde liegende Begriffsverständnis dargelegt und erläutert.
Sebastian Gramlich, Emanuel Ionescu, Eckhard Kirchner, Karsten Schäfer, Stefan Schork

Kapitel 3. Grundlagenforschung und angewandte Forschung – ein Balanceakt

Die Frage „Was ist das richtige Verhältnis zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung?“ hat leider keine allgemein gültige Antwort. Um sich mit der Frage jedoch beschäftigen zu können, sollten die zwei in der Frage vorkommenden Begrifflichkeiten und deren Verknüpfung näher erläutert werden.
Sebastian Gramlich, Emanuel Ionescu, Eckhard Kirchner, Karsten Schäfer, Stefan Schork

Kapitel 4. Kernmodell zur integrierten Material-, Prozess- und Produktentwicklung

In der Literatur finden sich eine Reihe von Entwicklungsansätzen und Vorgehensmodellen, wobei diese im Speziellen für den Bereich der Produktentwicklung sehr ausdifferenziert und detailliert beschrieben sind. Hierbei zählen sicherlich zu den etablierten Ansätzen. Sie fokussieren im Besonderen auf die Realisierung einer gewünschten Produktfunktion.
Sebastian Gramlich, Emanuel Ionescu, Eckhard Kirchner, Karsten Schäfer, Stefan Schork

Kapitel 5. Beschreibung und Einordnung ausgewählter Fallstudien

Die grundlegende Idee des vorliegenden Falls befasste sich mit der Entwicklung einer elektrisch sehr gut leitfähigen, bedruckbaren Materialformulierung („Drucktinte“), die auf flexible Substrate aufgebracht werden kann. Somit können günstig herstellbare Komponenten für tragbare, flexible bedruckte Elektronikanwendungen zugänglich gemacht werden. Die Hauptfragestellung war, eine Alternative für die sehr gut elektrisch leitfähigen, jedoch sehr teuren Materiallösungen, die auf Au-, Ag- oder Cu-Kolloidsysteme basieren, zu entwickeln.
Sebastian Gramlich, Emanuel Ionescu, Eckhard Kirchner, Karsten Schäfer, Stefan Schork

Kapitel 6. Zusammenfassung und Fazit

Die vorliegende Studie ist im Rahmen des Profilbereiches „Vom Material zur Produktinnovation“ der Technischen Universität Darmstadt entstanden und betrachtet die Innovationskette als Ergebnis einer ganzheitlichen Projektdefinition und einer integrierten Lösungsfindung. In diesem Zusammenhang konnte anhand ausgewählter Fallstudien gezeigt werden, dass das Vorhandensein einer soliden Wissensbasis eine fundamentale Voraussetzung für eine erfolgreiche und lückenlose Gewährleistung der Innovationskette darstellt. Somit ist die strategische Grundlagenforschung als unabdingbar für die Produktinnovation anzusehen.
Sebastian Gramlich, Emanuel Ionescu, Eckhard Kirchner, Karsten Schäfer, Stefan Schork

Backmatter

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