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17.06.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Leichte, beschichtete Bipolarplatten für Brennstoffzellen

Autor:
Katrin Pudenz

Vitali Weißbecker und Andreas Schulze Lohoff vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-3) am Forschungszentrum Jülich haben eine neuartige Kohlenstoff-Beschichtung für Bipolarplatten aus Metall entwickelt. Mit dieser Beschichtung lassen sich Bipolarplatten aus Metall vor Korrosion schützen.

Bipolarplatten sind der mechanische Hauptbestandteil von Brennstoffzellenstacks und trennen Reaktionsgase und Kühlmedien voneinander ab. Gleichzeitig leiten sie den Strom von den Elektronen ab und müssen daher eine gute Leitfähigkeit aufweisen. Derartig beschichtete Platten sind deutlich leichter als vergleichbar alterungsbeständige Komponenten aus graphitbasierten Materialien, berichten die beiden Nachwuchsforscher aus Jülich. Durch ihren Einsatz ließe sich das Gewicht der Brennstoffzelle um 70 Prozent reduzieren. Insbesondere Brennstoffzellensysteme für leistungsstarke Anwendungen, bei denen oftmals mehrere Hundert Elemente verbaut werden, könnten von den neuen Bipolarplatten profitieren.

Gründungswettbewerb AC2

Vitali Weißbecker und Andreas Schulze Lohoff haben kürzlich erfolgreich beim Aachener Gründungswettbewerb AC2 abgeschnitten und für ihr Gründungsvorhaben auf dem Gebiet der Brennstoffzellenforschung den ersten Preis für das erfolgversprechendste Konzept erhalten. Die Auszeichnung geht mit 10.000 Euro zusätzlichem Startkapital einher.

"Der Erfolg bestärkt uns in unserem Ausgründungsvorhaben und unterstreicht die Möglichkeiten, die derzeit im Bereich der Brennstoffzellentechnologie bestehen", freute sich Vitali Weißbecker. Gemeinsam mit seinem Partner arbeitet er derzeit vorrangig daran, bis Jahresende die Finanzierung der geplanten Ausgründung auf die Beine zu stellen. Diese hat in erster Linie die Herstellung eines neuen Typs von beschichteten Bipolarplatten zum Ziel, die auf diese Weise direkt aus der Forschung auf den Markt kommen sollen.

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