Skip to main content
main-content

21.01.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Das BMW M235i Coupé als Spitzensportler im Kompaktsegment

Autor:
Katrin Pudenz

Die Markteinführung des BMW 2er Coupé gibt auch das Startsignal für die sportliche Variante für das Kompaktsegment: Das BMW M235i Coupé ist zudem das jüngste Mitglied in der Modellfamilie der BMW M Performance Automobile. Angetrieben wird das neue Modell von dem stärksten bislang für ein BMW M Performance Automobil entwickelten Ottomotor, wie der Automobilhersteller aus München betont. Das Reihensechszylinder-Triebwerk mit M-Performance-TwinPower-Turbo-Technik erzeugt eine Höchstleistung von 240 kW (326 PS) und beschleunigt das M235i Coupé laut Angaben in 5,0 s von null auf 100 km/h.

Der Reihensechszylinder-Motor des BMW M235i Coupé verfügt über die jüngste Ausführung der TwinPower-Turbo-Technik sowie über spezifische Modifikationen am Kühlsystem, der Leistungssteuerung und der Soundabstimmung. Ein nach dem Twin-Scroll-Prinzip agierender Turbolader, die Direkteinspritzung High-Precision-Injection mit zentral angeordneten Mehrlochinjektoren, die variable Ventilsteuerung Valvetronic und die variable Nockenwellensteuerung Doppel-Vanos sorgen für spontane Kraftentfaltung und Effizienz. Aus 3,0 Liter Hubraum erzeugt das Triebwerk eine Höchstleistung von 240 kW (326 PS), die zwischen 5800 und 6000/min zur Verfügung steht. Das maximale Drehmoment von 450 Nm liegt zwischen 1300 und 4500/min an.

In Verbindung mit einem serienmäßigen Sechsgang-Handschaltgetriebe, das bei dem M235i Coupé mit einer Trockensumpfschmierung sowie mit einer Schaltwegverkürzung für sportliche Gangwechsel ausgestattet ist, erreicht das neue Modell aus dem Stand heraus in 5,0 s Tempo 100 km/h, wie es aus München heißt. Optional ist für das BMW M235i Coupé eine Achtgang-Sport-Automatik einschließlich Launch Control Funktion erhältlich. Damit soll das Fahrzeug in 4,8 s die 100-km/h-Marke knacken. Aufgrund der hohen Leistung des Reihensechszylinder-Triebwerks stehen darüber hinaus auch bei höheren Geschwindigkeiten Kraftreserven für dynamische Zwischenspurts zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird jeweils elektronisch auf 250 km/h limitiert.

Der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch des M235i Coupé beträgt 8,1 l/100 km, die CO2-Emissionen werden dementsprechend mit 189 g/km angegeben. In Verbindung mit der Achtgang-Sport-Automatik sollen sich die Werte auf 7,6 l/100 km beziehungsweise 176 g/km reduzieren.

Fahrwerksabstimmung

Um die Motorleistung in Fahrdynamik umzusetzen, verfügt das BMW M235i Coupé über eine modellspezifische Fahrwerkstechnik. Dazu zählen individuell konfigurierte Federungs- und Dämpfungssysteme sowie eine spezifische Elastokinematik für die Vorderachse. Serienmäßig ist das Coupé mit der M-Sportbremsanlage und der variablen Sportlenkung einschließlich einer ebenfalls eigenständigen Kennlinien-Festlegung ausgestattet.

BMW M Performance Sperrdifferenzial

Ein ebenfalls bereits zur Markteinführung und exklusiv für das BMW M235i Coupé verfügbares Nachrüstprodukt zur Steigerung des fahrdynamischen Potenzials ist das BMW M Performance Sperrdifferenzial. Mit dem mechanischen Hinterachsgetriebe werde die Traktion in dynamischen Fahrsituationen optimiert. Das drehmomentfühlende Sperrdifferenzial sorgt bei deaktivierter Fahrstabilitätskontrolle DSC für eine traktionsoptimierende Verteilung des Antriebsmomentes zwischen den Hinterrädern. Es reagiert auf Drehmomentunterschiede zwischen den Antriebsrädern und vermindert Schlupf, der am Rad mit geringerer Bodenhaftung auftritt, indem es mittels Sperrwirkung mehr Antriebskraft auf das andere Rad überträgt. Die regulierte Leistungsverteilung führt zu optimierter Traktion und ermöglich ein noch dynamischeres Fahrverhalten im Grenzbereich. Die Motorleistung wird optimal in Vortrieb umgesetzt, um beispielsweise noch dynamischer aus einer Kurve heraus zu beschleunigen.

Optimierte Aerodynamik

Ebenso wie die Fahrwerkstechnik sind auch die Aerodynamik-Eigenschaften des BMW M235i Coupé optimal auf die Leistung seines Sechszylinder-Triebwerks abgestimmt. Der Zweitürer verfügt über eine M typisch gestaltete Frontschürze. Ihre großen Lufteinlässe mit aus dem Rennsport adaptierten Flaps nehmen auch den bei den weiteren Modellvarianten des BMW 2er Coupé für Nebelscheinwerfer reservierten Raum ein. Komplettiert wird das Paket der aerodynamisch optimierten Karosseriemerkmale durch einen serienmäßigen Gurney auf der Heckklappe.

Tipp der Redaktion Automobil- und Motorentechnik:

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Bericht über den neuen BMW 2er Coupé.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

21.01.2014 | Automobil + Motoren | Bildergalerie | Galerie

BMW M235i Coupé

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

AVL analysiert im Serien Batterie Benchmark Programm als neueste Fahrzeuge den Jaguar I-Pace und den Hyundai Kona

Das AVL Battery Benchmarking Programm analysiert auf Basis unterschiedlicher Faktoren die Wettbewerbsfähigkeit von Großserienbatterien. Kürzlich wurden die Tests des Tesla Model S abgeschlossen. Neu auf dem Prüfstand sind der Jaguar I-Pace, sowie der Hyundai Kona.
Mehr dazu erfahren Sie hier!

- ANZEIGE -

Konnektivität im autonomen Fahrzeug

Neue Verbindungen für zuverlässige Datenübertragung
Ohne ultimative Konnektivität und schnelle zuverlässige Datenübertragung ist das autonome Auto nicht darstellbar. Dafür müssen die Verbindungsstellen extrem anspruchsvolle Herausforderungen meistern. Mehr dazu erfahren Sie hier!

Bildnachweise