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08.02.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Conti: Sensor schaltet Hochvolt-Batterie im Falle eines Unfalls ab

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Der Automobilzulieferer Continental hat einen Sensor für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge entwickelt, der bei einem Unfall im stationären Ladebetrieb für eine unmittelbare Abschaltung der Hochvolt-Batterie sorgt. Verletzungen der Insassen und Rettungskräfte durch Hochspannung sollen damit vermieden werden. Die Produktion von evSAT ("Satellite for Electric Vehicles") beginnt in diesem Jahr im Continental-Werk in Regensburg. Im Jahr 2012 sollen die Sensoren in Serie gehen.

Es handelt sich um einen autonomen, triaxialen Sensor mit einer CAN-Schnittstelle. Der Sensor erkennt mithilfe eines Algorithmus einen Front-, Heck- oder Seitenaufprall und gibt unmittelbar über die CAN-Schnittstelle ein Signal an das Batterie-Management-System weiter. Innerhalb von einer halben Sekunde wird dann die Batterie abgeschaltet. Bewusst wird auf eine Integration dieser Abtrennfunktion für die Batterie im Airbagsystem verzichtet. Nach Angaben des Zulieferers ist es kostengünstiger, einem autonomen Sensor diese Aufgabe zu übertragen. Als Zusatzfunktion reagiert evSAT, wenn im Fahrbetrieb eine Dachlage detektiert wird. Hier wird die Batterie innerhalb von maximal vier Sekunden deaktiviert. Bei anderen Unfällen während des Fahrens bleibt der Sensor inaktiv. Hier wird die Batterieabtrennung vom Airbagsystem mit übernommen. Ist das Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug abgestellt und wird nicht geladen, schaltet sich der Sensor in einen Ruhemodus, um eine Entladung der Batterie zu vermeiden.

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