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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Wer sich mit dem betrieblichen Krankenstand auseinandersetzt, betritt weder in der Wissenschaft noch in der betrieblichen Praxis Neuland: Nahezu unüberschaubar ist die Fülle an wissenschaftlichen Publikationen, ungezählt sind die Versuche, die mit dem betrieblichen Krankenstand einhergehenden Probleme in der betrieblichen Praxis zu thematisieren und zu lösen. 1
Renate Ortlieb

Kapitel 2. Stand der Forschung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird ein Überblick über den Stand der Forschung zum betrieblichen Krankenstand gegeben. Zunächst werden dafür notwendige Begriffe definiert und voneinander abgegrenzt. Da die Abgrenzung zwischen zwei speziellen Arten von Fehlzeiten — den krankheitsbedingten und den motivationsbedingten — sowohl in der Forschung als auch in der öffentlichen Debatte eine besondere Rolle spielt und darüber hinaus besonders problembehaftet ist, wird diese in einem weiteren Abschnitt ausführlich erörtert. Danach werden einige Statistiken über das Ausmaß und die Kosten des betrieblichen Krankenstandes wiedergegeben und diskutiert. Um die in der Forschung über den betrieblichen Krankenstand herrschende Vielfalt sowie vorhandene gemeinsame Nenner aufzuzeigen, wird die Bandbreite von Definitionen und Statistiken jeweils anhand von mehreren ausgewählten Beispielen illustriert. Sodann werden verschiedene theoretische Ansätze zur Erklärung des betrieblichen Krankenstandes erläutert. Die abschließende Zusammenfassung leitet zugleich zum nächsten Kapitel über.
Renate Ortlieb

Kapitel 3. Betrieblicher Krankenstand als (personal-)politische Arena

Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit der Unterscheidung zwischen krankheitsbedingten und motivationsbedingten Fehlzeiten (vgl. Abschnitt 2.2 dieser Arbeit) wurde bereits darauf hingewiesen, dass es sich beim betrieblichen Krankenstand keineswegs um eine feste, eindeutig interpretierbare Größe handelt: Im betrieblichen Krankenstand als Phänomen oder als Kennzahl spiegelt sich nicht ausschließlich die Morbidität der Beschäftigten wider (so auch Hauß & Oppen 1985, S. 339), sondern vielmehr ist er genau durch solche Merkmale gekennzeichnet, die Neuberger (1997, S. 392) als typisch für (genuin) politische Situationen benennt: Mehrdeutigkeit der Situation und/oder ihrer Bewertung, Existenz antagonistischer Interessen, Existenz von Möglichkeiten zur Berufung auf legitime Werte oder Rechte sowie die Bedeutung der Variable „Zeit“.
Renate Ortlieb

Kapitel 4. Methodischer und theoretischer Bezugsrahmen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird der Bezugsrahmen für die empirische Analyse herausgearbeitet. Als Basis dient zum einen das Konzept der Kohortenanalyse, das die empirische Analyse in methodischer Hinsicht leitet, und zum anderen das Konzept von Gibson, mit dessen Hilfe die methodische Vorgehensweise sowie die Interpretation der Analyseergebnisse theoretisch fundiert werden.
Renate Ortlieb

Kapitel 5. Empirische Analyse

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Hypothesen, die im vorangegangenen Kapitel herausgearbeitet wurden, empirisch überprüft. Zuerst wird das verwendete Datenmaterial vorgestellt. Daran anschließend wird ein Überblick über das Ausmaß und die Entwicklung des Krankenstandes im betrachteten Unternehmen179 gegeben, um das Ausgangsproblem dieser Arbeit — die Variation des Krankenstandes im Zeit verlauf — zu verdeutlichen. Daraufhin werden die Hypothesen überprüft, indem zunächst versucht wird, in bivariaten Analysen einen Betriebszugehörigkeitsdauer-, einen Perioden- und einen Kohorteneffekt jeweils einzeln und daran anschließend in einer multivariaten Analyse alle drei Effekte in einem gemeinsamen Modell zu identifizieren.180 Die Ergebnisse werden jeweils abschließend vor dem Hintergrund des theoretischen Bezugsrahmens dieser Arbeit diskutiert.
Renate Ortlieb

Kapitel 6. Schluss: Kennziffern, Arenen und Austauschbeziehungen als Stationen einer Expedition durch umkämpftes Terrain

Zusammenfassung
Am Anfang dieser Arbeit stand eine Kennziffer.
Renate Ortlieb

Backmatter

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