Skip to main content
main-content

03.12.2018 | Betriebsstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Volkswagens R33 BlueDiesel ist auf dem Weg zur Serienreife

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Laut Volkswagen wurde der Biokraftstoff R33 BlueDiesel erfolgreich getestet. Sein Einsatz soll im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff mindestens 20 Prozent an CO2 einsparen können.

Volkswagen hat seinen neu entwickelten Kraftstoff R33 BlueDiesel nach eigenen Angaben seit fast einem Jahr an der werksinternen Tankstelle in Wolfsburg getestet. Der Kraftstoff besteht bis zu einem Drittel aus erneuerbaren Komponenten und hat im Vergleich zu herkömmlichen Diesel das Potenzial, mindestens 20 Prozent an CO2 einzusparen.

Entwickelt wurde der Biokraftstoff unter anderem gemeinsam mit der Hochschule Coburg. Er enthält altes Speisefett, das gefiltert, gereinigt und zu Paraffingemisch oder Biodiesel verarbeitet wird. Die Beimischung zum Grunddiesel liegt bei diesem Kraftstoff bei bis zu 33 Prozent. Da R33 BlueDiesel der Dieselnorm DIN EN 590 entspricht, kann er ohne Motorumbauten eingesetzt werden und könnte jederzeit ohne Auflagen als Serienkraftstoff starten. Derzeit liefert Shell Global Solutions den Kraftstoff an Volkswagen. 

VW R33 BlueDiesel reduziert CO2-Emissionen

An diversen Werktankstellen des Konzerns, unter anderem auch in Salzgitter, soll der Biodiesel nun dauerhaft angeboten werden. "R33 BlueDiesel eignet sich besonders für Unternehmen, die aufgrund der hohen Reichweiten unverändert auf Dieselfahrzeuge setzen und trotzdem ihre Umweltziele erreichen wollen. Wir bereiten uns darauf vor, dass die Nachfrage nach flüssigen Kraftstoffen aus Reststoffen sowie nach weiterentwickelten Biokraftstoffen mittelfristig deutlich steigen wird", sagt Projektleiter Professor Dr. Thomas Garbe aus der Technischen Entwicklung von Volkswagen.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

Alternative Dieselkraftstoffe

Quelle:
Handbuch Dieselmotoren

2019 | Buch

Biodiesel

From Production to Combustion

Das könnte Sie auch interessieren

31.01.2018 | Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Ein Antrieb ist nicht genug

Premium Partner

    Bildnachweise