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Über dieses Buch

Sicherheit in der Bewertung von Innovationen ist besonders im Mittelstand ein kritischer Erfolgsfaktor! Entscheidungsträger müssen bei knappen finanziellen und personellen Ressourcen sicherstellen, Erfolg versprechende Projekte auszuwählen und die Wahrscheinlichkeit von Fehlschlägen zu mindern.

Dieses Buch führt verständlich in die Grundlagen der Bewertung von Innovationen in mittelständischen Unternehmen ein. Anschließend stellt es neue Werkzeuge und Methoden für diese Aufgabe vor. Der Praktiker erhält einen Leitfaden für die Anwendung der vorgestellten Bewertungsinstrumente und kann anhand von Fallstudien aus unterschiedlichen Branchen ihre Umsetzbarkeit prüfen. Darüber hinaus zeigt das Buch auf, wie der Einsatz der Bewertungsinstrumente durch entsprechende Software unterstützt werden kann.

Das Portfoliomanagement von Innovationen erhält durch dieses Buch neue Methoden, die auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Vorteile dieses Ansatzes erschließen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen der Bewertung von Innovationen im Mittelstand

Für die meisten Unternehmen sind Innovationen ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie ermöglichen es, auf neue oder veränderte Kundenwünsche zu reagieren und langfristig am Markt erfolgreich zu sein. Plakativ formulieren etwa Cooper/Edgett: „innovate or die!“ Innovationen sind jedoch auch mit zahlreichen Risiken verbunden – so können technische Probleme die Umsetzung innovativer Ideen verhindern oder der Erfolg am Markt kann ausbleiben, etwa weil Kundenanforderungen sich verändern oder auch zu Beginn des Projektes falsch eingeschätzt wurden. Empirische Untersuchungen zeigen immer wieder extrem hohe „Flopraten“. So kommen Kriegesmann/Kerka in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass lediglich 13% der innovativen Ideen in den Markt eingeführt werden; hiervon sind nur 50% erfolgreich.
Anette von Ahsen, Marcel Heesen, André Kuchenbuch

Kapitel 2. Leitfaden: Bewertung von Innovationen im Mittelstand

Die zielführende Bewertung von Innovationen ist für mittelständische Unternehmen ein kritischer Erfolgsfaktor. Meist stehen nur knappe finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung – trotzdem ist es notwendig, Erfolg versprechende Projekte auszuwählen und die Wahrscheinlichkeit von Fehlschlägen zu mindern. Häufig werden gerade in mittelständischen Unternehmen diese Entscheidungen eher „aus dem Bauch heraus“ getroffen. Auch dies kann natürlich erfolgreich sein – manche Beispiele in der Unternehmenspraxis zeigen das. Zwei Argumente sprechen dennoch dafür, die wichtigen Entscheidungen über die Fortführung oder den Abbruch von Innovationsprojekten mit Hilfe geeigneter Planungs- und Kontrollinstrumente zu unterstützen:1
Anette von Ahsen, André Kuchenbuch, Marcel Heesen

Kapitel 3. Bewertung von Innovationen bei der Adaptive Power Solutions AG

Für das Unternehmen Adaptive Power Solutions AG (APtronic) sind innovative Produkte ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsstrategie. Bisher werden jedoch die Entscheidungen im Rahmen des Innovationsmanagements häufig eher intuitiv, aus dem Gefühl heraus, getroffen; der Einsatz formaler Planungs- und Kontrollinstrumente spielt dagegen eine geringe Rolle. Ziel der Teilnahme an dem Projekt „Neue Methoden für das Portfoliomanagement von Innovationen“ war es zu prüfen, inwieweit hier durch die Anwendung eines praxisorientierten Leitfadens zukünftig die Entscheidungen über die Durchführung von Innovationsprojekten verbessert werden können.
Walter Knittel, Marcel Heesen

Kapitel 4. Bewertung von Innovationen bei der Behr-Hella Thermocontrol GmbH

Die Behr-Hella Thermocontrol GmbH (BHTC) wurde 1999 als Joint-Venture der Hella KGaA Hueck & Co. und der Behr GmbH & Co. KG gegründet; Sitz der Unternehmenszentrale ist Lippstadt. Die beiden Unternehmen sind jeweils zu 50% Anteilseigner von BHTC. Die Produktpalette kann in die Bereiche Fahrzeugelektronik, Regelungstechnik bzw. Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung unterschieden werden. Seit 2003 ist BHTC in den USA mit einem Entwicklungs- und Vertriebszentrum in Troy (Michigan) und einer Produktionsstätte in Flora (Illinois) bei der Hella Electronics Corp. vertreten. In Shanghai (China) wurde im Jahr 2004 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft (BHTC Shanghai Co. Ltd.) gegründet. Seit Februar 2006 ist BHTC in Pune (Indien) mit BHTC India, Private Limited, vertreten. Die letzte Standortgründung erfolgte im September 2007 mit BHTC Japan K. K. in Tokio (Japan).
Marcel Heesen, André Kuchenbuch

Kapitel 5. Softwaregestützte Bewertung von Innovationen – dargestellt am Beispiel von GoBench

Die Bewertung von Innovationsprojekten erfordert die Bereitstellung und Nutzung sehr umfangreicher Informationen. Zudem ist der Einsatz mehrerer Bewertungsinstrumente erforderlich, für deren Anwendung teilweise auf die gleichen Daten zugegriffen werden muss. Dies legt es nahe, die Bewertungsprozesse durch entsprechende Software zu unterstützen. Im Leitfaden wurde bereits an verschiedenen Stellen auf Möglichkeiten des Einsatzes von Tabellenkalkulationsprogrammen, wie Microsoft Excel, hingewiesen. Im Folgenden wollen wir zeigen, wie die Bewertungsprozesse durch eine spezielle Software – das Produkt GoBench des Unternehmens Industrial Development and Consulting GmbH und Co. KG (Indec ) – unterstützt werden können. Wenn im Rahmen dieses Beitrags auf einen Leitfaden verwiesen wird, ist damit immer der im zweiten Kapitel dieses Buches enthaltene Leitfaden gemeint.
Torsten Beinke, René Siemon

Kapitel 6. Balanced Innovation Card: Instrument des strategischen Innovationsmanagements für mittelständische Automobilzulieferer

Das strategische Innovationsmanagement in mittelständischen Unternehmen erfordert den Einsatz entsprechender Planungs- und Kontrollinstrumente. Eine Möglichkeit hierzu stellt eine modifizierte Balanced Scorecard (BSC) dar, die auf die Thematik des Innovationsmanagements abstellt. Ein solcher Ansatz wird im vorliegenden Beitrag beschrieben: die Balanced Innovation Card (BIC). Dabei dienen einerseits die herkömmliche Balanced Scorecard und andererseits die Innovation Scorecard (ISC ) von Arthur D. Little und der European Business School (EBS) als Grundlage. Die BIC ist allerdings speziell auf die Besonderheiten mittelständischer Automobilzulieferer zugeschnitten.
Christine Beeck

Backmatter

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