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08.06.2018 | Datensicherheit | Infografik | Onlineartikel

Vision Zero für die Datenautobahn

Autor:
Sven Eisenkrämer

Continental fordert eine stärkere Fokussierung der Wirtschaft auf IT-Sicherheit. Das Digital-Unternehmen aus der Auto-Zulieferer-Branche arbeitet nicht nur an einer Zukunft ohne Verkehrsunfälle, sondern will diese "Vision Zero" auch auf der Datenautobahn sehen. 

Continental hat kurz vor Start der Cebit in Hannover für Aufsehen gesorgt, als das Unternehmen vielbeachtet seinen Mitarbeitern weltweit die Nutzung von Social-Media-Apps im Unternehmensnetzwerk verboten hat. Whatsapp oder Snapchat sind auf dienstlichen Smartphones bei Continental ab sofort tabu. 

Hintergrund sind vor allem nahezu automatisch einhergehende Verstöße gegen das Datenschutzrecht, sobald Whatsapp auch nur herkömmlich genutzt wird. In einem "Best Practice" von Springer Professional lesen Sie, wie Unternehmen eine rechtskonforme Alternative zu Whatsapp einführen können und die wichtigsten Hintergrundinformationen dazu.

Continental-Vorstandsvorsitzender Elmar Degenhart geht mit dem Whatsapp-Verbot aber nur den ersten Schritt. "Wir arbeiten an null Unfällen im Straßenverkehr und fordern daher eine solche 'Vision Zero' auch für den Datenverkehr", sagt der Conti-Chef. 

"Daten verpflichten. Technologieanbieter sollten die Einhaltung der Datenschutzgesetze auf einfachste Weise ermöglichen. Gerade Technologieführer tragen hier eine besonders hohe Verantwortung. Daher ist Datenschutz für uns, unsere Produkte, Dienste und Arbeitsabläufe keinesfalls reine Sonderausstattung. Diese Grundhaltung stärkt langfristig weltweit das Vertrauen in neue, datenbasierte Mobilitätsdienste", sagt Degenhart-

Mit Sorge beobachte Continental das Geschäftsgebaren einzelner Software- und IT-Diensteanbieter. "Funktionale Einschränkungen und Hürden zur Einhaltung der Datenschutzgesetze schwächen das Vertrauen der Menschen in Technologien", so Degenhart und fordert in der Technologieentwicklung generell "Vorfahrt für Vertrauen und Sicherheit".

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