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2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Der Weg zu einem neuen Banking

verfasst von: Axel Liebetrau, Marcel Seidel

Erschienen in: Banking & Innovation 2015

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Zeiten des Verkäufermarktes sind auch in der Finanzindustrie längst vorbei. Früher wurden Produkte und Dienstleistungen im stillen Kämmerchen entwickelt und über gut strukturierte Vertriebseinheiten an den meist wenig informierten Kunden gebracht. Klare Geschäftsprozesse, effizient organisiert und getrennt in Produktion und Vertrieb prägten die Branche. Für den Kunden war in der technisierten Wertschöpfungskette kaum Platz.
Kundenorientierung wurde zu oft bei Banken auf den „goldenen Weg“ zu mehr Profitabilität und Verkaufssteigerung reduziert. Kundenorientierung als ein anderes Wort für Gewinnmaximierung und Kundenausrichtung und als ein anderes Wort für eine verdeckte Shareholder-Value-Ausrichtung.
Die neue Rolle des Kunden vom Zaungast und Objekt der Deckungsbeitragsrechnung hin zum Dreh- und Angelpunkt sowie als gleichrangiger Partner auf Augenhöhe. Kundenzentrierung mit Win-win als das evolutionäre Wirtschaftsprinzip für die Bank der Zukunft!
Bleibt die Frage, was eine Bank konkret tun kann, um die oben beschriebene neue Art der Kundenorientierung einzuführen. Dies wird im 2. Teil des Beitrags anhand der Erfolgsfaktoren Strategie, Struktur, Kultur und Technik vorgestellt. Außerdem wird im Ausblick die Notwendigkeit der Akzeptanzherstellung für eine erfolgreiche Umsetzung thematisiert.

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Fußnoten
1
Die strategischen Aussagen basieren auf dem „Zürcher Modell der kundenzentrierten Bankarchitektur“ von Auge-Dickhut et al. (2014).
 
Literatur
Zurück zum Zitat Auge-Dickhut, S., Koye, B., & Liebetrau, A. (2014). Client Value Generation – Das Zürcher Modell der kundenzentrierten Bankarchitektur. Wiesbaden: Springer Gabler. Auge-Dickhut, S., Koye, B., & Liebetrau, A. (2014). Client Value Generation – Das Zürcher Modell der kundenzentrierten Bankarchitektur. Wiesbaden: Springer Gabler.
Zurück zum Zitat Kohlöffel, K. M. (2000). Strategisches Management. München: Carl Hanser. Kohlöffel, K. M. (2000). Strategisches Management. München: Carl Hanser.
Zurück zum Zitat Seidel, M. (2013). Die Anwendung heuristischer Regeln – Eine Übersicht am Beispiel von Fusionen. Arbeitspapier Nr. 39 der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Seidel, M. (2013). Die Anwendung heuristischer Regeln – Eine Übersicht am Beispiel von Fusionen. Arbeitspapier Nr. 39 der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.
Zurück zum Zitat Seidel, M., & Liebetrau, A. (Oktober 2013). Mehr Wirkung, weniger Komplexität. Bankinformation, 59–65. Seidel, M., & Liebetrau, A. (Oktober 2013). Mehr Wirkung, weniger Komplexität. Bankinformation, 59–65.
Metadaten
Titel
Der Weg zu einem neuen Banking
verfasst von
Axel Liebetrau
Marcel Seidel
Copyright-Jahr
2015
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-06746-5_1

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