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Über dieses Buch

Die überwiegende Zahl der Unternehmensinsolvenzen betrifft kleinere Unternehmen: In acht von zehn Fällen waren im Jahr 2013 bis zu fünf Mitarbeiter beschäftigt (Creditreform). Dieses Buch unterstützt Geschäftsführer in kleinen und mittleren Unternehmen, Insolvenzrisiken vorzubeugen, frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall richtig zu handeln. Ausgehend von den sieben häufigsten Insolvenzursachen wird gezeigt, wie die erfolgreiche Selbsthilfe gestaltet werden kann, wie Fördermittel eingesetzt und Finanzierung und Management nachhaltig optimiert werden können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Eine frohe Botschaft aus Köln-Rodenkirchen steckte Anfang November 2013 in den Briefkästen von mehr als 93.000 Unternehmen: Der Pensionssicherungsverein (PSV) teilte mit, dass er von den Mitgliedsfirmen für 2013 einen sehr viel niedrigeren Beitrag fordern wird als im Jahr zuvor. Knapp 530 Mio. Euro müssen die Unternehmen dafür zahlen, dass der Versicherungsverein im Fall ihrer Insolvenz dafür sorgt, dass die Mitarbeiter weiter ihre Betriebsrente erhalten. So preiswert war dieser Risikoschutz schon lange nicht mehr zu haben. Noch im Jahr zuvor hatten die Unternehmen fast doppelt so viel bezahlen müssen – und auch diese Prämie war in der mehr als 36-jährigen Geschichte der Versicherung keineswegs ein Spitzenwert gewesen.
Jürgen Staab

2. Insolvenzursachen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst eine Studie vorgestellt, die die wichtigsten Ursachen von Insolvenzen aus der Sicht von Insolvenzverwaltern beleuchtet. Diese Studie ist die umfangreichste Erhebung in der Bundesrepublik Deutschland zu dieser Problematik.
Jürgen Staab

3. Leitfaden der wichtigsten Insolvenzursachen und ihre Vermeidung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die wichtigsten internen Faktoren dargestellt, die zu einer Insolvenz führen können. Hierbei werden zunächst die 7 wichtigsten Faktoren abfallend nach ihrer Häufigkeit behandelt. In Abschn. 3.8 wird dann kurz auf die weiteren 7 Insolvenzfaktoren eingegangen. Grundlage zur Auswahl der Insolvenzursachen bildet die Studie, die in Kap. 2 vorgestellt wurde.
Jürgen Staab

4. Was bei der Beauftragung von Unternehmensberatungen zu beachten ist

Zusammenfassung
Unternehmer, die die beschriebenen Maßnahmen im Betrieb umsetzen möchten, stehen oft vor der Frage, ob sie dafür entweder eigene Personalressourcen nutzen oder aber das Know-how eines Beraters einkaufen. Dieses Kapitel will zu dieser Entscheidungsfindung beitragen.
Jürgen Staab

5. Restrukturierung und Sanierung

Zusammenfassung
Die Sanierung ist ein anspruchsvoller Bereich, der ohne einen professionellen Ansatz und Systematik, insbesondere in der Umsetzung der Maßnahmenkataloge, nicht erfolgreich bewältigt werden kann. Dieses Kapitel gibt einen allgemeinen Überblick der komplexen Thematik. Im Sanierungsfall oder bei einer Insolvenz sollten Unternehmer unbedingt auf externe Berater zurückgreifen, da Fehlentscheidungen hier schnell existenzbedrohlich sind.
Jürgen Staab

6. Wenn die Insolvenz droht

Zusammenfassung
Sind die im letzten Kapitel aufgeführten Maßnahmen nicht zielführend und verschlechtert sich die Lage des Unternehmens weiter, dann kommt man an der Anmeldung einer Insolvenz nicht vorbei. Nachfolgend wird zunächst das Insolvenzverfahren beschrieben, bevor das neue Insolvenzrecht angesprochen wird. Abschließend werden Gründe aufgeführt, warum oft der Insolvenzantrag zu spät gestellt wird und mit welchen Auswirkungen dies verbunden ist.
Jürgen Staab

7. Innovationsmanagement statt „Cost Cutting“

Zusammenfassung
Etwas Grundsätzliches vorweg: Kosten im Unternehmen zu reduzieren, ist sicherlich immer sinnvoll. Allerdings hat der Autor dieses Buches schon oft festgestellt, dass, insbesondere wenn externe Beratungsunternehmen in den Betrieb geholt werden, es meist zunächst um die Reduzierung von Kosten geht. Das geht dann teils soweit, dass Kosten über ganze Abteilungen verteilt, nach dem „Rasenmäherprinzip“ gleichmäßig verringert werden sollen.
Jürgen Staab

8. Unternehmenskrisen im Kontext globaler Entwicklungen

Zusammenfassung
In diesem letzten Kapitel soll die insbesondere betriebswirtschaftliche Seite der klein- und mittelgroßen Unternehmen in einen größeren Zusammenhang gestellt werden, der sich ja schon in der Einleitung des vorliegenden Bandes andeutete, sich durch die verschiedenen Kapitel zog und hier noch einmal in einem Blickwinkel von oben sozusagen seinen Abschluss findet. Der Autor dieses Bandes, selbst gelernter Dipl.-Volkswirt, hat doch ab und an unter dem Mainstream seiner Wissenschaft gelitten, der ihm einseitig und zu reduziert, weil modellhaft vorkam.
Jürgen Staab

Backmatter

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