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Über dieses Buch

Das Werk beschäftigt sich mit der in § 2a Abs. 3 VermAnlG angesprochenen Internet-Dienstleistungsplattform, die bei den entgeltlichen Formen des Crowdfundings zwischen Kapitalsuchendem und Anleger steht. Dazu setzt sich der Autor – unter Berücksichtigung des Anlegerschutzes – mit den aufsichtsrechtlichen Anforderungen auseinander und nimmt eine zivilrechtliche Einordnung der Tätigkeiten der Plattformen vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kapitel: Einleitung

Zusammenfassung
Nicht nur in Tageszeitungen oder im Internet, sondern auch in Fachmedien erscheinen regelmäßig Beiträge über (vermeintliche) Revolutionen im Bankensektor, die suggerieren wollen, dass den Banken in Zukunft durch sogenannte FinTechs der Rang abgelaufen wird. Dass dies in naher Zukunft tatsächlich der Fall sein wird, darf bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz wird der Einfluss der FinTechs auf die Bankenindustrie immer größer und ist aktueller denn je. So sind neuerdings – nicht zuletzt durch Aussagen verschiedener Politiker – die auf der Blockchain-Technologie beruhenden Kryptowährungen erneut in den Fokus gerückt. Festzustellen ist dabei, dass einige dieser Phänomene eine kurze Halbwertszeit haben, andere hingegen schon länger am Markt bestehen und als etabliert bezeichnet werden können. Zu den etablierten Entwicklungen zählt mittlerweile auch das Crowdfunding oder auch die Schwarmfinanzierung. Dabei bestehen verschiedenste Gründe, Crowdfunding als Anleger oder auch als Kapitalsuchender zu betreiben. Und auch der Zwecksetzung des Crowdfundings sind quasi keine Grenzen gesetzt. Zwischen Kapitalsuchendem und Anleger steht beim Crowdfunding stets die – so bezeichnete – Internet-Dienstleistungsplattform, von der diese Arbeit im Wesentlichen handeln wird und ohne die das Crowdfunding, wie es praktiziert wird, nicht stattfinden könnte.
Malte J. Drews

2. Kapitel: Vorbemerkungen und Bestandsaufnahme

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden zunächst wichtige Begrifflichkeiten erläutert, eine Einordnung des Crowdfundings in das deutsche Recht vorgenommen und ein kurzer Überblick über den Gesetzgebungsprozess dargestellt. Anschließend erfolgt eine rechtstatsächliche Untersuchung verschiedener Crowdfunding-Plattformen.
Malte J. Drews

3. Kapitel: Rechtliche Qualifizierung der Plattformen und ihrer Tätigkeiten und vertragliche Beziehungen

Zusammenfassung
Nach einer Betrachtung der vertraglichen Beziehungen der Plattformen wird in diesem Kapitel auf die aufsichtsrechtliche Qualifizierung und sonstige Einordnung der Plattformen eingegangen.
Malte J. Drews

4. Kapitel: Die Regulierung der Internet-Dienstleistungsplattform

Zusammenfassung
Die in § 2a VermAnlG genannten Internet-Dienstleistungsplattformen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die sich insbesondere durch § 2a Abs. 3 VermAnlG in Verbindung mit dem KWG und WpHG beziehungsweise der GewO und der FinVermV sowie § 2a Abs. 5 VermAnlG ergeben. Diese Anforderungen sollen in diesem Kapitel dargelegt werden.
Malte J. Drews

5. Kapitel: Die Crowdfunding-Plattform-Normen – Rechtliche Qualifikation des § 65 Abs. 1 WpHG und § 16 Abs. 3a FinVermV

Zusammenfassung
Aus dem Zusammenspiel zwischen VermAnlG WpHG und FinVermV ergibt sich, dass § 2a VermAnlG zwar gewisse Anforderungen an die Plattformen voraussetzt, damit über diese ablaufende Emissionen von der Prospektbefreiung Gebrauch machen können, regelt diese jedoch selbst nicht materiell. Das ist vielmehr aufgrund der Formulierung des § 2a Abs. 3 VermAnlG – „durch Gesetz oder Verordnung verpflichtet“ – durch das WpHG beziehungsweise die FinVermV erfolgt. Insofern stellen § 65 Abs. 1 WpHG beziehungsweise § 16 Abs. 3a FinVermV die Schlüsselnormen dar, die eine Schwarmfinanzierung im Sinne des § 2a VermAnlG überhaupt erst ermöglichen. Die rechtliche Qualifikation dieser Normen steht im Mittelpunkt dieses Kapitels.
Malte J. Drews

6. Kapitel: Europäische und nationale Entwicklungen

Zusammenfassung
In den bisherigen Kapiteln wurde die geltende Rechtslage speziell im Hinblick auf Vermögensanlagen im Sinne des VermAnlG untersucht. In diesem Kapitel wird – auch im Hinblick auf mögliche Regulierungsvorschläge – ein Blick auf (zukünftige) Entwicklungen geworfen. Dabei wird sowohl das nationale als auch das europäische Recht berücksichtigt.
Malte J. Drews

7. Kapitel: Die Situation in den USA

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird kurz auf das (entgeltliche) Crowdfunding nach US-amerikanischem Recht eingegangen. Dies bietet sich insofern an, als die spezifischen das Crowdfunding betreffenden Regelungen ähnlich lange wie die deutschen Regelungen um § 2a VermAnlG in Kraft sind und sich aus diesen Normen unter Umständen Handlungsempfehlungen für einen Regulierungsvorschlag ergeben könnten.
Malte J. Drews

8. Kapitel: Vorschläge für eine Regulierung der Plattformen de lege ferenda

Zusammenfassung
Nachdem in den vorherigen Kapiteln die tatsächlichen Tätigkeiten der Plattformen und die damit korrespondieren zivil- und aufsichtsrechtlichen Pflichten und Anforderungen untersucht worden sind und zusätzlich auf mögliche Regulierungsbestrebungen der Europäischen Union, die erfolgte Novellierung des Prospektrechts und die Regelungen nach US-amerikanischem Recht eingegangen wurde, wird in diesem Kapitel noch ein kurzer Blick auf mögliche Regulierungsvorschläge geworfen.
Malte J. Drews

9. Kapitel: Schluss

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die gewonnenen Ergebnisse noch einmal zusammengefasst und es wird ein Fazit gezogen.
Malte J. Drews

Backmatter

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