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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Entwicklungslinien einer wettbewerbsstarken Dienstleistungswirtschaft

Zusammenfassung
Einleitend werden bestimmte Aspekte und Erklärungsansätze des Strukturwandels zu den Dienstleistungen aufgegriffen, um den Hintergrund des Forschungsverbundes zu verdeutlichen. Anschließend wird der Ausschnitt dieses Strukturwandels beleuchtet, der sich unter dem Stichwort “Headquarterfunktionen für eine wettbewerbsstarke Dienstleistungswirtschaft in Deutschland” zusammenfassen lässt. Auf dieser Grundlage werden modulübergreifende Muster des Verbundvorhabens thematisiert. Abschließend werden neben Schlussfolgerungen für die Entwicklung einer wettbewerbsstarken Dienstleistungswirtschaft auch gemeinsame Hamdlungsempfehlungen gegeben.
Frank Stille

Deutschlands Position im globalen Dienstleistungswettbewerb

Zusammenfassung
Bei Beschränkung auf die unmittelbare Ausfuhr von Dienstleistungen wird die Rolle von Dienstleistungen für die deutsche Ausfuhr erheblich unterschätzt. Daher werden hier auch die in der Warenausfuhr inkorporierten Dienstleistungen einbezogen. Die Orientierung der deutschen Volkswirtschaft auf die Produktion hochwertiger Erzeugnisse des verarbeitenden Gewerbes dokumentiert zwar die hohe Wettbewerbsfähigkeit der in den Warenexporten inkorporierten Dienstleistungen. Aber in der “Industriekultur” liegt auch die Gefahr, den Aufbau eigenständig exportierender Dienstleistungsunternehmen zu vernachlässigen.
Siegfried Schultz, Christian Weise

Charakteristika einer dienstleistungsorientierten Exportbasis

Zusammenfassung
Die Internationalisierung deutscher Dienstleister in Form von Auslandsbeteiligungen und -kooperationen hat in den neunziger Jahren stark zugenommen. Der Umfang von unmittelbaren Lieferungen von in Deutschland erstellten Dienstleistungen ins Ausland ist gemessen am Gesamtumsatz dennoch sehr gering. Überdurchschnittlich exportierende Dienstleister zeichnen sich u.a. durch ein hohes Ausbildungsniveau der Beschäftigten und eine starke Kooperationsbereitschaft sowohl im regionalen als auch internationalen Netzwerken aus. Engpassfaktoren, die einer Steigerung der Exporte bei kleinen und mittleren Dienstleistern gegenüberstehen, sind insbesondere Finanzierungsprobleme und mangelnde Mentalitäts- und Sprachkenntnisse.
Martin Gornig, Eberhard von Einem

Neue Geschäftsprinzipien in der globalen Dienstleistungswirtschaft

Zusammenfassung
Neue Dienstleistungen und ihre Absatzmärkte können im Zeitalter der Globalisierung nicht mehr beschränkt auf den Standort Deutschland entwickelt und erschlossen werden, sondern sind zunehmend in internationale Wertschöpfungsnetze eingebunden. Der folgende Beitrag skizziert neue Spielregeln, die sich in der globalen Dienstleistungswirtschaft auf den Economic Webs herauskristallisieren und entwickelt Gestaltungsansätze für das Management global vernetzter Dienstleistungen, die in Kooperation mit mittelständischen High-Tech-Dienstleistern prototypisch umgesetzt wurden.
Gudrun Wiedmann, Werner Brettreich-Teichmann

Mediendienstleister im globalen Wettbewerb

Zusammenfassung
“Fit for Export” — was bedeutet das für ein Multimedia-Unternehmen? Am Beispiel des Unternehmens Multimedia Software GmbH Dresden (MMS) wird dies näher dargestellt und erläutert. Es handelt sich um ein Softwarehaus, welches vor drei Jahren gegründet wurde und heute etwa 160 Mitarbeiter hat. In dem Sektor Multimedia dominieren bis heute eher kleine Unternehmen mit häufig weniger als zehn Mitarbeitern. Meist steht bei einem Multimedia-Unternehmen dieser Größenordnung eine starke Muttergesellschaft im Hintergrund — in diesem Fall ist dies die Deutsche Telekom AG.
Joachim Niemeier, Stefan Grossmann, Gudrun Wiedmann, Werner Brettreich-Teichmann

Chancen durch die Entwicklung exportfähiger Online-Dienstleistungen

Zusammenfassung
Online-Dienstleistungen, d.h. über elektronische Netze erbrachte Dienstleistungen, erhalten eine immer stärkere wirtschaftliche Bedeutung. Insbesondere durch die Leistungsfähigkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien bieten sich Unternehmen immer mehr Möglichkeiten, ihre Dienstleistungen künftig weltweit anzubieten und zu erbringen. In dem Beitrag werden Begriffsklärungen vorgenommen und Potentiale analysiert. Darüber hinaus wird ein Modell vorgestellt, das den Entwicklungsprozess für Online-Dienstleistungen systematisiert und eine allgemeine Vorgehensweise beschreibt, wie Unternehmen die Lücke von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung einer Online-Dienstleistung überwinden können.
Thomas Meiren, Friedemann Reim

Innovative Formen der Risikoabschätzung zur Stärkung der internationalen Konkurrenzfähigkeit

Zusammenfassung
Dieser Beitrag fasst die wesentlichen Ergebnisse eines vom BMBF geförderten Verbundprojektes, welches im Rahmen des Forschungsprogramms Dienstleistung 2000 plus gefördert wurde, zusammen. Ausführlich werden die Forschungsergebnisse in Bewertung von Versicherung und anderen risikopolitischen Maßnahmen zur Meidung, Minderung, Überwälzung oder Finanzierung betrieblicher Umweltschäden (vgl. Heinrich et al. 1998) veröffentlicht. An den Ergebnissen beider Veröffentlichungen waren neben zahlreichen Dienstleistern die Universität Passau und die AUBA consult GmbH Berlin beteiligt. Ziel war es, eine innovative Dienstleistung zum Beherrschen der komplexen unternehmerischen Risiken zu entwickeln. Das Grundkonzept ist Inhalt des nachfolgenden Beitrages.
Jörg Martini, Petra Winzer

Erfolgreiche High-Tech Regionen in den USA

Zusammenfassung
Anhand von drei exemplarisch dargestellten und untersuchten High-Tech Regionen in den USA werden in diesem Kapitel erfolgreiche Kooperationsnetzwerke vorgestellt und u.a. nach den folgenden Gesichtspunkten analysiert und bewertet: Wie geht business-internes Networking in amerikanischen High-Tech Kommunen vonstatten? Welche Dienstleistungen liefern die Networks für die darin involvierten Unternehmen? Sind diese Modelle übertragbar? Die beiden Fallbeispiele Silicon Hills, Austin, Texas und Research Triangle Park, Raleigh-Durham in North Carolina veranschaulichen den Aufbau eines Business-Networks zur Unterstützung der regionalen ökonomischen Entwicklung. Blacksburg Electronic Village, Blacksburg, Virginia hingegen ist ein Modell, das die Optimierung der Kommunikation innerhalb einer Kommune zum Ziel hatte.
Ulrike Bumüller

Regionale High-Tech-Dienstleister als Kooperationspartner und Enabler für exportorientierte Unternehmen

Zusammenfassung
Neue Dienstleistungen können im Zeitalter der Globalisierung nicht mehr beschränkt auf den Standort Deutschland entwickelt und vermarktet werden, sondern sind in internationale Wertschöpfungsnetze eingebunden. Entscheidend für den Erfolg im internationalen Wettbewerb ist deshalb, Dienstleister am Wirtschaftsstandort Deutschland besser in die Lage zu versetzen, in unterschiedlichen Märkten Kompetenzen auf- und auszubauen, um im internationalen Maßstab verstärkt agieren, neue Märkte erschließen und internationale Standorte aufbauen zu können („Enabling“ Strategien). Kooperationspartnerschaften zwischen Dienstleistungsunternehmen können einen wichtigen Beitrag zur angestrebten internationalen Konkurrenzfähigkeit leisten. Der folgende Beitrag illustriert diesen Sachverhalt anhand von Ergebnissen ausgewählter Fallstudien.
Wolfgang Alm, Werner Brettreich-Teichmann, Rainer G. Hofmann, Olaf Reubold, Manfred Scherb, Gudrun Wiedmann

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