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Über dieses Buch

Die Beiträge dieses Sammelbandes zeigen Ansätze auf, wie Automobilhändler zu Anbietern elektromobiler Lösungen werden können. Dies erfordert die Entwicklung neuer Wertschöpfungskonzepte und innovativer Dienstleistungen in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem Kunden in der Rolle eines interaktiven Wertschöpfungspartners. Daraus entstehen Geschäftsmodelle, die den Automobilhandel auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Wertschöpfungskette „Mobilität“ vorbereiten. Ergänzt wird dies durch ein neues Konzept für ein darauf ausgerichtetes Personalmanagement, damit die Mitarbeiter die Kunden für die Elektromobilität begeistern können, und durch praxisorientierte Empfehlungen zur Erarbeitung eines ganzheitlichen Lösungsangebots im Automobilhandel im Übergang in die Elektromobilität.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Dienstleistungsinnovationen und Elektromobilität

Der Automobilhandel als ganzheitlicher Lösungsanbieter – Eine Einleitung

Das Projekt „Dienstleistungsinnovationen und Elektromobilität – der Automobilhandel als ganzheitlicher Lösungsanbieter (DEAL)“ widmet sich den großen Herausforderungen in der Elektromobilität, vor allem der geringen Zahlungsbereitschaft für Elektrofahrzeuge, abnehmender Wertschöpfung und hoher Investitionen u.a. in die Infrastruktur zur Wartung der Elektrofahrzeuge. Es sollen Dienstleistungsinnovationen sowie Konzepte und Instrumente ihrer Umsetzung aufgezeigt werden, mit denen Automobilhändler im Rahmen eines interaktiven Wertschöpfungsmanagements zu Anbietern von ganzheitlichen Elektromobilitätslösungen werden können.

Heike Proff, Gertrud Schmitz, Margret Borchert

Neue Geschäftsmodelle für Dienstleistungsinnovationen im Automobilhandel für die Elektromobilität

Angesichts der großen Herausforderungen in der Elektromobilität – vor allem der bisher geringen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, der abnehmenden Wertschöpfung und des hohen Bedarfs an Investitionen u.a. in die Infrastruktur zur Wartung der Elektrofahrzeuge – gilt es Dienstleistungsinnovationen abzuleiten, mit denen Automobilhändler zu Anbietern von ganzheitlichen Elektromobilitätslösungen werden können. Für diese Dienstleistungsinnovationen ist das ökonomische Potential abzuschätzen, um neue Geschäftsmodelle für den Automobilhandel zu entwickeln. Zuvor soll kurz die gegenwärtige Situation im Automobilhandel aufgezeigt werden.

Heike Proff, Gregor Szybisty, Thomas Martin Fojcik, Sebastian Cremer

Effektive interaktive Wertschöpfung bei Elektromobilitätslösungen des Automobilhandels

Das Angebot von Elektromobilitätslösungen bietet dem Automobilhandel aussichtsreiche Chancen zur Wettbewerbsprofilierung. Diese Wettbewerbsprofilierung gelingt jedoch nur dann, wenn Kunden die Elektromobilitätslösung unter Berücksichtigung aller Nutzen- und Kostenaspekte positiv bewerten und somit einen hohen Wert der Elektromobilitätslösung wahrnehmen. Die Wertschöpfung erfordert bei Elektromobilitätslösungen als interaktive Wertschöpfung jedoch eine Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Kunden, die aus Anbietersicht mit zahlreichen Aufgaben verbunden ist. Das zentrale Ziel dieses Beitrages besteht darin, diese Aufgaben differenziert aufzuzeigen und Gestaltungsempfehlungen zu ihrer Bewältigung abzuleiten. Ausgehend von der Analyse kundenseitiger Nutzungsprozesse von Mobilitätsleistungen wird eine Konzeptualisierung des kundenseitig wahrgenommenen Wertes von Elektromobilitätslösungen als Zielgröße der effektiven interaktiven Wertschöpfung präsentiert. Anknüpfend an die identifizierten Wertkomponenten erfolgt die Ableitung spezifischer Gestaltungsempfehlungen zur effektiven interaktiven Wertschöpfung. Da die Entwicklung innovativer Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine weitere Aufgabe der interaktiven Wertschöpfung darstellt, werden auch Gestaltungsempfehlungen zur kundenseitigen Mitwirkung bei der Entwicklung innovativer Dienstleistungen als integrativer Bestandteil von Elektromobilitätslösungen des Automobilhandels hergeleitet. Die praxisorientierte Relevanz der erarbeiteten Gestaltungsempfehlungen wird abschließend mittels eines Zukunftsszenarios veranschaulicht.

Gertrud Schmitz, Jennifer Hendricks

Personalmanagement im Automobilhandel im Kontext der Elektromobilität

Positioniert sich der Automobilhandel im Kontext der Elektromobilität als ganzheitlicher Lösungsanbieter, erfordert dies ein geeignetes Konzept für das Personalmanagement. In diesem Beitrag wird untersucht, welche Rolle das Personalmanagement im Automobilhandel im Kontext der Elektromobilität einnimmt und wie das Personalmanagement im Hinblick auf diese Herausforderung zu gestalten ist. Aufbauend auf einem neu entwickelten Erklärungsmodell werden eigene empirische Forschungsergebnisse vorgestellt. Daran anknüpfend werden Ansatzpunkte für Gestaltungsmaßnahmen in der Praxis dargelegt. Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und erfolgt ein Ausblick auf Perspektiven für die zukünftige wissenschaftliche und praxisorientierte Forschung.

Margret Borchert, Katharina Schmidt, Michael Zugcic, Nadine Wallscheid

Skizzierung von Konzepten zum Transfer der Forschungsergebnisse

Elektroautomobilität, die Digitalisierung der Verkaufsabläufe und des Fahrens selbst werden nicht nur beim Verbraucher neue Einstellungen abfordern und die Produktion von Automobilen revolutionieren, sondern auch die Verkaufsprozesse und das Geschäftsmodell des Autohandels einem grundlegenden Wandel unterziehen. Inhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter gerade im mittelständischen Automobilhandel sind gefordert, sich frühzeitig auf diese Veränderungen einzustellen. Mit diesem Beitrag wollen die Autoren dazu beitragen, den Transfer der Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt für alle vom Wandel betroffenen im Automobilhandel transparenter und greifbarer zu machen. Aus Betroffenen Beteiligte zu machen, ist Ziel der hier skizzierten Qualifizierungsmaßnahmen.

Gerhard Bläsius, Friedhelm Chlosta

Backmatter

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