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Über dieses Buch

Ein Gesicht vermittelt in nur 34 ms konsistent und relativ reliabel nicht nur objektive, sondern auch subjektive Personenmerkmale. Valide oder nicht – dieser unbewusst generierte Code repräsentierter personeller Eigenschaften ist äußerst löschungsresistent. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob und in welchem Ausmaß attraktive, kompetente, vertrauenswürdige oder sympathische Gesichtsausdrücke US-amerikanischer Board-Direktoren für deren Wahl relevant sind. Die Schätzungen der linearen Paneldaten basieren auf großen Stichproben und liefern repräsentative Ergebnisse. Die breite Auswahl potenzieller Einflussfaktoren auf das Wahlverhalten der Aktionäre schließt wesentliche verzerrende Einflüsse aus. Erstmals im Kontext der Untersuchung von Aktionärswahlverhalten wird zur Kontrolle von Stimmenzurückhaltungen/ Gegenstimmen ein in der Forschung zur Gesichtswahrnehmung etabliertes objektives Maß verwendet - das Facial Width-to-Height-Ratio.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Problemstellung, Zielsetzung, Aufbau der Arbeit

Zusammenfassung
Boards of Directors börsennotierter Kapitalgesellschaften sind im angloamerikanischen Sprachraum solitäre Schnittstelle zwischen Shareholdern und Management. Konzeptualisiert als kollektives Organ zum Schutz und zur Wahrung der Eigentümerinteressen mit diesbezüglichen Kontrollfunktionen unternehmenswertmaximierender Strategien des Topmanagements, werden sie von Wissenschaftlern wie Praktikern aufgefasst als entscheidender interner Corporate Governance-Mechanismus zur Regulierung auftretender Agency-Probleme.
Felix W. Schweder

Kapitel 2. Konzeptionelle Grundlagen

Zusammenfassung
Für ein näheres Verständnis der Entscheidungen von Aktionären im Kontext der Wahl ihrer Board-Direktoren werden im Folgenden für den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit maßgebliche wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Konzepte aufgegriffen und erläutert.
Felix W. Schweder

Kapitel 3. Eingrenzung Wahlrelevanter Rahmenbedingungen und Strukturen

Zusammenfassung
Nachdem der für die vorliegende Untersuchung wirtschafts- und sozialwissenschaftliche konzeptionelle Rahmen gesteckt ist, werden in Kapitel drei zunächst maßgebliche Rahmenbedingungen und Strukturen US-amerikanischer börsennotierter Kapitalgesellschaften erörtert, die – neben wahrgenommenen Persönlichkeitseigenschaften aus Gesichtern – ebenfalls Wahlverhalten beeinflussen sollten. Fokussiert werden unternehmensinterne und -externe Wirkmechanismen, die auf den Interessenausgleich zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern abstellen. Für ein entsprechendes Hintergrundverständnis werden vorab das grundlegende Corporate Governance-System sowie allgemeine rechtliche Rahmenbedingungen der Aktionärswahlen in den USA eingeführt und kurz erläutert.
Felix W. Schweder

Kapitel 4. Eingrenzung Wahlrelevanter Eigenschaften der Direktoren

Zusammenfassung
Effekte weitestgehend objektiver idiosynkratischer Eigenschaften von Board-Direktoren auf unternehmenswertgenerierende Parameter sind regelmäßig untersucht und umfangreich belegt. Ergebnisse jüngerer Untersuchungen liefern auch Hinweise für Effekte wahrnehmungsbasierter Attributionen bezüglich der Board-Direktoren auf das Wahlverhalten von Aktionären. Kapitel 4 führt die spezifischen Eigenschaften von Board-Direktoren ein, die für die vorliegende Untersuchung als Wahlverhalten determinierende Variablen vermutet werden können.
Felix W. Schweder

Kapitel 5. Entwicklung der Hypothesen

Zusammenfassung
In diesem Unterkapitel wird der Zusammenhang zwischen Stimmrechtsentscheidungen der Aktionäre und wahrgenommenen Eigenschaften nominierter Direktoren aus dem konzeptionellen Bezugsrahmen und den zitierten empirischen Forschungsergebnissen in Form von Hypothesen abgeleitet. Ungerichtete Hypothesen gelten als bestätigt, wenn eine signifikante Wirkung der Erscheinungsvariablen auf das Wahlverhalten gezeigt werden kann. Gerichtete Hypothesen gelten als bestätigt im Falle entsprechend negativer oder positiver signifikanter Zusammenhänge.
Felix W. Schweder

Kapitel 6. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Inhalt dieses Kapitels ist die Beschreibung und Begründung der Gesamtheit aller Entscheidungen bzgl. des methodischen Vorgehens der vorliegenden empirischen Untersuchung.
Felix W. Schweder

Kapitel 7. Empirische Ergebnisse

Zusammenfassung
Es folgen die deskriptiven Statistiken sowie die Darstellung der empirischen Ergebnisse in der Abfolge der konkreten Hypothesen und deren Prüfung.
Felix W. Schweder

Kapitel 8. Schlussbetrachtungen und Ausblick

Zusammenfassung
Boards of Directors börsennotierter Kapitalgesellschaften sind im angloamerikanischen Sprachraum solitäre Schnittstelle zwischen Shareholdern und Management. Die Direktoren dieser Boards sind die alleinigen Vertreter der Aktionäre in deren Unternehmen. Ihre Wahl ist somit ein elementarer Akt der Prokura zur Maximierung des Unternehmenswertes im Interesse der Aktionäre.
Felix W. Schweder

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