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Über dieses Buch

Timo Strathmann untersucht in diesem Buch, inwiefern die Elektromobilität als eine „disruptive Innovation“ nach der Definition von Harvard-Professor Clayton Christensen eingestuft werden kann. Dabei zeigt er, welche Herausforderungen sich durch den Aufschwung der Elektromobilität für etablierte Automobilhersteller ergeben und welche Implikationen dies insbesondere für die Geschäftsmodelle hat. Es werden einerseits die „Disruptive Innovation Theory“ von Christensen anschaulich dargestellt und andererseits die auf die Automobilindustrie einwirkenden Entwicklungen untersucht. Darauf aufbauend werden spannende Geschäftsmodellideen innerhalb der Wertschöpfungskette für Elektromobile abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

131 Jahre lang hielt sich Kodak auf dem weltweiten Markt für Fotografie und war über viele Jahrzente sogar Weltmarktführer. Kodak war 1996 laut Interbrand hinter Disney, Coca-Cola und McDonald’s die viertwertvollste Marke der Welt. Bereits 1975 erfand Kodak die erste digitale Kamera der Geschichte.
Timo Strathmann

Kapitel 2. Theoretische Grundlagen

Vor dem Hintergrund der intensiven Auseinandersetzung mit der Disruptive Innovation Theory nach Christensen soll in diesem Kapitel zunächst der Innovationsbegriff eingeführt und definiert werden. Da in Kapitel 4 mögliche Geschäftsmodelle als Reaktion auf die sich immer mehr etablierende Technologie der Elektromobilität vorgestellt werden, wird hier ein besonderes Augenmerk auf Geschäftsmodellinnovationen gelegt.
Timo Strathmann

Kapitel 3. Disruptive Innovationen in der Automobilindustrie

Die Elektromobilität gehört zu den meistdiskutierten Themen in der Automobilbranche. Ein Blick in die Historie zeigt jedoch, dass die Elektromobilität keine Erfindung der Neuzeit darstellt. Bereits 1888 fuhren erste Elektrofahrzeuge durch die Städte. Bis zu 40% Marktanteil konnten elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA einnehmen.
Timo Strathmann

Kapitel 4. Die Herausforderungen für den etablierten Automobilhersteller durch Elektromobilität und Implikationen für das Geschäftsmodell

Die Auswirkungen disruptiver Innovationen auf Organisationen können sehr vielfältig sein. Je nach Art der Innovation sowie dem Marktumfeld sind Organisationen unterschiedlich stark betroffen und haben unterschiedliche Möglichkeiten, auf disruptive Innovationen zu reagieren. Diese Arbeit beschränkt sich darauf, die Auswirkungen der Elektromobilität als Innovation mit Disruptionspotential auf die etablierten Automobilhersteller zu untersuchen.
Timo Strathmann

Kapitel 5. Schlussbemerkungen

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Innovationen das Potential haben können, ganze Märkte zu zerschlagen und etablierte Unternehmen aus diesen zu verdrängen. Kodak und Nokia sind nur zwei berühmte Beispiele unter vielen. Clayton Christensen hat mit seinem 1997 veröffentlichten Buch „The Innovator’s Dilemma“ eine Theorie vorgestellt, die unter Wissenschaftlern und Managern gleichermaßen Anklang gefunden hat. Christensen unterscheidet mit seiner „Disruptive Innovation Theory“ Sustaining Innovations von Disruptive Innovations. Sustaining Innovations sind solche, die ein Produkt oder eine Dienstleistung entlang bestehender Leistungspfade verbessert.
Timo Strathmann

Backmatter

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