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14.11.2013 | Entsorgung | Im Fokus | Onlineartikel

Kunststoffverpackungen wertschöpfend recyceln

Autor:
Julia Ehl
1 Min. Lesedauer

In Verpackungen treten Kunststoffe gemischt auf. Die Trennung für ein optimales sortenreines Recycling ist oft nicht möglich. Wie lassen sich diese Stoffe dennoch zu einem hochwertigen Material recyceln und wiederverwenden?

Der Schraubverschluss einer Flasche besteht aus Polypropylen (PP) mit Dichteinsätzen aus geschäumtem Polyethylen (PE). Ein Beispiel der zahlreichen Verpackungsmaterialien aus kombinierten Kunststoffen, die zum Recycling anstehen. Beim Erhitzen werden diese Kunststoffe vermischt und es entstehen inkompatible Kunststoffe. Die Materialeigenschaften des Rezyklates sind minderwertig. Risse entstehen entlang der Phasengrenze. Die Zugfähigkeit, die Reißdehnung und die Schlagzähigkeit sind ungenügend.

Durch die Zugabe eines Verträglichkeitsvermittlers erreicht Dupont nun die Herstellung von Rezyklaten mit sehr guter Verarbeitbarkeit und sehr guten mechanischen Eigenschaften.

Nach Angaben des Unternehmens können durch die Zugabe von 4 % von EntiraTM EP Regranulate gewonnen werden, die sogar die Produktion von anspruchsvollen, dünnwandigen Kunststoff-Formteilen ermöglichen.

Prof. Hans Mertens beschreibt in seinem Buchkapitel "Recycling von Kunststoffen" die Grundlagen, die für das Verständnis von Kunststoffrecycling erforderlich sind. Dabei legt der Springer-Autor folgende Schwerpunkte:

  • Kunststoffgruppen und -sorten
  • Zusatzstoffe, Füllstoffe und Verstärkungsmittel
  • Einsatzgebiete der Kunststoffe
  • Werkstoffrecycling von Kunststoffen
  • Chemisches Recycling und Rohstoffrecycling von Altkunststoffen.

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2011 | OriginalPaper | Buchkapitel

Recycling von Kunststoffen

Quelle:
Recyclingtechnik
    Bildnachweise